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Botrytis

Illmitz, Austria 🇦🇹 Member
Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
7.3/10 Appearance 6 Aroma 7.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Optisch präsentiert sich dieses IPA in einem satten Orange-kupfer mit leichter Opaltrübung. Die elfenbeinfarbene, fein- bis mittelporige Schaumkrone fällt dabei eher mäßig aus und hält nicht sonderlich gut. Die Duftaromatik wird von schönen Karamellnoten und leicht kräuterigen bis zart harzigen Noten vereinnahmt. Der Antrunk kommt klassisch breitmalzig, karamellig, grasig bis kräuterig und zart harzig Hopfenherb. Der Körper präsentiert sich mit einer schönen Fülle, passender, feiner Rezenz, samtiger Textur und schöner Trockenheit. Auf Gaumen und Zunge vernimmt man die bereits erwähnte, breite, karamellige Malzbasis, der sich eine sehr klassische, grasige, kräuterige, leicht harzige und angenehm bittere Hopfencharakteristik entgegenstellt. So entsteht bei all der kräftigen Aromatik und dem vollmundigen Körper eine tolle Harmonie, bei dem auch der Hopfen entsprechend entgegenwirken und letztendlich auch leicht überwiegen darf. Im Nachtrunk wird die satte, karamellige Malzbasis zunehmend von der klassischen, angenehm bitteren Hopfenaromatik mit leichten Anklängen von Schwarztee eingeholt. Das sorgt für einen tollen und sehr interessanten Trinkverlauf, sowie für eine unglaubliche Drinkability.
Fazit: Am Ende steht das leere Glas vor einem und man könnte problemlos ein weiteres oder vielleicht sogar noch mehr davon nehmen.

Anmerkung: Da dieses Bier schon ein wenig Lagerzeit hinter sich hat, könnte es sein, dass sich frischere/modernere Hopfennoten und eine gewisse Duftigkeit ausgelagert haben. Sollte das der Fall sein, hat das diesem Bier definitiv nicht geschadet - denn so entspricht es auf jedem Fall einem klassischen, englischen India Pale Ale - und das ist genial!
Tried from Bottle at Brauhaus Wösendorf on 30 May 2025 at 20:59

7/10 Appearance 7 Aroma 6.5 Flavor 7 Texture 8 Overall 7
In der Dose mit 5,9 % Alkohol erhalten...

Optisch hellgelb und schön opaltrüb. Feine bis mittelgroße Perlage steigt unaufhörsam nach oben. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt flaumig, wird aber zunehmend grobporiger und hält mäßig gut. Die Duftaromatik weiß mit zitrusartigen bis leicht exotischen Noten von Pomelo, Grapefruit, unreifer Ananas und Litschi zu überzeugen. Schwefelwasserstoffverbindungen sorgen auch für einen Hauch grasig-zwiebeligem Anklang, passt aber gut ins Bild. Der Antrunk kommt frisch, schön rezent, sehr leicht fruchtig-herb und deutlich weniger kantig bitter als erwartet. Der Körper zeigt sich mit einer leichten bis mäßigen Fülle, guter Rezenz, seidiger Textur und leichter Trockenheit. Auf Gaumen und Zunge wird der zarte Malzkörper von fruchtigen, sehr leicht herben Hopfennoten überlagert und erzeugen mit Noten von Pomelo, Grapefruit und leichter Exotik ein frisches, angenehmes und leichtgängiges Gesamtbild. Dies führt auch zu einer sehr schönen Durchtrinkbarkeit. Im Nachtrunk wirken die fruchtigen, leicht herben und zart grasigen Noten ganz gut nach und lassen eine leicht herbe und zart trockene Hopfencharakteristik über.
Mein Fazit: Für ein West Coast IPA überraschend smooth und überhaupt nicht kantig oder gar bitter. Kräftig aromatisch gehopft, aber sehr gut zu nehmen.
Tried from Can on 30 May 2025 at 20:23

