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Bierfachmann und Diplom Biersommelier
Activity
6.8/10
—
Setting 10
Selection 7
Service 6
Food 4
Value 5
Overall 6
Diese Hütte lebt einfach vom Ambiente und ihrem Ruf. Man ist von Touristen aus aller Welt umgeben, die sich gerne mit qualitativ eher mäßigen Speisen abzocken lassen. Oft erlebt man auch ganze Reisegruppen, die für einen Pauschalpreis einrauschen - auch ein Geschäftsmodell das zu funktionieren scheint. Mit typisch bayerischer Wirtshaustradition hat das leider nicht mehr viel zu tun, auch wenn es nach wie vor viele Stammtische gibt. Soll oder muss man es besuchen, wenn man in München ist? Ja, das gehört einfach dazu. Und dann kann man sich auch gut und gerne die eine oder andere Maß gönnen - das Bier passt definitiv! Alles andere ist Geschmackssache.
Visited on 02 Apr 2026
at 10:40
8.4/10
—
Setting 8
Selection 10
Service 9
Food 9
Value 7
Overall 8
Was Preis, Leistung, Originalität, gute Küche und eine Auswahl sämtlicher Biere betrifft, das wahrscheinlich beste Lokal in Münchens teuersten Ecken. Dennoch absolut leistbar und alles andere als abgehoben. Die Touris kehren ohnedies ins HB gegenüber oder ins Hard Rock Cafe nebenan ein, sodass man an durchschnittlichen Tagen meistens auch einen Platz bekommt, immer nett bedient wird und man sich auch gut aufgehoben fühlt. Bei meinen Besuchen in München, ist ein Besuch hier ein MUSS!
Visited on 30 Mar 2026
at 15:30
7.6/10
—
Setting 8
Selection 8
Service 9
Food 1
Value 6
Overall 7
Im Zuge einer Brauereiführung kann man sich selbstverständlich auch einen Eindruck über den gut sortierten Laden verschaffen, in dem man nicht nur sämtliche verfügbare Biere, sondern auch alkoholfreie Limonaden und eine Vielzahl an Souvenirs kaufen kann.
Visited on 04 Apr 2026
at 09:30
8.3/10
—
Appearance 9
Aroma 7.5
Flavor 8
Texture 9
Overall 8.5
Optisch orangekupferfarben und klar mit gelborangen Reflexen und sehr feiner Perlage, die langsam nach oben steigt. Die cremefarbene, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. In die Nase strömt herrlicher Duft von Brot, Karamell, leichtem Toasting, würzigem Waldhonig, aber ebenso würzig-kräuterig hopfig. Der Antrunk kommt süßlich-röstig, karamellig, toastig, zart würzig und kräuterig hopfenherb. Im Mund zeigt sich ein voller und weicher, marginal wärmender Körper, eine feine und weiche Rezenz, eine samtige bis sämig-ölige Textur und eine sehr zarte Trockenheit. Geschmack und Aromen sind weiterhin süßlich, brotig bis toastig und karamellig und gehen in eine süßlich-würzige, leichte Hopfenherbe mit kräuterigen und zart holzigen Noten über. Man vernimmt auch schon leichte Anklänge von Dörrobst (Pflaume, Rosine, ...). Ein voluminöses, harmonisches und überraschend gut trinkbares Bier - direkt im Hofbräuhaus aus dem Maßkrug ein echter Traum! Am Ende bleibt ein langlebiger, breit malziger, süßlicher Nachtrunk mit zart würzigem, kräuterigem, süßlich-herbem Hopfenfinish.
