Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
7.6/10 Appearance 9 Aroma 7.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Optisch rötlich dunkelbraun und klar. Die nussbraune, fein- bis mittelporige Schaumkrone hält dabei ganz gut. In der Nase vernimmt man sehr typische, röstmalzige Noten von Kakao, Schokolade und Ovomaltine. Auch der Antrunk kommt röstig malzig, leicht schokoladig, kakaoartig und bringt eine zarte, röstige Herbe mit. Im Mundgefühl zeigt sich ein leichter bis mäßig voller Körper mit guter Röstmalzstruktur, feiner Rezenz, seidiger Textgur und einem ausgewogenem Spiel aus dezenter Süße und zarter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch sehr stiltypisch und angenehm getreidig bzw. röstig malzig. Die Noten von dunklem Karamell, Kakao, Ovomaltine und Schokolade wissen auf jeden Fall zu überzeugen. Aus dem Hintergrund winken leicht trocken herbe, heuige bis leicht herbale Hopfenaromen. Was soll man viel dazu sagen? Sehr sauber, absolut stiltypisch, nicht zu süß, nicht zu herb, könnte aber vielleicht etwas kräftiger in der Aromatik sein. Der gut anhaltende Nachtrunk bleibt röstig, kakaoartig, schokoladig und klingt in einem leicht fruchtig-herbalen und zartherben Finish aus.
Tried from Bottle on 02 Apr 2026 at 19:53

Botrytis has a new beer style achievement

Level 1 for Non Alcoholic / Low Alcohol - Wheat ticks with a total of 5 ticks of this sub style.
Alte Liebe Alkoholfrei from Brauerei zum Kuchlbauer was the one that did it!
5 months ago


6.5/10 Appearance 7 Aroma 6.5 Flavor 6.5 Texture 6 Overall 6.5
Im Glas findet sich kräftiges beinahe schwarzes Dunkelbraun wieder. Die hellbraune, feinporige Schaumkrone ist dabei wässerig-flaumig und mäßig gut halbar. Getreidiger, röstig-malziger und maischiger Duft erzeugt eine durchaus hohe Erwartungshaltung. Der Antrunk kommt frisch, leicht süßlich und dunkelmalzig-maischig mit wenig röstiger Herbe. Im Mund präsentiert sich ein schlanker Körper, dem sich eine feine Rezenz, zartseidiger Textur und zarter Trockenheit beifügt. Geschmacklich und aromatisch bleibt dieses Bier röstig malzig mit schönen Kakaonoten, leicht maischigen Anklängen, relativ wenig Süße, zarter Röstsäure und hintergründiger Herbe, welche vermutlich vom Röstmalz stammt. Man hat letztendlich ein leichtes, angenehm röstiges, sehr ausgewogenes und unglaublich gut trinkbares Alkoholfreies Dunkles Weizen vor sich. Im Nachtrunk bleibt ein dominantes und langlebiges, getreidiges, röstiges Weizenmalzaroma mit zart trockenem Finish stehen.
Mein Fazit: Als ausgesprochener Fan der "echten" Alten Liebe muss ich festhalten, dass gerade röstige Biere und Weizenbiere von ihren Originalen sehr weit weg sind - aaaaber... die alkoholfreien Versionen sind mittlerweile unglaublich tolle Produkte, die man nicht vergleichen sollte, sondern tatsächlich als eigenständige, großartige Biere/Stile/Produkte sehen sollte. Als mögliche Alternative zu "normalem" Bier einfach super!
Tried from Bottle on 02 Apr 2026 at 19:35

