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Botrytis

Illmitz, Austria 🇦🇹 Member
Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
9/10 Appearance 9 Aroma 8.5 Flavor 9.5 Texture 9 Overall 9
Als "Bavaria Ale" mit den exakt selben "Leistungsdaten" erworben und verkostet...

Im Glas erscheint dieser Weizenbock schön bernsteinfarben und hefetrüb. Die gelbstichige, feinporige Schaumkrone zeigt sich dabei gut haltbar. Die Nase wird, wie zu erwarten, von reiffruchtig-hefigen Noten erfüllt, die an Banane, Birne und Mango erinnern. Ein zarter Hauch Gewürznelke schwingt dabei mit und sorgt für das perfekte Profil. Der Antrunk kommt frisch, weichrezent, süßlich fruchtig-hefig und zart herb. Der Körper zeigt eine gute Fülle und bringt feine Rezenz, eine cremige Textur und eine zarte Trockenheit mit. Auf Zunge und Gaumen bleibt es sehr stiltypisch... süßlich reiffruchtig-hefig mit Noten von Mango, Banane und Pfirsich/Marille. Dazu schwingen eine zarte Säure und zarte Herbe inklusive des Hauchs von Gewürznelke mit. Man hat letztendlich ein sehr schönes, rundes und perfekt ausbalanciertes Bier vor sich, welches sich absolut stilecht gibt, sehr angenehm wirkt und eine vielseitige Aromatik bietet. Trotz der 7,1 % Alkohol bleibt es leichtgängig und gefährlich gut trinkbar. Der Nachtrunk hält sehr gut an, die fruchtig-hefigen Noten passieren revue und enden in einem zartherbem Finish.
Mein Fazit: Weizenbiere aus dem Hause Maisel stehen für allerhöchste Qualität. So auch dieses hier... Weltklasse!
Tried from Bottle on 02 Jan 2026 at 09:57

7.4/10 Appearance 6 Aroma 8 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Die Optik der "25er Marille" zeigt sich orangefarben und trüb. Dabei lassen sich auch sichtbare Trubstoffe wahrnehmen. Die Schaumentwicklung kann man als nicht vorhanden bezeichnen, stellt aber keinerlei Qualitätskriterium dar. Die Duftaromatik weiß mit frischer Fruchtigkeit und deutlichen Noten der Wachauer Marille zu überzeugen. Der Antrunk kommt frisch, fruchtig sauer, angenehm feinrezent und selbstverständlich mit der zu erwartenden Marille. Der Körper zeigt eine schöne Fülle mit feiner Rezenz, samtiger Textur und angenehmer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch bleibt dieses Bier weiterhin sehr erfrischend, fruchtig mit zarten Zitrusnoten, kräftiger Marille, schöne Säure und zartfruchtiger Herbe. So ergibt sich ein, dem Stil entsprechendes, sehr harmonisches und überaus natürliches Gesamtbild. Überaus erfrischend und regelrecht nobel. Im langlebigen Nachtrunk dominiert die fruchtige Marille, während die Säure langsam abbaut und zu einer leicht trockenen Herbe mit zartem Wildhefecharakter übergeht.
Tried from Bottle on 25 Dec 2025 at 09:44

9.3/10 Appearance 9 Aroma 9 Flavor 9.5 Texture 10 Overall 9
Die Optik dieser Spezialität erscheint tiefschwarz und lichtundurchdringlich. Die hellbraune, fein- bis mittelporige Schaumkrone fällt relativ dünn aus, lässt sich aber auf den ziemlich hohen Alkoholgehalt zurückführen. Breitmalzige bis leicht alkoholische Duftnoten von Schokolade, Kakao, Likör, Mokka und Dörrobst erfüllen die Nase. Der Antrunk kommt breitmalzig, süßlich, röstig, feinrezent und bringt eine zarte Röstmalzsäure mit. Der überaus volle, wuchtige Körper überzeugt mit feiner Rezenz, samtiger bis cremiger Textur, leichter Wärme und Süße. Auf Zunge und Gaumen breitet sich eine unglaubliche Vielfalt an Aromen aus. Dunkle Schokolade, Kakao, Vanille und zarte Tannine vom Holzfass, Likör/Sherry, Mokka, leichte Dörrobst- bis Rumtopfnoten. Die alkoholische Note bleibt dabei sehr angenehm, überhaupt nicht scharf und überfordert in keinster Weise. Das Gesamtbild erscheint überaus dicht und vielschichtig, bleibt aber sehr angenehm und durchaus gut trinkbar. Im Nachtrunk bauen Alkohol und Röstsäure langsam ab. Danach langanhaltend wärmend mit wunderbaren Noten von Schokolade, Kakao, Mokka und Holzfass (Vanille, zarte Tannine).
Fazit: Ein holzfassgereiftes Imperial Stout auf sehr hohem Niveau, welches zu schokoladigen Weihnachtskeksen, Schokokuchen, etc. passt.
Tried from Bottle on 24 Dec 2025 at 10:19