Tried
from Draft
at
Hofbräuhaus München
on 04 Apr 2026
at 21:08
8.3/10
—
Appearance 7
Aroma 8
Flavor 9
Texture 8
Overall 8.5
Orange-bernsteinfarben und kräftig trüb im Glas. Die weiße, feinporige Schaumkrone zeigt sich wässerig-flaumig und mäßig gut haltbar. Der Duft überzeugt mit brotig-malzigen bis getreidig-maischigen, leicht fruchtig-hefigen und heuig-herbal hopfenaromatischen Noten. Der Antrunk kommt frisch, sehr angenehm, getreidig bis brotig malzig, leicht süßlich aber auch fruchtig-hefig und leicht heuig-kräuterig hopfenherb. Durch die Trübe erreicht der Körper eine schöne Fülle und erzeugt gemeinsam mit der feinen Rezenz, der samtigen Textur und der zarten Trockenheit ein wunderbares Mundgefühl. Geschmack und Aromen setzen sich akkurat zu den ersten Eindrücken fort. Getreidige, brotige Malznoten mit leichter Süße. Ebenso eine zart fruchtige Hefigkeit und eine leicht trockene, heuig-herbale Hopfenaromatik, welche für die nötige Balance in diesem Bier sorgt. Das Gesamtbild bleibt, dem Stil entsprechend, überschaubar, aber kräftig, charaktervoll, sehr sauber und vor allem ausgewogen und harmonisch. Die Folge ist eine hohe Drinkability. Sehr ehrlich und bodenständig - so soll ein Kellerbier sein! Den Abschluss macht ein gut anhaltender, malziger (Getreide, Brot), leicht süßlicher, leicht fruchtig-hefiger, dezent säuerlicher Nachtrunk mit leicht trockenem, heuig-herbalem Hopfenfinish.
Mein Fazit: Trinkfreude auf höchstem Niveau und definitiv eines der richtig guten Kellerbiere!
Mein Fazit: Trinkfreude auf höchstem Niveau und definitiv eines der richtig guten Kellerbiere!
Tried
from Bottle
on 04 Apr 2026
at 20:52
8.5/10
—
Appearance 9
Aroma 8.5
Flavor 8.5
Texture 8
Overall 8.5
Optisch satt gülden bis hellbernsteinfarben und zart opaleszent. Die weiße, feinporige Schaumkrone hinterlässt einen flaumig-stabilen und überaus langlebigen Eindruck. In die Nase strömt schöner, getreidiger bis brotiger Malzduft und leicht trockener, heuiger und floraler Hopfenduft, der ein wenig an Hollunderblüte erinnert. Der Antrunk kommt frisch, angenehm rezent, spelzig, getreidig, brotig, zart süßlich bis leicht trocken herb und heuig-floral. Ein Körper mit angenehmer Fülle sorgt gemeinsam mit einer präsenten, aber feinen Rezenz, einer seidig-samtigen Textur und einer zarten Trockenheit für ein tolles Mundgefühl. Geschmacklich und aromatisch setzen sich die angenehmen, spelzig-getreidigen, leicht brotigen Malznoten mit ihrer zarten Süße fort. Die leicht trockene, heuige und zart florale Hopfenaromatik sorgt mit ihrer zarten Herbe für die nötige Ausgewogenheit und ein unglaublich schönes Gesamtbild. Haptisch hat dieses Bier deutlich mehr Volumen als ein klassisches Helles, bleibt aber ebenso ausgewogen, sehr harmonisch und unglaublich gut trinkbar. Klare und einfache Aromen - aber auf höchstem Niveau! Spitze! Im gut anhaltenden Nachtrunk bauen die malzigen, leicht süßlichen Noten langsam ab und nach einiger Zeit stellt sich zunehmend eine leicht trockene, heuig-florale, zart herbe Hopfenaromatik ein.
Mein Fazit: Im Bereich der Kellerbiere/Landbiere definitiv in der Topliga!
Mein Fazit: Im Bereich der Kellerbiere/Landbiere definitiv in der Topliga!
Tried
from Bottle
on 04 Apr 2026
at 20:36
5.6/10
—
Appearance 7
Aroma 6
Flavor 5
Texture 5
Overall 5.5
Optisch hellgoldgelb und klar mit wenig feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone verhält sich wässerig-flaumig und mäßig gut haltbar. Die Duftaromatik hält sich ziemlich zurück und lässt leicht getreidige bis weißbrotartige Malznoten zu. Im Hintergrund schwingen eine leichte Sulfatnote sowie dezente, trocken-heuige Hopfennoten mit. Der Antrunk kommt relativ schwach karbonisiert, zart süßlich malzig und wirkt etwas schal, flach und wenig frisch. Im Mund zeigt sich ein relativ leichter Körper mit schwacher Rezenz, seidiger Textur und einer gewissen Mastigkeit. Auch geschmacklich und aromatisch wirkt alles ziemlich zurückhaltend. Leicht malzig, zart süß, leichte Noten von Getreide und Weißbrot mit einer leicht trocken-heuigen Hopfung. Alles zusammen wirkt wenig frisch und eher mastig und nicht sehr ausgewogen. Von einem Hellen würde man es zumindest schon etwas anders erwarten. Im Nachtrunk fallen die mäßigen Aromen relativ rasch ab und die gesamte Angelegenheit wirkt sehr flach. Danach bleibt ein leicht trockenes, heuiges Hopfenfinish über.
