Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
Botrytis has a new beer style achievement

Level 3 for Stout - Imperial ticks with a total of 15 ticks of this sub style.
Bio Sonnenkönig Barrique XXV 2025 from Stiegl-Gut Wildshut was the one that did it!
7 months ago


9.6/10 — Appearance 9 Aroma 10 Flavor 9.5 Texture 10 Overall 9.5
Optisch sehr dunkel, ebenholzfarben bis beinahe schwarz. Die mittelbraune, relativ grobporige Schaumkrone fällt aufgrund des recht hohen Alkoholgehalts sehr gering und nicht gut haltbar aus, stellt aber selbstverständlich kein qualitätsminderndes Kriterium dar. Duftnoten von dunklem Karamell, dunkler Schokolade, Mokka, Likör, Kokos, Vanille, Dörrobst/Trockenfrüchten und leichtem Rumtopf drängen sich dicht in der Nase - und das bereits bei leichter Untertemperierung. Der Antrunk kommt unfassbar dicht und breit, röstig malzig, absolut feinrezent und leicht röstig herb mit tollen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und Eichenholz (Kokos, Vanille). Bereits ein kleiner Nipper zeigt im Mund einen unglaublich wuchtigen und dichten Körper mit sehr feiner Rezenz, samtig-cremiger Textur, angenehmer Alkoholwärme, leichter Malzsüße und zarter Trockenheit - wahnsinnig toller Vergärungsgrad mit passend hohem Restextrakt. Geschmacklich und aromatisch dominieren die breiten, röstig-malzigen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und sogar zartem Rauch. Dazu die wunderbaren Holznoten von Kokos und Vanille, die dichten bis likörigen Noten von Dörrobst/Trockenfrucht, Rumpflaume, Rumrosine und MonCheri. Dicht und wuchtig... anders kann man es nicht beschreiben! Eine echte Rarität in dieser Stärke und Harmonie, bei der der Spaßfaktor enorm hoch ist und sogar eine schöne Drinkability gegeben ist. Der überaus langlebige Nachtrunk wirkt likörig, leicht alkoholisch wärmend und wunderbar aromatisch mit Noten von Schokolade, Vanille, zartem Rauch und zarter Herbe im Finish. Am Ende bleiben leicht klebrige Lippen über. Einfach fantastisch!
Mein Fazit: In der Kategorie eines fassgereiften Imperial Stout eine echte Bombe und Rarität, aber unglaublich gut zu trinken. Dieses Bier ist absolut lagerfähig und wird in den nächsten Jahren definitiv noch runder - auch wenn man es bereits jetzt als perfekt bezeichnen muss.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 11:11


8.6/10 — Appearance 8 Aroma 9 Flavor 8 Texture 10 Overall 8.5
Die Optik zeigt sich goldgelb mit zartem Glaz und feiner, champagnerartiger Perlage. Der weiße, feinporige Schaum ist dabei wenig gut haltbar. Die Duftaromatik kommt fein fruchtig, leicht weinig bis champagnerartig hefig und mit einer gewissen Fruchtigumminote an die Nase. Der Antrunk wirkt dicht, feinrezent-moussierend mit einer cremigen und halbtrockenen Champagnernote. Das Mundgefühl wird von einem vollen Körper mit hoher und feinmoussierender Rezenz, sämig-cremiger Textur, leichter Alkoholwärme und halbtrockenem Charakter geprägt. Geschmack und Aroma darf man als durchaus voluminös und weinig-fruchtig mit Noten von gelbem Steinobst, aber auch Fruchtgummi und zart kräuteriger Würze (Koriander? Salbei?) beschreiben. Gemeinsam mit der champagnerartigen Hefenote bei süßlicher, säuerlicher und zartherber Halbtrockenheit ergibt das einen vielschichtigen, dichten und noblen Trinkgenuss. Der langlebige Nachtrunk zeigt ein schönes Süße-Säure-Spiel, weiterhin tolle und komplexe Fruchtnoten mit leichter Alkoholwärme.
Mein Fazit: Unglaublich fein und hochinteressant. Sicherlich eines der besten Bière Brut.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 10:28