Botrytis updated a beer: Dolio Imperial Stout French Oak Barrel aged N° 132 brewed by Brauerei Lemke
6 months ago


8/10 Appearance 6 Aroma 8 Flavor 9 Texture 8 Overall 8
Optisch dunkel bernsteinfarben bis orangebraun und kräftig trüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone hält dabei mäßig gut. Sehr intensiver, reiffruchtig-bananiger und würziger Duft mit schönen Anklängen von Schokolade und Vanille. Der Antrunk kommt sehr kräftig, breitmalzig, alkoholisch, feinrezent, reiffruchtig, würzig und zart herb - eine wahre Aromenbombe! Im Mund explodiert ein kräftiger, voluminöser Körper mit feiner Rezenz, sämiger Textur, angenehmer Wärme und leichter, reiffruchtiger Süße. Geschmacklich und aromatisch nimmt man kräftige Whiskyfassaromen mit leichter Alkoholschärfe und schönen Fassnoten (Vanille) wahr. Dazu gesellen sich Noten von reifer Banane und zart würzige bis waldhonigartige Anklänge. Auch die Maiwipferl kommen leicht durch. Für den aktuellen Jahrgang bereits sehr harmonisch und sehr angenehm. Wesentlich weniger alkoholscharf als der Vorgänger aus dem Jahre 2024 - daher vielleicht schon etwas früher am Höhepunkt (evtl. 2027 bis 2028). Der gut anhaltende Nachtrunk wirkt sehr angenehm, überhaupt nicht scharf, reiffruchtig bananig, leicht würzig mit sehr langlebigen Holzfassnoten von Vanille und zartem Rauch inklusive zarten Tanninen.
Fazit: Ein ausgesprochen tolles Winterbier, welches aber auch noch Potential zur Lagerung hat.
Tried from Bottle on 24 Dec 2025 at 09:57


7.8/10 Appearance 7 Aroma 8 Flavor 8.5 Texture 7 Overall 7.5
Die Optik erscheint in hellem Gelb mit zartem Glanz und feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone fällt aufgrund der zu erwartenden Säure rasch zusammen und darf als stiltypisch bezeichnet werden. In der Nase vernimmt man feine Wildhefenoten mit fruchtigem Charakter, der an Zitrusfrüchte, aber auch reiffruchtige Birne erinnert. Der Antrunk kommt frisch, sauer und kräftig rezent mit einer angenehmen Zitrusnote. Der hochvergorene Körper wirkt trotz seiner 7,2 % Alkohol sehr schlank, moussiert leicht und hoch- aber feinrezent im Mund und zeichnet sich durch eine seidige Textur und hohe Trockenheit aus. Geschmacklich und aromatisch erwartet einem eine vielschichtige bis komplexe Säurestruktur, sehr gute Fruchnoten von Zitrus und reifem Kernobst (Birne). Dazu schwingt permanent ein feiner Wildhefecharakter mit leichter Herbe und zarten Brett-Noten mit. Gesamtbetrachtet eine sehr erfrischende und vielfältige Sache mit toller Säurekomplexität. Im Nachtrunk baut die Säure gut ab und bleibt sehr fruchtig und leicht herb. Schöne Wildhefenoten mit zarter Pferdedecke.
Fazit: Spitzenprodukt!
Tried from Bottle on 24 Dec 2025 at 09:01