7/10 Appearance 9 Aroma 6.5 Flavor 7.5 Texture 6 Overall 6.5
Im Glas liegt schönes, opaltrübes Goldgelb. Feine bis mittelgrobe Perlage steigt hoch. Die weiße, feinporige Schaumkrone ist kompakt, flaumig-stabil und unwahrscheinlich langlebig. In der Nase vernimmt man getreidigen bis maischigen Malzduft, dem zart grasige bis herbal hopfige Noten beiwohnen. Der Antrunk kommt frisch, getreidig-maischig-malzig, nur sehr zart süß und leicht grasig bis heuig hopfenaromatisch. Im Mund findet sich ein leichter Körper mit feiner Rezenz, wenig Textur und zarter Trockenheit wieder. Leicht aber sehr angenehm! Der Geschmack und die Aromatik zeigen sich subtil süßlich und getreidig-maischig-malzig (Bierwürze). Dazu zart grasig/heuig bis leicht herbal hopfenaromatisch im Hintergrund. Man muss schon sagen, dass dieses Bier unglaublich gut ausbalanciert, leicht und sehr erfrischend ist. Eine tolle Drinkability ist die Folge und man kann dieses Bier ohne jeden Zweifel als tolle alkoholfreie Alternative empfehlen. Auch wenn man den Unterschied zu "echtem" Bier schmeckt und fühlt, wissen die Aromen vollends zu überzeugen - deutlich besser als jede Limo. Im Nachtrunk fällt die Aromatik erwartungsgemäß relativ rasch ab und sehr zarte, maischig-malzige Restnoten bleiben über.
Tried from Bottle on 01 Apr 2026 at 19:13

7.4/10 Appearance 3 Aroma 8 Flavor 8.5 Texture 9 Overall 7
Optisch orangefarben und trüb mit vielen sichtbaren Trubstoffen. Die weiße, fein- bis mittelporige Schaumkrone zeigt sich dabei mäßig gut haltbar. In der Nase nimmt man zartmalzige, getreidige und fruchtige Noten von Birne, Marille, Pfirsich und Nektarine wahr. Der Antrunk kommt frisch und voll, fruchtig bis leicht hefig, süßlich und leicht alkoholisch mit leicht grasiger Hopfenbittere im Hintergrund. Der Körper zeigt sich mit guter Fülle. Dazu sehr fein rezent, was eine weiche bis samtige Textur ergibt. Süße und leichte Trockenheit wiegen sich gut aus. Geschmacklich und aromatisch sehr fruchtig mit Noten von Marille, Birne, Pfirsich und Nektarine. Weiterhin süßlich malzig und getreidig. Gesamt betrachtet durchaus vielfältig, craftig und ziemlich leichtgängig und ausgewogen - auch wenn man die Fülle auf jeden Fall deutlich wahrnimmt. Am Ende bleibt ein langlebiger, süßlicher, fruchtiger und malziger Nachtrunk mit zart bitterem Hopfenfinish. Ein richtig toller Bock aus der Craftbier-Ecke, dem die Optik leider ein wenig an Punkten kostet.
Tried from Can on 31 Mar 2026 at 18:57

7.4/10 Appearance 9 Aroma 7.5 Flavor 6.5 Texture 8 Overall 7
Dunkelbrauch und klar mit roten Reflexen. Die nussbraune, feinporige Schaumkrone überzeugt mit guter Haltbarkeit. In der Nase vernimmt man kräftige Malznoten von dunklem Karamell, Kakao, Ovomaltine, aber auch Milchschokolade. Der Antrunk kommt breit und röstig malzig mit den zu erwartenden Noten von Karamell, Kakao und Ovomaltine. Das Mundgefühl präsentiert sich mit einem Körper mit guter und angenehmer Fülle, sehr feiner Rezenz, samtig-weiche Textur und leichter Malzsüße. Geschmacklich und aromatisch dominieren selbstverständlich weiterhin die süßlichen und röstigen Malznoten. Karamell, Kakao, Ovomaltine, ... ebenso eine leichte Holzigkeit mit zartem Fruchtanklang. Für einen Doppelbock vielleicht etwas zu wenig komplex, dafür aber sehr gut und durchaus leicht trinkbar. Der Nachtrunk hält scheinbar unendlich lange an und lässt sämtliche bereits erlebten Röstmalznoten revue passieren. Nach längerer Zeit stellt sich ein leicht süßliches, zart trockenherbes Finish ein, welches an dunkle Schokolade erinnert.
Tried from Bottle on 31 Mar 2026 at 18:34