Tried
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on 04 Apr 2026
at 20:13
Botrytis has a new beer style achievement
Level 3 for Non Alcoholic / Low Alcohol - Lager ticks with a total of 15 ticks of this sub style.
Alkoholfrei Hell from Augustiner-Bräu was the one that did it!
2 months ago
7.3/10
—
Appearance 8
Aroma 8
Flavor 7
Texture 6
Overall 7
Die Optik zeigt sich schön goldgelb und klar mit wenig feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone ist dabei wässerig-flaumig und gut haltbar. In der Nase macht sich getreidig-malziger und überraschend wenig maischiger Duft breit. Eine dezente, typische Schwefelnote lässt sich dabei ebenso wie eine leicht trockene heuige/strohige Hopfennote wahrnehmen. Der Antrunk wirkt frisch, leicht süßlich, getreidig bis leicht maischig malzig und ebenso leicht heuig hopfenherb. Im Mund zeigen sich ein schlanker (aber nicht dünner!) Körper, eine feine Rezenz, eine fast samtige Textur sowie ein leichtes ausgewogenes Spiel aus Süße und Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch darf man sich auf getreidige, leicht maischige Malznoten mit zarter Süße freuen. Leicht säuerlich-sulfatige Noten sprechen für die Marke und man könnte dieses Bier durchaus als typisches Augustiner erkennen. Die passenden zart herben Hopfennoten spielen dabei leicht trocken und heuig bis stohig sehr gut mit und erzeugen ein sehr ausgewogenes Gesamtbild, welches definitiv besser als viele andere alkoholfreie Biere ist. Dieses Bier wirkt absolut ungekünstelt, klar und kommt einem "echten" Bier tatsächlich sehr nahe, was einer sommerlichen Trinkfreude absolut entgegen kommt. Im Nachtrunk fallen die Malznoten relativ rasch ab und und eine zarte, trocken-heuige Hopfenherbe stellt sich ein, welche wiederum zum nächsten Schluck anregt.
Mein Fazit: Zu einem "normalen" Bier fehlt natürlich ein bisserl was, das ist völlig klar, aber ich bin absolut begeistert! Ein tolles Bier!
Mein Fazit: Zu einem "normalen" Bier fehlt natürlich ein bisserl was, das ist völlig klar, aber ich bin absolut begeistert! Ein tolles Bier!
Tried
from Bottle
on 04 Apr 2026
at 19:53
6.8/10
—
Appearance 9
Aroma 6.5
Flavor 6
Texture 7
Overall 6.5
Im Glas orange bis rötlich kupferfarben und klar mit sehr feiner Perlage. Die gelblich nussbraune, feinporige Schaumkrone hinterlässt einen flaumigen und langlebigen Eindruck. Die Duftaromatik überzeugt mit karamelligen, leicht likörigen bzw. fruchtig-likörigen und kastanienartigen, holzig-würzigen Noten. Aus dem Hintergrund kommen zart heuig-würzige Noten dazu. Der Antrunk kommt breit malzig, karamellig bis leicht toastig, zart süß bis leicht süßich herb. Im Mund nimmt man einen vollen bis wuchtigen Körper wahr. Dem wohnt eine leichte Spritzigkeit, eine seidige bis samtige Textur, ein leicht wärmender Charakter, sowie eine zarte Süße und eine leichte Trockenheit bei. Geschmack und Aromatik überzeugen mit leicht toastigen und karamelligen Malznoten und leichter, holziger Würze, die an Kastanie erinnert. Der Übergang in eine leicht trockene, heuig-würzige Hopfenherbe verläuft fließend und harmonisch. Ein leichter Hang zu einer alkoholischen Likörnote lässt sich nicht leugnen. Aromatisch kräftig, aber doch relativ einfältig und weitaus weniger spannend. Trotzdem fehlerfrei und weit weg von schlecht. Der Nachtrunk wirkt leicht wärmend-likörig, karamellig, leicht röstig und süßlich-herb. Nach einiger Zeit stellt sich eine leichte Trockenheit ein.
Tried
from Bottle
on 03 Apr 2026
at 21:23