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Botrytis

Illmitz, Austria 🇦🇹 Member
Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
Botrytis has a new beer style achievement

Level 2 for Speciality Grain ticks with a total of 10 ticks of this master style.
Braumeisteredition #85 Achilles from Camba Bavaria was the one that did it!
1 month ago


6.5/10 Appearance 6 Aroma 5.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 6.5
Optisch dunkelbernsteinfarben bis orange-kupferfarben und kräftig opaltrüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone hält unterdurchschnittlich gut und fällt rasch auf einen dünnen Teppich zusammen. Die Duftaromatik wirkt fruchtig-esterig mit Noten von Apfel, Birne und Banane. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent und fruchtig-esterig bzw. bananig-hefig. Im Mund präsentiert sich ein Körper mit angenehmer Fülle, feiner Rezenz, samtiger Textur und einem ausgewogenem Spiel aus zarter Süße und zarter Trockenheit. Leicht belegend. Geschmacklich und aromatisch setzen sich die obergärigen, fruchtig-hefigen Esternoten von Banane und Birne gemeinsam mit einer zarten Nussigkeit fort. Das Gesamtbild erscheint, wie zu erwarten, sehr ähnlich einem Weizenbier, aber mit den reifen Fruchtnoten und der zarten Nussigkeit doch etwas uriger, rustikaler und leicht mastig. Einer guten Drinkability tut das dennoch keinen Abbruch und der Faktor Genuss ist definitiv gegeben. Im Nachtrunk löst sich die Restrezenz langsam auf und eine reife Bananennote mit zarter Nussigkeit bleibt über und hält schön an.
Fazit: Aromatisch verschmelzen hier irgendwie typische Weizennoten mit typisch fränkischen Märzennoten. Eine nahe Verwandtschaft zu Weizen ist mit Emmer auf jeden Fall gegeben. Das bringt auf jeden Fall die sattere Optik und die nussigen Noten ins Spiel.
Tried from Can on 16 Mar 2026 at 21:40

7.4/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Optisch präsentiert sich dieses alkoholfreie IPA sehr hell goldgelb und opaltrüb. Kräftige, feine Perlage steigt hoch. Die weiße, feinporige Schaumkrone zeigt sich dabei wässerig-flaumig und mäßig gut haltbar. In der Nase vernimmt man in erster Linie frisch-fruchtige, exotische Noten von Ananas, Mango und Maracuja wahr. Der Antrunk kommt frisch, schön spritzig, hat dabei eine leicht süßlich-maischige Komponente, aber doch sehr angenehme, leicht fruchtige Hopfennoten mit sehr zarter Herbe. Auf Zunge und Gaumen vernimmt man eine leichte, maischige Malzbasis, über die sich exotisch-fruchtige Hopfenaromen von reifer Zitrusfrucht bis hin zu Mango und Maracuja legen. Der zarten Malzsüße stellt sich eine sehr zarte Säure und leichte Herbe entgegen und erzeugen so ein überschaubares, aber sehr ausgewogenes und harmonisches Geschmacks- und Aromenprofil. Das Mundgefühl wird dabei von einem leichten Körper mit kräftiger, aber feiner Rezenz, samtiger Textur und zarter Trockenheit geprägt. So ergibt sich ein wunderbares Gesamtbild und eine sehr schöne Drinkability. Im Nachtrunk wirken die fruchtigen Hopfennoten sehr gut nach und gehen zunehmend in eine merkbare Hopfenbittere über.
Mein Fazit: Ein sehr gutes Beispiel für ein tolles alkoholfreies Bier - damit kann man den nächsten Sommer kaum erwarten. Ob als Durstlöscher in der Hitze oder als genussvoller Sundowner an der Bar oder am Strand... passt perfekt!
Tried from Can on 16 Mar 2026 at 21:05

Botrytis has a new beer style achievement

Level 3 for Stout - Imperial ticks with a total of 15 ticks of this sub style.
Bio Sonnenkönig Barrique XXV 2025 from Stiegl-Gut Wildshut was the one that did it!
3 months ago


9.6/10 Appearance 9 Aroma 10 Flavor 9.5 Texture 10 Overall 9.5
Optisch sehr dunkel, ebenholzfarben bis beinahe schwarz. Die mittelbraune, relativ grobporige Schaumkrone fällt aufgrund des recht hohen Alkoholgehalts sehr gering und nicht gut haltbar aus, stellt aber selbstverständlich kein qualitätsminderndes Kriterium dar. Duftnoten von dunklem Karamell, dunkler Schokolade, Mokka, Likör, Kokos, Vanille, Dörrobst/Trockenfrüchten und leichtem Rumtopf drängen sich dicht in der Nase - und das bereits bei leichter Untertemperierung. Der Antrunk kommt unfassbar dicht und breit, röstig malzig, absolut feinrezent und leicht röstig herb mit tollen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und Eichenholz (Kokos, Vanille). Bereits ein kleiner Nipper zeigt im Mund einen unglaublich wuchtigen und dichten Körper mit sehr feiner Rezenz, samtig-cremiger Textur, angenehmer Alkoholwärme, leichter Malzsüße und zarter Trockenheit - wahnsinnig toller Vergärungsgrad mit passend hohem Restextrakt. Geschmacklich und aromatisch dominieren die breiten, röstig-malzigen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und sogar zartem Rauch. Dazu die wunderbaren Holznoten von Kokos und Vanille, die dichten bis likörigen Noten von Dörrobst/Trockenfrucht, Rumpflaume, Rumrosine und MonCheri. Dicht und wuchtig... anders kann man es nicht beschreiben! Eine echte Rarität in dieser Stärke und Harmonie, bei der der Spaßfaktor enorm hoch ist und sogar eine schöne Drinkability gegeben ist. Der überaus langlebige Nachtrunk wirkt likörig, leicht alkoholisch wärmend und wunderbar aromatisch mit Noten von Schokolade, Vanille, zartem Rauch und zarter Herbe im Finish. Am Ende bleiben leicht klebrige Lippen über. Einfach fantastisch!
Mein Fazit: In der Kategorie eines fassgereiften Imperial Stout eine echte Bombe und Rarität, aber unglaublich gut zu trinken. Dieses Bier ist absolut lagerfähig und wird in den nächsten Jahren definitiv noch runder - auch wenn man es bereits jetzt als perfekt bezeichnen muss.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 11:11