8.5/10 — Appearance 8 Aroma 9 Flavor 8 Texture 8 Overall 9
Optisch hellorangegülden und leicht opaltrüb mit feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone fällt aufgrund der Säure rasch zusammen. In der Nase macht sich ein durchaus kräftiger und sehr schöner, trocken-herb anmutender Wildhefecharakter mit deutlicher Pferdedecke bemerkbar. Leichte Noten von Zitruszeste schwingen dabei mit. Der Antrunk kommt sauer-herb, fruchtig-frisch und führt ebenso deutliche Wildhefenoten mit sich. Im Mund zeigt sich ein schlanker Körper mit feiner, leicht moussierender Rezenz, seidiger bis samtiger Textur und guter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch geht es säuerlich-fruchtig bis fruchtig-herb mit Noten von Zitruszesten weiter. Durchaus prägnant wirkt der trocken-herbe Charakter von Pferdedecke bzw. Brettanomyces. Die elegante Säurestruktur und der wunderbare Brettcharakter sorgen für ein vielschichtiges, erfrischendes und sehr nobles Erscheinungsbild. Im gut anhaltenden, säuerlich-herben Nachtrunk wirken die tollen Wildhefenoten von Brettanomyces bzw. Pferdeschweiß sehr schön nach.
Mein Fazit: Sehr elegant, erfrischend und mit der wunderbar kräftigen Brettnote etwas "lauter" als üblich. Für manche sicherlich Geschmackssache - für den Kenner und Liebhaber einfach top!
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 10:01

6.6/10 — Appearance 7 Aroma 5.5 Flavor 7 Texture 7 Overall 7
Optisch orangegülden und trüb. Die leicht gelbstichige, feinporige Schaumkrone fällt sehr dünn aus. In der Nase vernimmt man fruchtig-frische Duftnoten, welche von leichten Fassnoten und zartem Wildhefecharakter begleitet werden. Der Antrunk kommt mit zarter Säure, leichter Weizenmalzbasis, angenehmer Zitrusaromatik und säuerlicher Herbe. Im Mund zeigt sich ein leichter, eher schlanker Körper mit frischer Rezenz, leichter Textur und guter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch darf man sich auf eine durchaus kräftige Säure einstellen. Tolle Zitrusaromen, säuerliche Herbe und angenehme Wildhefenoten. Das ergibt ein durchaus schönes, säurebetontes Gesamtbild, in dem sich das klassische Wit in erster Linie in seiner erfrischenden Leichtigkeit wiederspiegelt. Die angenehme und erfrischende Trinkbarkeit ist das Ziel dieses Bieres - und das gelingt auf jeden Fall! Der gut anhaltende Nachtrunk bleibt weiterhin säuerlich bis trocken herb und bleibt mit einem leichten Wildhefecharakter sehr charmant und letztendlich auch interessant.
Mein Fazit: Ein Wit der besonders speziellen Art, welches sich von der Grundstilistik schon weit weg entwickelt hat, relativ hohe Säuregrade aufweist, aber absolut spannend und außergewöhnlich bleibt.
Tried from Bottle on 10 Jan 2026 at 09:40

Botrytis has a new beer style achievement

Level 1 for Belgian Style - Quadrupel / Dark Strong ticks with a total of 5 ticks of this sub style.
Straffe Hendrik Brugs Quadrupel Bier 11° from Huisbrouwerij De Halve Maan was the one that did it!
7 months ago


8.9/10 — Appearance 10 Aroma 9 Flavor 8.5 Texture 8 Overall 9
Im Glas erscheint dieses Quadrupel erwartungsgemäß kräftig dunkelbraun bis beinahe schwarz. Die gelbbraune, feinporige bis cremige Schaumkrone zeigt sich dabei unfassbar langlebig. In die Nase strömt bereits sehr dichter bis komplexer Duft von Kräutern, Orangen-/Mandarinenzesten, Schokobanane, sowie leichte Dörrobst- und Likör-/Rumtopfnoten. Der Antrunk kommt breitmalzig und dicht, süßlich, röstig und feinrezent mit Noten von überreifen roten Früchten, Dörrobst (Pflaume, Rosine), Likör bzw. Rumtopf. Das Mundgefühl wird von einem wuchtigen Körper dominiert, zeigt sich feinrezent und leicht moussierend mit samtiger bis cremiger Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch darf man sich auf eine regelrechte Bombe gefasst machen. Dem karamelligen bis schokoladigen Malzkörper wohnen dichte, sehr reife bis dörrobstartige Fruchtnoten von überreifer Banane (bzw. Schokobanane), roten Früchten, Pflaume, Rosine und Feige bei. Ebenso leicht alkoholische Noten von Likör und Rumtopf, aber genauso ein typischer, feiner und sehr angenehmer Hefecharakter. Die leicht kräuterigen Noten bzw. der Anklang von Orangenzesten sorgen zusätzlich für eine leichte Frische. Man hat also ein unglaublich voluminöses und entsprechend vielfältiges und komplexes Bier vor sich - aber das darf man von einem Quadrupel auch erwarten. Für eine Bombe mit 11 % Alkohol bleibt es dennoch unglaublich gut trinkbar. Der unfassbar langlebige Nachtrunk bleibt schokoladig-bananig, reiffruchtig, leicht likörig, zeigt dabei aber auch zarte Röstsäure und leicht schokoladige bis kräuterige Herbe im Finish.
Mein Fazit: Schokobanane mit likörigem Rumtopf - eine wahre Explosion. Besonders und außergewöhnlich. Aber ein Quadrupel trinkt man auch nicht jeden Tag.
Tried from Bottle on 06 Jan 2026 at 09:20

