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Botrytis

Illmitz, Austria 🇦🇹 Member
Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
6.1/10 Appearance 8 Aroma 6 Flavor 6 Texture 5 Overall 6
Dieses Roggenbier erscheint kastanienbraun und klar. Dazu eine hellbraune, cremige und langlebige Schaumkrone. Die Duftaromatik wirkt leicht malzig und fruchtig, bananig hefig. Der Antrunk kommt frisch, angenehm rezent, fruchtig, bananig hefig, zart karamellig und erinnert durchaus an Weizenbier. Im Mund präsentiert sich ein schlanker, leichter Körper mit angenehmer Rezenz, seidiger Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch nimmt man eine leichte, karamellige Malzbasis wahr. Der fruchtige, bananige Hefecharakter breitet sich gemeinsam mit einer leicht trockenen Herbe darüber aus. Es entsteht ein schönes, leichtes, aber doch eher unspektakuläres Gesamtbild. Für den Bier-Freak vielleicht etwas zu langweilig, darf man diesem Bier aber eine leichte und gute Drinkability attestieren. Im Nachtrunk fällt die leicht fruchtige, bananige Hefenote relativ rasch ab.
Tried from Draft at Mikkeller Berlin on 11 Jun 2025 at 12:16

7.3/10 Appearance 9 Aroma 6 Flavor 7.5 Texture 8 Overall 7
Goldgelb mit zartem Glanz und feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone zeigt sich flaumig und gut haltbar. Leichter Malzduft mit zarter Zitrusnote und zart heuigen, trockenen Hopfennoten. Der Antrunk kommt frisch, spritzig, leicht malzig, leicht fruchtig und gut hopfenbitter. Im Mund präsentiert sich ein schlanker Körper mit feiner Rezenz, seidiger Textur und angenehmer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man eine leichte Malzbasis, zarte Zitrusnoten und eine deutliche, grasig-heuige Hopfenbittere. Die typisch böhmische Diacetylnote fehlt, soll aber maximal Kritik auf sehr hohem Niveau sein. Malz- und Hopfencharakter sind auf jeden Fall böhmisch angehaucht. So liegt dieses Bier auch gut im Mund und lässt sich auch sehr gut trinken. Gutanhaltender, malziger Nachtrunk mit angehmer, aromatischer und leicht trockener Hopfenbittere im Finish.
Tried from Bottle on 11 Jun 2025 at 00:30

Botrytis updated a beer: Bohemian Pilsner brewed by Brauerei Lemke
1 year ago


6.4/10 Appearance 8 Aroma 6.5 Flavor 6 Texture 6 Overall 6
Optisch goldgelb und zart opaltrüb mit feiner Perlage. Der weiße, feinporige Schaum gestaltet sich flaumig-stabil und gut haltbar. Die Duftaromatik wird von einer maischigen Malzbasis dominiert, welchem ein blumiger bis honigartiger bis fruchtiger Hopfenduft beiwohnt. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, maischig-malzig, würzig bis leicht fruchtig hopfenherb. Im Mund präsentiert sich ein schlanker Körper mit feiner Rezenz, wenig Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch geben die getreidigen, maischigen Malznoten die Richtung vor. Daran lehnt sich eine würzige bis kräuterige Hopfenaromatik. Klar, man darf es nicht mit einem alkoholischen Bier vergleichen, aber das Gesamtbild dieses Bieres ist sehr stimmig, nicht zu süß und man darf sich auf ein gutes Trinkgefühl freuen. Der Nachtrunk gestaltet sich gut anhaltend maischig-malzig, leicht süßlich und leicht würzig bis aromatisch hopfig.
Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 23:02

9.1/10 Appearance 8 Aroma 9 Flavor 10 Texture 9 Overall 9
Optisch goldgelb mit zartem Glanz und feiner, champagnerähnlicher Perlage. Die weiße, fein- bis mittelporige Schaumkrone hält aufgrund der Säure naturgemäß nicht sonderlich gut. Die Duftaromatik wirkt frisch, fruchtig, man nimmt Noten von gelbem, frühreifem Steinobst und frühreifen weißen Trauben oder auch Verjus wahr. Dazu gesellt sich eine zarte Brett-Note. Der Antrunk kommt frisch, gut rezent und fruchtig-säuerlich. Im Mundgefühl zeigt sich ein schlanker, eleganter Körper mit leicht moussierender Rezenz, seidiger Textur und saurer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch bleibt es weiterhin fruchtig sauer mit Noten von Zitrusfrüchten, frühreifem Steinobst und frühreifen weißen Trauben bzw. Verjus. Es ist eines der Berliner Weissen, die tatsächlich noch mit uriger Mikrobiologie, die zum Teil aus über 50 Jahre alten Flaschen extrahiert wurde, gebraut und vergoren wird. Daher auch der leichte Brett-Charakter. Der gutanhaltende Nachtrunk gestaltet sich selbstverständlich sauer und rezent. Sobald sich Säure und Rezenz etwas abgebaut haben, bleibt eine fruchtige Herbe mit zartem Brett-Charakter über.
Fazit: Eine Berliner Weisse, wie sie dem ursprünglichem Original wohl am nächsten kommt. Alles andere was man von diversen Craftbrauern als Berliner Weisse vorgesetzt bekommt, ist im Grunde nichts anderes als ein Kettle Sour. Obwohl dieses Bier lediglich 3,5% Alkohol hat, kann es aufgrund seiner Säure und der enthaltenen Brett-Hefe über Jahre reifen. Ein rundherum tolles Produkt!
Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 09:28

