STIPS
Gablitzer Privatbrauerei Markus Führer in Gablitz, Lower Austria, Austria 🇦🇹
Lager - Helles Special|
Score
6.51
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Ein schönes, vollmundiges „Helles“. Goldgelb mit dezenter Hopfenbittere, leicht getreidig im Antrunk, ausgewogen karbonisiert und süffig.
Die höchste Auszeichnung die dieses feine Bier erfuhr, war es von Hand gebraut zu werden, fernab von Industrie und Mainstream. Biere handwerklich zu brauen ist der Kern der Brauerei. So lag es auf der Hand, dass Thomas Stipsits sein Bier natürlich, zusammen mit dem Brauteam, selbst und handwerklich mit uns braut und auch selbst abfüllt.
Das STIPS Hell ist ein Helles, wie man es auch aus dem bayrischen Raum sehr gut kennt. Ein Biertyp der aktuell sehr im Trend ist. Das „STIPS Hell“ ist jedoch nicht so leicht wie die aktuell am Markt – durch diverse Industriebrauereien gebraut – befindlichen Hellen. Mit einem Alkoholgehalt von 4,8%vol ein typisches, helles Bier wie man es von Lagerbieren kennt. Auch eine Stammwürze von 11,9° Plato, ist durchaus bekannt von Pils-, Märzen- oder ähnlichen typisch österreichischen Bieren. Schon im Antrunk erkennt man die feine Getreidesüße die wie die pure Bierwürze ein schönes, volles Mundgefühl bringt. Nicht zu vollmundig, aber auch nicht zu schlank kommt dieses Bier an den Gaumen. Die dezente, fein aromatisierte Hopfenbittere vom Cascade Aromahopfen, ist ebenso angenehm und ausgewogen wie der gesamte sensorische Eindruck des Bieres. Schöne Zitrus- und Beerennoten in der Nase zeigt sich schon vor dem ersten Schluck das Bier in seiner typischen hellen Farbe, welche die Frische des Bieres schon vorwegnimmt. Im Abgang wird der ausgewogene Gesamteindruck noch einmal von einer leichten Restsüße und dezentem Hopfen untermalen.
Die Liebe zum Bier lässt Freundschaften entstehen. Vor vielen Jahren habe ich Markus Führer, den Inhaber der Gablitzer Privatbrauerei, kennengelernt und rasch wurde die Idee zum "Stips" geboren. Ein "Helles", das ich so schon immer brauen wollte. Goldgelb mit dezenter Hopfenbittere, leicht getreidig im Antrunk, ausgewogen karbonisiert und süffig.
Die höchste Auszeichnung für dieses feine Bier ist es, von Hand gebraut zu werden, farnab von Industrie und Mainstream. Also lag es auf der Hand, dass ich mein Bier, zusammen mit Markus, selbst und handwerklich in der Gablitzer Privatbrauerei braue. Ein echtes Brauhandwerk. Ein echtes Stips.
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Appearance - 8 | Aroma - 4.5 | Flavor - 5.5 | Texture - 7 | Overall - 6
Ein Bier, das ich in einem BillaPlus-Markt in Hütteldorf fand und das von und mit dem Kabarettisten🥳 Thomas Stipsits gebraut wurde.
Es ist ein recht einfaches Helles, das sich leinfach trinken lässt 🤪.
Dabei wirkt es noch etwas tollpatschig, hat einige Fehlaromen, aber auch Charakter.
Top-Bier ist es keins, aber durchaus gelungen.
Appearance - 8 | Aroma - 6 | Flavor - 6 | Texture - 7 | Overall - 7
Optisch hellgoldgelb und weitestgehend klar mit sehr feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei flaumig und gut haltbar. In der Nase mischen sich helle, getreidige Malznoten mit doch recht deutlichem Diacetyl, welches ich persönlich zwar als charmant craftig empfinde, in einem Hellen aber nichts zu suchen hat. Der Antrunk kommt frisch, sehr feinrezent, zart hellmalzig und ebenso zart und leicht trocken hopfenherb. Im Mund zeigt sich ein schlanker Körper mit sehr feiner Rezenz, seidig-weicher Textur und sehr zarter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch setzt sich die leichte, helle, getreidige Malzigkeit mit der ganz gut eingebundenen, zarten und leicht trockenen Hopfenherbe fort. Das Gesamtbild darf man als ganz okay bezeichnen. Wir sind weit weg von einem schlechten Bier, aber großer Jubel kommt auch nicht auf. Den craftigen Charakter hat dieses Bier definitiv - jedoch auch merkbare Fehler wie Diacetyl oder die etwas zu feine Karbonisierung. Die Drinkability ist grundsätzlich okay, aber viel mehr als eines dieses Bieres würde ich nicht trinken wollen. Im Nachtrunk wirken die getreidige Malz- und die butterige Diacetylnote gut nach und klingen in einem leicht trockenem, sanft bitteren Hopfenfinish aus.