6.9/10 Appearance 8 Aroma 6.5 Flavor 6 Texture 8 Overall 7
Optisch goldgelb und klar mit feiner bis mittelgrober Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone bleibt dabei flaumig-stabil und gut haltbar. Olfaktorisch lassen sich getreidige, leicht fruchtig-weinige, leicht grasige und heuige bis herbale Noten wahrnehmen. Der Antrunk wirkt durchaus frisch, süßlich bis leicht fruchtig und getreidig malzig, aber ebenso leicht trocken heuig-herbal hopfenaromatisch. Das Mundgefühl wird von einem Körper mit angenehmer Fülle geprägt. Eine feine, aber merkbare Rezenz, die samtige Textur und ein ausgewogenes Verhältnis aus Süße und Trockenheit machen das Profil komplett. Geschmacklich und aromatisch dominieren die getreidigen, weißbrotartigen bis leicht fruchtigen und sanft alkoholischen Noten. Die zart trockene, heuige bis herbale Hopfung wirkt lediglich ausgleichend und stabilisierend - mehr soll es aber bei einem Bock auch gar nicht sein. Auch wenn dieses Bier am Bockbierhimmel sicher nicht als großer Stern erstrahlt, muss man schon festhalten, dass es absolut dem Stil entspricht, auch gut und angenehm trinkbar ist, aber sich in der Aromatik etwas zu sehr zurückhält. Im Nachtrunk fallen die Aromen relativ rasch ab und es bleibt eine leichte Fruchtigkeit sowie ein zart trockenes Hopfenfinish über.
Tried from Bottle on 31 Mar 2026 at 18:16

7/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 6.5 Texture 7 Overall 7
Die Optik dieses Bieres präsentiert sich schön bernsteinfarben und leicht opaltrüb. Die gelbstichige, feinporige Schaumkrone zeigt sich dabei flaumig und gut haltbar. Die Duftaromatik hält sich ziemlich zurück und lässt in erster Linie feine, hefige Noten, zarte Fruchtigkeit und marginale kräuterige bis pinienartige Ansätze. Der Antrunk kommt frisch, ausgewogen süßlich-herb, malzig, fruchtig und zart herbal bzw. mit zarten Noten der Fichte. Im Mund zeigt sich ein Körper mit mäßiger Fülle, feiner Rezenz, seidig-samtiger Textur und Ausgewogenheit was Süße und Trockenheit betrifft. Geschmack und Aromen zeigen sich sehr ausgewogen, angenehm malzig, leicht fruchtig und zart weinig bis weinig-hefig mit sehr angenehmen, zart kräuterigen und leicht fichtenartigen Tönen im Hintergrund. Die Gesamtaromatik darf man grundsätzlich als überschaubar, aber unglaublich angenehm und ausgewogen bezeichnen. Keine der Aromen überschlägt sich oder drängt sich zu sehr in den Vordergrund. So bleibt dieses Bier auch sehr leichtgängig, gut trinkbar und absolut massentauglich. Im Nachtrunk wirken die malzigen, leicht fruchtigen und zart hefigen Noten gut nach und wenden sich langsam einer leicht trockenen und zart herben Hopfenaromatik zu, welcher das Aroma der Fichte hintergründig beiwohnt.
Fazit: Ein Bier, welches ohne einem Wow-Effekt auskommt, aber unwahrscheinlich clean, absolut fehlerlos und richtig massentauglich ist.
Tried from Bottle on 25 Mar 2026 at 00:38

6.3/10 Appearance 6 Aroma 6 Flavor 6 Texture 8 Overall 6
An erster Stelle ein großer Dank an Vicky und Chris für das überaus interessante Mitbringsel aus Belgien!