7.1/10 — Appearance 7 Aroma 7.5 Flavor 7 Texture 7 Overall 7
Die Optik dieses Himbeerbieres, dem ein Oud Bruin als Basis dient, erscheint in dunklem Rotbraun, welches an Cola erinnert. Die hellbraune, fein- bis mittelporige Schaumkrone hält dabei mäßig gut und lässt auf einen gewissen Säuregrad schließen. In der Nase machen sich leicht abgelagerte Himbeernoten breit. Dazu gesellen sich zarte Holzfassnoten mit einem Hauch Oxidation. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, zart süßlich-fruchtig mit schönen Himbeernoten, leichter Säure und merkbarer Herbe. Das Mundgefühl wird von einem Körper mit mäßiger Fülle, feiner Rezenz, seidiger Textur und leichter Trockenheit geprägt. Geschmacklich und aromatisch brilliert ein zartes Spiel aus Süße und Säure. Schöne Himbeernoten mit leicht oxidativem Anklang kommen auf. Die leichte Holzcharakteristik mit leichten Tanninen und merkbarer Herbe runden das Profil ab. Dieses Bier spiegelt die tolle Harmonie zwischen des Grundstils des Oud Bruin und der Himbeere schön wieder. Das funktioniert sehr gut und wirkt wesentlich reifer und spezieller als übliche Lambic-Framboisen - dennoch sehr elegant und gut trinkbar. Der säuerlich-herbe und leicht fruchtige Nachtrunk klingt mit leicht trocken-herbem Finish aus.
Mein Fazit: Eine sehr coole Kombinatione aus Oud Bruin und Himbeere!
Tried from Bottle on 06 Jan 2026 at 09:03

7.9/10 — Appearance 7 Aroma 8 Flavor 8 Texture 8 Overall 8
Als "Chocolate Bock" mit identischen "Leistungsdaten" erworben und verkostet...

Kräftig dunkelbraune bis beinahe tiefschwarze Optik. Die hellbraune, feinporige bis cremige Schaumkrone hinterlässt einen flaumigen und mäßig gut haltbaren Eindruck. Wie zu erwarten, vernimmt man in der Nase kräftige Röstmalznoten von dunkler Schokolade, Kakao und zartem Mokka. Leicht trockene Hopfenherbe schwingt dabei mit. Der Antrunk kommt breit und röstig malzig, sowie süßlich bis röstig herb. Die Noten von dunkler Schokolade, Kakao und zartem Mokka wirken dabei sehr gut. Im Mund zeigt sich ein Körper mit guter Fülle, feiner Rezenz, samtiger bis cremiger Textur, leichter Süße und sehr zarter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch bleibt es selbstverständlich absolut röstmalzaromatisch mit Noten von dunkler Schokolade, Kakao, zartem Mokka, zarten, reifen, roten Früchten, leichter Malzsüße und angenehmer Röstmalzherbe. Ein unfassbar harmonisches, rundes, vielfältiges Gesamtbild - dicht bis leicht komplex, aber sehr gut zu fassen und überraschend leichtgängig. Im langlebigen Nachtrunk passieren die Noten von Schokolade, Kakao, reifer Beerenfrucht und zarttrockener Herbe revue.
Mein Fazit: Ein wunderschönes Dessertbier, welches sich mit diversen Schoko-Nuss-Desserts pairen lässt, aber auch solo auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.
Tried from Bottle on 03 Jan 2026 at 18:48