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Bierfachmann und Diplom Biersommelier
Activity
7.3/10
—
Appearance 10
Aroma 7.5
Flavor 7
Texture 6
Overall 6.5
Optisch goldgelb und weitestgehend klar. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei flaumig und beständig. Die Duftaromatik trägt sich leicht an - zarte, helle, weißbrotartige bis biscuitartige Malznoten, welche in eine leicht fruchtige Zitrusaromatik und in zart grasige bis harzige, pinienartige Hopfenherbe übergeht. Der Antrunk kommt frisch, leicht, weichrezent, und deutlich trocken herb bis bitter. Der Körper wirkt dabei relativ schlank, fein und weich karbonisiert mit leichter bis seidiger Textur und guter Trockenheit. Geschmack und Aroma geben zarte, helle Malznoten und leicht fruchtige, Zitrusartige bis zart Exotische Fruchtnoten preis, denen sich eine kräftige, grasige bis pinienartige, leicht harzige Hopfenbittere entgegenstellt. Das Gesamtbild zeigt sich frisch, leicht, zart fruchtig und knackig herb bis deutlich bitter. Dieses Bier hat seinen stiltypischen Charakter und zeigt was es will. Die Frage der Harmonie ist dabei zwar eher zweitrangig, aber ein "Hophead" hat damit definitiv seine Freude. Einer guten Drinkability tut das für mein Empfinden jedenfalls keinen Abbruch. Im Nachtrunk bricht die Aromatik leider ziemlich schnell weg und die Sache kippt rasch in eine leicht trockene, grasig-heuige bis harzige Hopfenbittere.
Tried
from Can
on 07 Nov 2025
at 00:53
8.5/10
—
Appearance 9
Aroma 8.5
Flavor 8.5
Texture 8
Overall 8.5
Optisch hellorangegoldgelb und trüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone zeigt sich dabei flaumig und beständig. Die fruchtige Duftaromatik brilliert mit Noten von Orange und leichter Exotik. Der Antrunk kommt frisch, schön spritzig, leicht süßlich-saftig-fruchtig (Orange, leichte Exotik) und leicht fruchtig-herb. Der Körper präsentiert sich mit leichter bis mäßiger Fülle, präsent-feiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und zarter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man über einer leichten hellen Malzbasis sehr reiffruchtige, süßliche, saftige, fast limoartige Noten von Orange/Mandarine und leichter Exotik. Eine leicht trockene, fruchtig-herbe Hopfencharakteristik wirkt dabei gut dagegen und es entsteht ein sehr gefälliges, unglaublich gut ausbalanciertes, süßlich-fruchtig-herbes, saftiges Gesamtbild, welches eine unwahrscheinlich hohe Drinkability zur Folge hat. Relativ einfach gehalten, wenig fordernd, aber aromatisch sehr ansprechend. Der Spaßfaktor ist enorm hoch! Im Nachtrunk schwingen die leichten Malznoten mit der saftigen Orangenfrucht ein wenig nach und übergeben an eine trockene, angenehm herbe Hopfencharakteristik, die aber letztendlich auch noch einen leicht ätherischen Charakter von Orangenzesten bereit hält.
Tried
from Can
on 07 Nov 2025
at 00:11
Botrytis
updated a beer:
Royal - English Mild
brewed by Brauerei Peterseil - Wartberger Bier
7 months ago
6.5/10
—
Appearance 7
Aroma 6.5
Flavor 6.5
Texture 6
Overall 6.5
Optisch hellbernsteinfarben und zart opaltrüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone gibt sich dabei flaumig und gut haltbar. In der Nase dominieren getreidige Malznoten, welche von sehr zarter Fruchtigkeit umspielt wird. Der Antrunk kommt frisch, leicht süßlich und feinrezent, staubig-spelzig-getreidig malzaromatisch mit sehr zartem Anklang von fruchtigen Noten und einer zarten, leicht trockenen Hopfenherbe. Der Körper präsentiert sich mit leichter Fülle, feiner Rezenz, seidiger Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch dominieren weiterhin die spelzig-getreidigen Malznoten mit einer zarten Süße und einer marginalen Fruchtigkeit, die aber nicht durchzukommen vermag. Die leicht trockene Hopfenherbe sorgt für ein ausgewogenes Gesamtbild. Gesamtbetrachtet wirkt dieses Bier sehr bodenständig, ehrlich und craftig. Diesen Charakter zeigt es von Beginn weg, bleibt seiner Linie treu und lässt sich stilistisch auch schwer einordnen. Im Nachtrunk wirken die getreidigen Malznoten gut und lange gemeinsam mit einer zunehmend kräftiger werdenden, leicht trockenen und heuig-herbalen Hopfencharakteristik nach.
