Wilder Wald
Gesellschaftsbrauerei Viechtach in Viechtach, Bavaria, Germany 🇩🇪
Lager - India Style Special Out of Production|
Score
7.04
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Ein Bier wie Sie es noch nie getrunken haben!
Bernsteinfarbenes, unfiltriertes Bier das durch seine Kalthopfung mit den Aromen (Holz, roten Beeren, frisches Grün) den Wilden Waldes widerspiegelt.
P13
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Malzgabe: Helles Pilsner Malz, Dunkles Münchner Malz, Cara Malz
Hopfengabe: Perle, Tradition, Select (BarthHaas)
Kalthopfung: LUPOMAX Saaz, Relax, Galaxy, Provoak, Polaris
Bernsteinfarbenes, unfiltriertes Bier das durch seine Kalthopfung mit den Aromen (Holz, roten Beeren, frisches Grün) den Wilden Waldes widerspiegelt.
P13
Zutaten: Wasser, Gerstenmalz, Hopfen, Hefe
Malzgabe: Helles Pilsner Malz, Dunkles Münchner Malz, Cara Malz
Hopfengabe: Perle, Tradition, Select (BarthHaas)
Kalthopfung: LUPOMAX Saaz, Relax, Galaxy, Provoak, Polaris
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6.9/10
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Appearance 6
Aroma 7
Flavor 7
Texture 6
Overall 7.5
Viechtacher Wilder Wald, Flasche von Getränke Hoffmann, Berlin. - Helles Goldbraun, trüb; schöner Schaum. - In der Nase intensive exotische Hopfung: kandierte Orangenschale, Johannisbeere, Kiefernharz und Gras über reichem, leicht karamelligem Malzkörper mit sattem Honig (Waldhonig?). - Im Antrunk üppige aber gedämpfte zitrusfruchtige Hopfenherbe mit Grapefruit und Gras, die sich an satter getreidiger Malzigkeit von etwas dicklicher Süße reibt. Milder rezent, vollmundig. Im Abgang gedämpfte pampelmusige Hopfenherbe. Nach der reichen Aromahopfung erwartet man einen knackig bitteren Nachtrunk, aber der bleibt aus. - Den Enthusiasmus meines Vorverkosters kann ich leider nicht teilen: dieses Experiment mit Kalthopfung macht auf mich - anders als die erstklassigen Traditionsbiere der Viechtacher - einen etwas unausgereiften Eindruck: die stark zitrusfruchtige Kalthopfung reibt sich zu sehr an der sämigen Malzigkeit, und nach Wald schmeckt das auch nicht, eher nach Orangerie oder Südsee. (3.11.2022: 3,2.) Nach einer zweiten (und leider wohl letzten, nachdem auch diese Traditionsbrauerei Opfer der hirnverbrannten grünen Energiepolitik geworden ist) Flasche muß ich mein Urteil deutlich revidieren: dieses Bier ist wirklich außerordentlich, von beeindruckender Aromenfülle. (4.10.2024.)
Tried
on 03 Nov 2022
at 19:47
8.2/10
—
Appearance 10
Aroma 7
Flavor 8
Texture 10
Overall 8
Kam im Frühjahr 2022 neu in Programm. Gemeint mit „Wilder Wald“ kann nur der Bayerische Wald sein, in dem die Gemeinde Viechtach liegt. Passt. Im Bayerischen Wald wird die wahrscheinlich „wildeste“ Ausprägung des bayerischen Dialekts gesprochen, (vor dem Klimawandel) hatte man hier das „wildeste“ Wetter mit Schnee von Oktober bis Mai und die Natur ist hier auch (noch) ganz schön wild (wo sonst in Deutschland kann man potenziell gefährlichen Tieren wie Wolf, Luchs, Wildkatze und Kreuzotter begegnen). Nun zum Bier. Deutlicher Bodensatz in der Flasche. Muss man wirklich (ähnlich wie bei einem Weißbier) kräftig ausschütteln, sonst hat man unschöne Bröckchen im Glas. Dann bekommt man auch eine helle, geradezu fantastisch trübe Farbe. Fruchtig, hopfiger Geruch. Man schmeckt eine schöne, sämige Frucht- und Getreidenote. Der Hopfen liefert viel Aroma, die Bitterkeit ist ordentlich, bleibt aber noch im Rahmen. Subtile Hefenuancen. Wunderbar weich, gute Substanz, ein tolles Mundgefühl. Sieht aus wie das herrlichste Zwicklbier, ist aber dann doch eher für die Liebhaber eines Pale Ales empfehlenswert. Richtig gutes Zeug.
Tried
on 25 Jun 2022
at 20:03