8.3/10 Appearance 7 Aroma 8 Flavor 9 Texture 8 Overall 8.5
Die Optik gibt sich schön gülden mit zart trübem Glanz. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei wässerig-flaumig und hält sehr gut. Die Duftaromatik von Milchsäuregärung mit fruchtig-floralen Noten von Pfirsich/Marille legt defintiv einen schönen Start hin. Der Antrunk kommt sehr frisch, schön spritzig und säuerlich fruchtig bis fruchtig-herb. Im Mund präsentiert sich ein sehr gefälliger, durchaus fülliger, aber dennoch eleganter Körper mit kräftig-feiner Rezenz, leichter Textur, fruchtiger Säure und zart säuerlicher Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch harmoniert die deutliche, aber nicht zu kräftige Säure mit den fruchtigen Noten von Pfirsich, Marille, frühreifen Beeren und frühreifen Trauben unglaublich gut. Den Einsatz von Simcoe und Cascade Hopfen würde man gar nicht vermuten, aber bei 25 Bittereinheiten stinkt der gegen die relativ hohe Säure vermutlich nur marginal an. Gesamt betrachtet bleibt ein unfassbar harmonisches, erfrischendes, aber dennoch eindrucksvolles und durchaus charaktervolles Gesamtbild mit überraschender Fülle stehen. Die Drinkability für ein Sour ist dabei enorm hoch und es macht eine riesen Freude, dieses Bier zu trinken. Im Nachtrunk bauen Rezenz und Säure ab - die fruchtigen und fülligen Noten, welche wahrscheinlich von der Malzbasis stammen, wirken gut nach. Im Finish wirkt eine leicht säuerliche Herbe, die zum nächsten Schluck anregt.
Tried from Can on 22 Dec 2025 at 01:08

7.3/10 Appearance 8 Aroma 6.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Optisch lichtundurchdringlich tiefschwarz. Die feinporige, mittelbraune Schaumkrone wirkt dabei flaumig und langlebig. In der Nase lassen sich leichte, röstige Malznoten von dunkler Schokolade, Kakao und Mokka wahrnehmen. Ebenso eine angenehme Kräuterigkeit. Zarte Frucht- und Rauchnotten flirren im Hintergrund mit. Der Antrunk kommt frisch, für ein Stout etwas kräftig rezent, röstig, schokoladig, kakaoartig und zart trocken, kräuterig. Der Körper präsentiert sich mit angenehmer Fülle, kräftigfeiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und sehr zarter, schoko-herber Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch dominieren die röstigen Noten von Schokolade, Kakao, Mokka, sehr zartem Rauch, aber auch die gut eingebundene leicht trockene, kräuterige Herbe. Mit den schokoladigen und kakaoartigen Noten scheint eine zarte Süße im Spiel zu sein, die aber durch die herben Noten gut in Schach gehalten werden und das Gesamtbild letztendlich auch sehr kompakt und harmonisch erscheint. Dadurch dass keine Aromen in irgendein Extrem ausschlagen, stört auch die etwas hohe Rezenz nicht zu sehr und es entsteht eine sehr gute Drinkability. Im Nachtrunk bauen die Malznoten langsam ab und es entsteht ein leicht trockenes Mundgefühl, welches zum Weitertrinken animiert.
Tried from Can on 21 Dec 2025 at 23:56

5.1/10 Appearance 6 Aroma 5 Flavor 5 Texture 5 Overall 5
Die Optik gibt sich tiefschwarz und möglicherweise auch leicht trüb. Die hellbraune Schaumkrone fällt sehr grobporigig aus und fällt sofort auf einen sehr dünnen Teppich zusammen. Die Duftaromatik hält sich sehr zurück. Neben sehr zarten Röstmalznoten vernimmt man leichte Noten von roten Früchten. Der Antrunk kommt feinrezent, röstig herb und leicht fruchtig. Im Mund zeigt sich ein Körper mit leichter Fülle, feiner Rezenz, wenig Textur, zarter Fruchtigkeit und einem undefinierbaren Spiel aus fruchtiger Süße, leichter Säure und zarter Herbe. Geschmacklich und aromatisch setzen sich die bereits vernommenen Aromen fort. Leichte Röstnoten, leichte Noten von rotem Steinobst und Beeren, zarte Säure und leichte Herbe - alles nicht unbedingt schlecht, aber dennoch nichts Konkretes. Ein wahrer Charakter oder ein wahres Bild lässt sich nicht ausmachen - somit etwas unrund oder unkomplett. So hält sich auch die Trinkfreude in Grenzen und man weiß nicht so recht, was man mit diesem Bier anfangen soll. Im Nachtrunk fällt die Aromatik relativ rasch ab und es bleibt eine zarte Säure gemeinsam mit einer eher undefinierbaren, leichten Trockenheit über.
Tried from Can on 21 Dec 2025 at 23:20