Tried
from Bottle
on 06 Nov 2025
at 23:06
7.5/10
—
Appearance 7
Aroma 8
Flavor 7.5
Texture 7
Overall 7.5
Beim verkosteten Bier handelt es sich zwar nicht mehr um die Braumeister-Edition, aber wir haben es mit einer Limited-Edition und dem gleichen Bier zu tun...
Die Optik erstrahlt in hellem Gelb und leichter Opaltrübe mit zart gelb-grünen Reflexen. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. Die Duftaromatik wird von zarten und sehr feinen Hefenoten und einem frisch-fruchtigem Charakter mit zitrus- bis muskatig-weinartigen Noten geprägt. Aber klar... da sprechen Nelson Souvin, Hallertau Blanc und Citra eine deutliche Sprache. Der Antrunk kommt sehr frisch, leicht, feinrezent, aromatisch hopfenbetont mit den bereits erwähnten Noten von Zitrus, Muskat/Muskateller, welche von einer leichten, fruchtigen bis zart trockenen Herbe begleitet werden. Der Körper zeigt sich mit einer zarten Fülle, guter, feiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und angenehmer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch wird man mit dieser Grisette wohl viele Weintrinker abholen. Fruchtig frische, zart säuerlich anmutende Aromen von Zitrusfrucht (Zitrone, Pomelo, Grapefruit), dazu die leicht muskatig-weinigen Noten und die zarte, sehr feine Hefe... das gibt ein leichtes, erfrischendes und aromatisch vielfältiges Gesamtbild und es entsteht auch eine sehr gute Drinkability. Im Nachtrunk schwingen vor allem die muskatig-weinigen Noten sehr schön und lange nach und werden sehr langsam von einer leichten, sanft trockenen Herbe eingeholt.
Fazit: Eine sehr moderne Grisette, die es erlaubt, dieses Bier sehr weinähnlich wirken zu lassen. Das geben die entsprechenden Hopfensorten sehr gut her. Einerseits ein relativ leichtes Bier, welches aber durch den Einsatz von Weizen- und Hafermalz eine schöne Samtigkeit und eine leichte Fülle erhält - andererseits aber auch ein recht aromatisches Bier. Sowas lässt man sich gerne gefallen.
Zum Thema Speisebegleitung... im Grunde kann man damit jeden fruchtigen, muskatigen Wein ersetzen. Aromatische Fischgerichte, Fisch vom Grill oder Hendl/Pute vom Grill, Kürbisgerichte im Herbst, ...
Die Optik erstrahlt in hellem Gelb und leichter Opaltrübe mit zart gelb-grünen Reflexen. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. Die Duftaromatik wird von zarten und sehr feinen Hefenoten und einem frisch-fruchtigem Charakter mit zitrus- bis muskatig-weinartigen Noten geprägt. Aber klar... da sprechen Nelson Souvin, Hallertau Blanc und Citra eine deutliche Sprache. Der Antrunk kommt sehr frisch, leicht, feinrezent, aromatisch hopfenbetont mit den bereits erwähnten Noten von Zitrus, Muskat/Muskateller, welche von einer leichten, fruchtigen bis zart trockenen Herbe begleitet werden. Der Körper zeigt sich mit einer zarten Fülle, guter, feiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und angenehmer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch wird man mit dieser Grisette wohl viele Weintrinker abholen. Fruchtig frische, zart säuerlich anmutende Aromen von Zitrusfrucht (Zitrone, Pomelo, Grapefruit), dazu die leicht muskatig-weinigen Noten und die zarte, sehr feine Hefe... das gibt ein leichtes, erfrischendes und aromatisch vielfältiges Gesamtbild und es entsteht auch eine sehr gute Drinkability. Im Nachtrunk schwingen vor allem die muskatig-weinigen Noten sehr schön und lange nach und werden sehr langsam von einer leichten, sanft trockenen Herbe eingeholt.