5.9/10 Appearance 7 Aroma 6 Flavor 5.5 Texture 6 Overall 5.5
Goldgelb und klar mit feiner Perlage. Die weiße, fein- bis mittelporige Schaumkrone hält mäßig gut. Malzbetonter Duft von Weißbrot und zarten Honignoten. Leicht würzig-kräuterig schmiegen sich Hopfennoten an. Der Antrunk kommt frisch, gut rezent, weißbrotartig malzig, leicht würzig und kaum herb. Der Körper präsentiert sich mit mäßiger Fülle, kräftiger Rezenz, seidiger Textur und sehr zarter Trockenheit. Auf Gaumen und Zunge setzt sich die weißbrotartige Malzigkeit mit einer zarten Säure und einer ebenso zarten würzigen Hopfenherbe fort. Das alles ergibt ein einfaches, aber harmonisches und sehr ausgewogenes Gesamtbild - sozusagen ein "braves" Bier mit guter Trinkbarkeit. Der gute, süßlich-malzige Nachtrunk klingt mit einer Restrezenz und zart würzigen Hopfennoten aus.
Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 09:11

6.3/10 Appearance 6 Aroma 7 Flavor 6 Texture 6 Overall 6
Optisch goldgelb und klar mit feiner bis mittelgrober Perlage. Der weiße, mittel- bis grobporige Schaum hält mäßig gut. Die Duftaromatik gestaltet sich getreidig und weißbrotartig malzig, sowie heuig, würzig und kräuterig hopfig. Der Antrunk kommt leicht getreidig bis weißbrotartig und trocken, heuig herb. Der Körper weist eine schlanke, aber gute Fülle auf, ist dabei erfrischend rezent und bringt eine seidige Textur sowie eine gute Trockenheit mit. Auf Zunge und Gaumen legt sich eine gute Malzbasis mit Noten von Getreide und Weißbrot aus. Deutlich dominanter zeigt sich eine kräftige, würzige, heuig-kräuterige Hopfenbittere. Alles relativ einfach, unspektakulär und massentauglich. Einer guten Trinkbarkeit tut das aber keinen Abbruch. Gut anhaltender, leicht malziger Nachtrunk mit trockenem, heuig-herbem bis gut bitterem Hopfenausklang.
Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 09:03

Botrytis updated a brewery: Vilser Privatbrauerei located in Austria
1 year ago


Botrytis updated a beer: Astra Rotlicht brewed by Bavaria-St.Pauli Brauerei
1 year ago


5.9/10 Appearance 8 Aroma 5 Flavor 6 Texture 6 Overall 5.5
Optisch hellbernsteinfarben und klar mit leichter feiner Perlage. Die Schaumkrone erscheint cremeweiß und feinporig und ist dabei flaumig und gut haltbar. Zurückhaltende Duftaromatik, leicht getreidig, karamellig bis toastig, leicht kräuterig bis floral - alles da, aber dezent. Der Antrunk kommt frisch, weichrezent, malzbetont mit Noten von Getreide, zartem Karamell und leichtes Toasting. Sehr zarte, würzig-kräuterige Hopfennoten. Der Körper zeigt sich mit einer guten Fülle, ist dabei fein karbonisiert und weist eine seidig-samtige Textur sowie eine sehr sanfte Trockenheit auf. Geschmacklich und aromatisch überzeugt eine schöne Malzigkeit mit brotigen, leicht karamelligen und toastigen Noten. Dazu kommt eine angenehme Würze und zarte Kräuterigkeit vom Hopfen. Grundsätzlich ist dieses Bier zwar relativ einfach gestrickt und kann mit typischen bayerischen Märzen nicht mit. Dennoch wirkt es ausgewogen, harmonisch und lässt sich gut trinken. Im Nachtrunk wirken die malzbetonten, brotigen, zart karamelligen und leicht toastigen Noten gut nach. Dazu hallen leicht trockene, kräuterige Hopfennoten nach.
Tried from Bottle on 09 Jun 2025 at 08:24