8.6/10 Appearance 8 Aroma 9 Flavor 8 Texture 10 Overall 8.5
Die Optik zeigt sich goldgelb mit zartem Glaz und feiner, champagnerartiger Perlage. Der weiße, feinporige Schaum ist dabei wenig gut haltbar. Die Duftaromatik kommt fein fruchtig, leicht weinig bis champagnerartig hefig und mit einer gewissen Fruchtigumminote an die Nase. Der Antrunk wirkt dicht, feinrezent-moussierend mit einer cremigen und halbtrockenen Champagnernote. Das Mundgefühl wird von einem vollen Körper mit hoher und feinmoussierender Rezenz, sämig-cremiger Textur, leichter Alkoholwärme und halbtrockenem Charakter geprägt. Geschmack und Aroma darf man als durchaus voluminös und weinig-fruchtig mit Noten von gelbem Steinobst, aber auch Fruchtgummi und zart kräuteriger Würze (Koriander? Salbei?) beschreiben. Gemeinsam mit der champagnerartigen Hefenote bei süßlicher, säuerlicher und zartherber Halbtrockenheit ergibt das einen vielschichtigen, dichten und noblen Trinkgenuss. Der langlebige Nachtrunk zeigt ein schönes Süße-Säure-Spiel, weiterhin tolle und komplexe Fruchtnoten mit leichter Alkoholwärme.
Mein Fazit: Unglaublich fein und hochinteressant. Sicherlich eines der besten Bière Brut.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 10:28

8.5/10 Appearance 8 Aroma 9 Flavor 8 Texture 8 Overall 9
Optisch hellorangegülden und leicht opaltrüb mit feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone fällt aufgrund der Säure rasch zusammen. In der Nase macht sich ein durchaus kräftiger und sehr schöner, trocken-herb anmutender Wildhefecharakter mit deutlicher Pferdedecke bemerkbar. Leichte Noten von Zitruszeste schwingen dabei mit. Der Antrunk kommt sauer-herb, fruchtig-frisch und führt ebenso deutliche Wildhefenoten mit sich. Im Mund zeigt sich ein schlanker Körper mit feiner, leicht moussierender Rezenz, seidiger bis samtiger Textur und guter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch geht es säuerlich-fruchtig bis fruchtig-herb mit Noten von Zitruszesten weiter. Durchaus prägnant wirkt der trocken-herbe Charakter von Pferdedecke bzw. Brettanomyces. Die elegante Säurestruktur und der wunderbare Brettcharakter sorgen für ein vielschichtiges, erfrischendes und sehr nobles Erscheinungsbild. Im gut anhaltenden, säuerlich-herben Nachtrunk wirken die tollen Wildhefenoten von Brettanomyces bzw. Pferdeschweiß sehr schön nach.
Mein Fazit: Sehr elegant, erfrischend und mit der wunderbar kräftigen Brettnote etwas "lauter" als üblich. Für manche sicherlich Geschmackssache - für den Kenner und Liebhaber einfach top!
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 10:01

6.6/10 Appearance 7 Aroma 5.5 Flavor 7 Texture 7 Overall 7
Optisch orangegülden und trüb. Die leicht gelbstichige, feinporige Schaumkrone fällt sehr dünn aus. In der Nase vernimmt man fruchtig-frische Duftnoten, welche von leichten Fassnoten und zartem Wildhefecharakter begleitet werden. Der Antrunk kommt mit zarter Säure, leichter Weizenmalzbasis, angenehmer Zitrusaromatik und säuerlicher Herbe. Im Mund zeigt sich ein leichter, eher schlanker Körper mit frischer Rezenz, leichter Textur und guter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch darf man sich auf eine durchaus kräftige Säure einstellen. Tolle Zitrusaromen, säuerliche Herbe und angenehme Wildhefenoten. Das ergibt ein durchaus schönes, säurebetontes Gesamtbild, in dem sich das klassische Wit in erster Linie in seiner erfrischenden Leichtigkeit wiederspiegelt. Die angenehme und erfrischende Trinkbarkeit ist das Ziel dieses Bieres - und das gelingt auf jeden Fall! Der gut anhaltende Nachtrunk bleibt weiterhin säuerlich bis trocken herb und bleibt mit einem leichten Wildhefecharakter sehr charmant und letztendlich auch interessant.
Mein Fazit: Ein Wit der besonders speziellen Art, welches sich von der Grundstilistik schon weit weg entwickelt hat, relativ hohe Säuregrade aufweist, aber absolut spannend und außergewöhnlich bleibt.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 09:40

Botrytis has a new beer style achievement

Level 1 for Belgian Style - Quadrupel / Dark Strong ticks with a total of 5 ticks of this sub style.
Straffe Hendrik Brugs Quadrupel Bier 11° from Huisbrouwerij De Halve Maan was the one that did it!
3 months ago