Fazit: Eine sehr moderne Grisette, die es erlaubt, dieses Bier sehr weinähnlich wirken zu lassen. Das geben die entsprechenden Hopfensorten sehr gut her. Einerseits ein relativ leichtes Bier, welches aber durch den Einsatz von Weizen- und Hafermalz eine schöne Samtigkeit und eine leichte Fülle erhält - andererseits aber auch ein recht aromatisches Bier. Sowas lässt man sich gerne gefallen.
Zum Thema Speisebegleitung... im Grunde kann man damit jeden fruchtigen, muskatigen Wein ersetzen. Aromatische Fischgerichte, Fisch vom Grill oder Hendl/Pute vom Grill, Kürbisgerichte im Herbst, ...
Tried
from Can
on 06 Nov 2025
at 22:37
Botrytis has a new beer style achievement
Level 5 for Bock ticks with a total of 50 ticks of this master style.
Pilsner Bock from Brauhaus Wösendorf was the one that did it!
7 months ago
7.1/10
—
Appearance 10
Aroma 6.5
Flavor 7
Texture 7
Overall 6.5
Optisch bernsteinfarben und opaltrüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone fällt opulent aus und zeigt sich flaumig-stabil und langlebig. In der Nase vernimmt man einerseits getreidige Malznoten, andererseits aber auch leicht trocken wirkende, florale bis herbale Hopfennoten. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, süßlich und getreidig malzig, aber auch zart trocken mit leicht floraler bis kräuteriger Hopfenherbe. Der Körper präsentiert sich mit einer guten Fülle, feiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und zarter Trockenheit. Auf Zunge und Gaumen setzt sich das Spiel der Aromen fort. Einer getreidigen Malzbasis steht eine sehr ausgewogene, gut passende und leicht trockene und zart herbe, heuig-kräuterige, heuig-florale Hopfenaromatik gegenüber. So entsteht ein durchaus ausgewogener, gut abgestimmter, kräftiger Pilsbock, der seine 7 % Alkohol ganz gut maskiert. Dadurch lässt sich dieses Bier auch sehr gut trinken und macht Spaß! Im Nachtrunk fallen Malz- und Hopfenaromen langsam ab und es macht sich zunehmend eine pilsig-herbe Hopfenbittere breit.
Tried
from Bottle
on 06 Nov 2025
at 21:55
6.8/10
—
Appearance 9
Aroma 7
Flavor 6
Texture 6
Overall 6.5
Optisch tiefgoldgelb und leicht opaltrüb mit feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt flaumig und gut haltbar. In der Nase vernimmt man eine sehr zarte helle Malzbasis. Wesentlich deutlicher macht sich aber der Citra-Hopfen mit angenehmen, frischen, zitrus- und weinartigen Noten bemerkbar. Der Antrunk kommt frisch, schön spritzig, zart süßlich malzig, zart zitrusartig fruchtig und trocken hopfenherb. Der Körper zeigt sich mit mäßiger Fülle, kräftiger, feiner Rezenz, leichter Textur und zarter Trockenheit. Auf Zunge und Gaumen mischen sich die zarten, hellen Malznoten mit den frisch-fruchtigen, zitrus- und leicht weinartigen Citra-Noten. Bis auf die moderne Hopfung nicht sonderlich außergewöhnlich, aber absolut gut und sicherlich auch massentauglich. Auch die Drinkability darf man als sehr gut bezeichnen. Im Nachtrunk schwingen die zarten Aromen von hellem Malz gemeinsam mit den fruchtigen Citra-Noten kurz nach und zunehmend macht sich eine trocken wirkende, heuig-stohige Hopfenherbe breit, welche mit der Zeit in eine sehr zarte Bitterkeit über geht.
Tried
from Can
on 06 Nov 2025
at 21:32