Die Optik dieses Bieres erstrahlt klar und hellbernsteinfarben. Feine Perlage steigt nach oben. Die weiße, feinporige, fast champagnerartige Schaumkrone fällt rasch in sich zusammen. Die Duftaromatik wirkt sehr kräftig, reiffruchtig weinig bis floral und leicht honigartig mit Noten von Marille und Pfirsich, weinig hefig und leicht oxidativ. Der Antrunk kommt opulent und schwer, reiffruchtig und saftig-weinig, süßlich und leicht alkoholisch. Das Mundgefühl wird von einem vollen Körper mit sehr feiner Rezenz, beinahe öliger Textur, leicht wärmendem Alkohol und leichter Süße geprägt. Auf Zunge und Gaumen wird das Gefühl von Spätlese erzeugt. Die verschiedenen Traubensorten bringen kräftige und vielfältige Fruchtnoten, die an Weiße Traube, Pfirsich, Grüner Apfel, Stachelbeere, aber auch floralen Honig erinnern. Dazu macht sich nun auch ein leichtes, aber vielschichtiges Säurespektrum breit, welches die doch sehr satten Fruchtnoten schön ausgleicht. Gemeinsam mit dem leicht weinigen und feinen Hefecharakter ergibt das ein sehr schönes und außergewöhnliches Gesamtbild, jedoch weiß ich nicht, ob man damit Wein- und Biertrinker gänzlich überzeugen kann, da es doch ein relativ hohes Verständnis für diese Kreation erfordert. Ich persönlich würde auch eher Grape Ales als Bier-Wein-Hybride bevorzugen. Aufgrund der doch sehr dichten und voluminösen Haptik und Aromatik hält sich die Drinkability in Grenzen. Im Nachtrunk fallen Säure, Restrezenz und Aromatik rasch ab und es bleiben zart fruchtige, weinig-hefige und zart bittere Noten über.
Mein Fazit: Grundsätzlich eine sehr coole Sache, aber die beste Kombination aus beiden Welten (Bier und Wein) funktioniert meines Erachtens nur über eine gemeinsame Fermentation.
Tried from Bottle on 24 Mar 2026 at 21:40

8.6/10 Appearance 6 Aroma 9.5 Flavor 9.5 Texture 7 Overall 9
Optisch wunderbar goldgelb und opaltrüb mit sehr feiner Perlage. Der weiße, champagnerartige Schaum fällt relativ rasch zusammen. Der Duft besticht durch Noten der laktischen Fermentation und sehr frischer Fruchtigkeit und leichtem, fruchtig-weinigem Hefeton. Der Antrunk kommt sehr frisch, kräftig spritzig, säuerlich und überaus reiffruchtig (Riesling). Der Körper präsentiert sich mit einer überraschend guten Fülle, sehr kräftiger, aber feiner Rezenz, seidiger Textur und bei aller Fruchtigkeit, mit leichter Trockenheit. Geschmack und Aromen zeigen sich sehr vielfältig. Überaus dominant zeigen sich die erfrischende Säure und die fruchtigen bis fruchtig-säuerlichen und zart fruchtig-herben Noten der Riesling-Trauben, die generell auch an frühreifes Obst erinnern. So ergibt sich eine vielschichtige bis komplexe Säurestruktur, die die Zunge zwar vereinnahmen, aber nicht überfordern. Sehr zarte Kräuternoten im Hintergrund zeugen davon, dass auch ein wenig Hopfen im Spiel ist und runden ein sehr schönes, unglaublich angenehmes und stimmiges Profil ab. Die Faktoren Erfrischung und Trinkfreude sind bei diesem Grape Ale enorm hoch und zeugen von höchster Qualität! Im Nachtrunk wirken Säure, weinige Hefe und leicht fruchtige Herbe schön nach und man ist tatsächlich wahnsinnig beeindruckt von diesem Produkt.
Tried from Bottle on 24 Mar 2026 at 20:41