Botrytis has a new beer style achievement

Level 2 for Amber / Red Ale - Red Ale ticks with a total of 10 ticks of this sub style.
Red Patrick from Next Level Brewing was the one that did it!
1 year ago


7/10 Appearance 6 Aroma 7.5 Flavor 7 Texture 7 Overall 7
Die Optik präsentiert sich dunkel bernstein- bis gut kupferfarben mit leichter Opaltrübung. Die feinporige Schaumkrone erscheint in gebrochenem Weiß, wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. In der Nase nimmt man karamellige Malznoten, würzige Waldhonignoten, sowie leichte, rote Fruchtnoten von Beeren und Kirsche wahr. Der Antrunk kommt frisch, passend rezent, karamellig, leicht fruchtig und angenehm herb bis leicht bitter. Im Mundgefühl zeigt sich ein leichter bis mäßig voller Körper mit angenehmer Rezenz, seidiger Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man karamellige Malznoten, würzige Waldhonignoten, sehr zarte Fruchtigkeit und sehr schöne, kräuterige bis zart harzige, angenehm herbe, sogar leicht schwarzteeartige Hopfenaromatik, die einen perfekten Gegenpol darstellt. So ergibt das ein durchaus vielfältiges, aber auch harmonisches, nicht zu komplexes und toll abgestimmtes Gesamtbild, an dem man sich erfreuen kann. Wer die leicht karamellige Schiene, die nicht in eine Süße oder Mastigkeit abdriftet, mag, wird diesem Red Ale eine sehr schöne Drinkability attestieren. Im Nachtrunk schwingen die karamelligen und würzig-honigartigen Noten sehr schön nach, gehen in eine zart fruchtige, leicht kräuterige und schwarzteeartige Charakteristik über und klingen sehr lange und angenehm trocken mit einer leichten Bitterkeit aus.
Mein Fazit: Dieses Bier spannt den Bogen zwischen Feierabendbier, schönem Genussbier und interessantem Speisebegleiter. Vielfältig, aber nicht zu komplex, trifft es garantiert auch den Geschmack des ungeübten Biertrinkers.
Tried from Can from BeerLovers (Heineken) on 30 May 2025 at 19:32

6.9/10 Appearance 8 Aroma 7.5 Flavor 6.5 Texture 6 Overall 6.5
Die Optik zeigt sich in einem, zu erwartendem, hellen und trüben Gelb. Die weiße, feinporige Schaumkrone hält sich, dem Stil entsprechend mäßig gut und hinterlässt nach kurzer Zeit keine Reste mehr. In der Nase dominieren die Noten der Milchsäurefermentation, welche man auch von Sauerkraut kennt. Die fruchtigen Noten (inklusive der Ananas) erinnern wiederum an Wasserkefir. Ebenso vernimmt man einen Hauch von Traubenzucker. Der Antrunk kommt sehr frisch, schön spritzig und fruchtig sauer. Es zeigt sich ein erwartet schlanker Körper, welcher mit kräftiger Rezenz, feiner, bis leicht seidiger Textur und einem schönen Säuregrad für eine tolle Eleganz sorgt. Auf Gaumen und Zunge dominieren selbstverständlich Frische, Säure und Rezenz, welche sowohl den nötigen Platz für die Fruchtnoten der Ananas, aber auch der überaus passenden Noten der Milchsäurefermentation stehen lassen. Wie bereits erwähnt, vereinen sich hier Frische, angenehme Säure und Eleganz, welche auch eine durchaus angenehme Drinkability erzeugen, sofern man einer gewissen Säure nicht abgeneigt ist. Im Nachtrunk bauen die fruchtigen Noten langsam ab. Säure inklusive Kohlensäure bleiben lange als frisches Prickeln auf der Zunge erhalten.
Mein Fazit: Eine sehr erfrischende, leichte, fruchtige Berliner Weisse, welche jeden Sommertag oder gerne auch Sommerabend perfekt ergänzt. Ich persönlich würde dieses Bier jedem Radler vorziehen.
Tried from Can on 30 May 2025 at 18:55

