6.8/10
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Appearance 8
Aroma 6.5
Flavor 6.5
Texture 7
Overall 6.5
Optisch kupferfarben und weitestgehend klar. Die nussbraune, feinporige Schaumkrone wirkt flaumig-stabil und sehr gut haltbar. Im Duft karamellig malzig mit einer Charakteristik von schwarzem Tee (Eistee) mit Zitrone und Pfirsich. Im Hintergrund zart heuig/kräuterig. Der Antrunk kommt feinrezent, leicht süßlich, karamellig bis leicht röstig malzig, leicht fruchtig, schwarzteeartig und leicht trocken herb. Im Mund zeigt sich ein Körper mit angenehmer Fülle, feiner Rezenz, seidiger Textur und leichter Süße. Auf Zunge und Gaumen nimmt man süßlich-herbe, dunkelkaramellige bis leicht röstige Malznoten. Dazu weiterhin die schwarzteeartigen, leicht herben Akzente, die sich aber mit einer leichten Fruchtigkeit von gelbem Steinobst vermischen. Die sehr zart trocken-heuig-kräuterige Hopfennote ist kaum präsent, sorgt aber für die nötige Ausgewogenheit. Das Gesamtbild erscheint trotz seiner Leichtigkeit zumindest aromatisch recht voluminös und vielseitig. Die Drinkability scheint mir für einen Bock als absolut okay zu sein. Man nimmt eher kleinere Schlucke, aber das durchaus gerne. Der Nachtrunk hält mit der bereits erwähnten Aromatik sehr gut und lange an und wandelt sich langsam in die bereits erwähnte Schwarzteenoten, die auch mit einer angenehmen Herbe und scheinbar leicht belegenden Tanninen aufwarten können.
Mein Fazit: Es könnte sein, dass dieser Regimentsbock, da er eine doch schon etwas längere Lagerdauer hinter sich hat, leicht oxidative Ansätze angenommen hat. Das darf man bei so einem Bier aber nichtmal als schlimm empfinden, sondern muss festhalten, dass es sich eher im Anfangsstadium eines Reifeprozesses befindet. Alles in Allem vielleicht nicht supergeil, aber schon ganz gut.
Tried
from Bottle
on 09 Feb 2025
at 00:57