Botrytis updated a beer: Not a Compote brewed by Underwood Brewery
1 year ago


7.1/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 6.5 Texture 9 Overall 6.5
Im Glas findet sich nektarartiges Hellorange wieder. Die Textur scheint ebenfalls nektar- und smoothieartig zu sein. Die CO2-Bläschen bahnen sich sehr langsam ihren Weg nach oben. Schaumkrone? Diese soll und kann und darf man sich bei so einem Bier nicht erwarten. In der Nase explodiert ein tropisch-exotischer Fruchtkorb mit Noten von Mango, Maracuja, Kiwi, Banane, Guave, ... Der Antrunk kommt frisch, extrem fruchtig nektarartig, fruchtig süß, saftig und sehr fein rezent. Der Körper wirkt sehr nektarartig, saftig, sehr fein karbonisiert und sehr cremig. Geschmacklich und aromatisch schlägt, genauso wie in der Nase, der tropisch-exotische Fruchtkorb ein. Die bereits erwähnten Noten von Mango, Maracuja, Kiwi, Banane, Guave, etc. explodieren förmlich auf Zunge und Gaumen und erzeugen ein überaus saftiges/nektarartiges/smoothieartiges Schauspiel, welchem man sich nicht entziehen mag. Mit seinen 3,7 % Alkohol schluckt man es auch sehr gut weg und es macht richtig Spaß, dieses Bier zu trinken. Vielleicht hätte ein kräftiger Säurecharakter für etwas mehr Frische gesorgt, aber auch so lässt sich dieser "Smoothie" genießen. Im Nachtrunk halten die Fruchtnoten sehr gut und lange an.
Fazit: Das wäre der perfekte "Smoothie" bei einem Sonnenuntergang an einem lauen Frühlings- oder Sommerabend an einem See oder am Meer. Hat definitiv ein bisschen was von Urlaub.
Tried from Can on 30 May 2025 at 18:24

6.9/10 Appearance 7 Aroma 7.5 Flavor 6 Texture 8 Overall 6.5
Die Optik erstrahlt in klarem Goldgelb. Lebhafte feiner Perlage steigt hoch und nährt eine weiße, feinporige, flaumige und gut haltbare Schaumkrone. In der Nase vernimmt man sofort die typischen Witnoten von Orangenzeste und einem Hauch Koriander. Dazu zarte Noten der feinen Hefe. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, leicht süßlich und zart hefig. Der Körper zeigt sich samt seinen 6,0 % Alkohol für ein Wit mit einer überdurchschnittlich guten Fülle, sehr feiner Rezenz, samtiger Textur und leichter Süße. Aromatisch und geschmacklich bringt es alles mit, was man von einem Wit erwartet. Einerseits eine leicht süßliche Malzbasis, andererseits aber leichte Noten der Orangenschalen und des Korianders, die für eine gewisse Frische sorgen, die aber nicht zur Gänze ankommen mag. Obendrauf die feine, verspielte Hefe, die ebenfalls eine gewisse Leichte und Filigranität vermitteln will. So ergibt sich ein grundsätzlich sehr schönes und harmonisches Gesamtbild, auch wenn sich dieses Wit mit seinen 6,0 % Alkohol doch schon eher auf der etwas schwereren Seite der Stilistik bewegt. Nein, es wirkt überhaupt nicht schwerfällig, aber deutlich voller und kompakter als erwartet. Im Nachtrunk wirkt die malzige Basis mit einer weinigen Fruchtigkeit kurz nach und fällt relativ abrupt ab.
Tried from Can from Die Bierothek Bamberg on 30 May 2025 at 17:53


Botrytis updated a beer: Scorpio brewed by Tron Brewery
1 year ago