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Activity
6.9/10
—
Appearance 8
Aroma 7
Flavor 7
Texture 5
Overall 7
Freitagmorgen um 7:20 Uhr. Ich stapfe müde durchs Kaufland Richtung Kasse. Auf den Weg dahin springt mir eine Palette mit Bier ins Auge, die offenbar gerade erst hier provisorisch platziert wurde. Ich zieh eine Flasche raus. Das Bildnis eines jungen Mannes blickt mich vom Etikett an. Erste Vermutung: Das ist der Typ der hier die Einkaufswägen zusammenschiebt und die Kollegen haben ihm zum Geburtstag ein Bier mit persönlich gestaltetem Etikett geschenkt - das jetzt aus Versehen in den Verkaufsraum geraten ist. Ich lese „Weissbier“ und bin sofort (trotz früher Stunde) hellwach. Ich schau mir das Rückenetikett an. Ich lese „TREAM“, „eigene Rezeptur“ und „Schneider Weisse“: Sofort wandern 2 Sixpacks davon in meinen Einkaufswagen. Beschwingt, dass ich endlich mal wieder ein neues Weißbier zum Testen habe, fahre ich nach Hause und google dort erst mal wer oder was Tream ist. Dachte zuerst Influencer (früher war das mal eine Erkältungskrankheit). Tream ist aber dann doch ein Sänger. Macht allerdings Musik, die ich selbst wenn ich die beide Sixpacks von seinem Bier trinken würde, kaum ertragen könnte. Darum kenn ich den nicht. Immerhin mag er Weißbier - das macht ihn sympathisch.
Nun zum Bier:
Schöne, kräftig orange Farbe. Gute Trübung. Anständiger Schaum (Farbe: Eierschale, mit minimal bräunlichem Einschlag). Sekt, vergorene, frische und gekochte Früchte in der Nase. Das kommt auch beim Trinken raus. Gleichberechtigt dazu läuft eine sämige Getreidenote. Außerdem fällt ein Hauch Apfelessig auf. Ganz leicht kratziges Gefühl am Gaumen. Von der Kohlensäure allerdings nicht allzu spritzig (was ich mag). Für „nur“ 4,9 % Alk. ist das Bier erstaunlich satt und voll.
Fazit:
Gefällt mir deutlich besser als das „Love-Beer“ das Schneider zusammen mit LaBrassBanda gemacht hat. Sogar etwas besser als das Standard helle Weizen TAP1. Sollte Schneider unbedingt im Sortiment behalten - egal wie sich die Kariere von Tream noch entwickelt.
Nun zum Bier:
Schöne, kräftig orange Farbe. Gute Trübung. Anständiger Schaum (Farbe: Eierschale, mit minimal bräunlichem Einschlag). Sekt, vergorene, frische und gekochte Früchte in der Nase. Das kommt auch beim Trinken raus. Gleichberechtigt dazu läuft eine sämige Getreidenote. Außerdem fällt ein Hauch Apfelessig auf. Ganz leicht kratziges Gefühl am Gaumen. Von der Kohlensäure allerdings nicht allzu spritzig (was ich mag). Für „nur“ 4,9 % Alk. ist das Bier erstaunlich satt und voll.
Fazit:
Gefällt mir deutlich besser als das „Love-Beer“ das Schneider zusammen mit LaBrassBanda gemacht hat. Sogar etwas besser als das Standard helle Weizen TAP1. Sollte Schneider unbedingt im Sortiment behalten - egal wie sich die Kariere von Tream noch entwickelt.
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on 15 Jul 2026
at 13:58
6.6/10
—
Appearance 6
Aroma 7
Flavor 6
Texture 7
Overall 7
Extrem helle, fast glasklare Farbe. Geruch Getreidefeld, Blumenwiese und etwas Honig. Geschmack herb getreidig, floral hopfig mit minimalen Anklängen von Frucht und Honig. Etwas hopfenbetonter als die meisten bayerischen Hellen. Schmeckt sehr „klar“ und „sauber“. Durchaus auch für Pilstrinker geeignet
Tried
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on 09 Jul 2026
at 21:58
4.8/10
—
Appearance 4
Aroma 5
Flavor 5
Texture 5
Overall 4.5
Lidl Billigbier. 33 Cent für 0,5-Liter. Rekord - billiger geht eigentlich kaum für ein Weizen. Das ganze in der Plastikflasche mit Schraubverschluss. Vom „Feinsten“.
Starke Trübung - bereits ohne, dass der Bodensatz ausgeschüttelt wurde. Ich gehe also ganz stark davon aus, dass die Trübung durch Wärme-/Kältebehandlung kommt und nicht durch Flaschengärung. Schaum schmeckt recht metallisch. Das Bier ist fruchtig und (für ein Weißbier) recht bitter. Die metallische Note kommt auch noch mal (deutlich gedämpfter). Doch insgesamt ganz frisch und süffig. Mit 5,5 % Alk. gar nicht mal schwach auf der Brust. Ein, maximal zwei Halbe (sehr gut gekühlt) am Stück sind tatsächlich ganz spaßig - danach steht es aber ganz plötzlich komplett an und mehr geht wirklich bei bestem Willen nicht. Für ein Weißbier in dieser Preisregion ist das aber durchaus ein annehmbares Resultat.
Die Rezession hab ich ca. 2019 geschrieben. Wurde aber irgendwie beim Umstieg von Ratebbeer auf Brewver nicht übertragen.
Starke Trübung - bereits ohne, dass der Bodensatz ausgeschüttelt wurde. Ich gehe also ganz stark davon aus, dass die Trübung durch Wärme-/Kältebehandlung kommt und nicht durch Flaschengärung. Schaum schmeckt recht metallisch. Das Bier ist fruchtig und (für ein Weißbier) recht bitter. Die metallische Note kommt auch noch mal (deutlich gedämpfter). Doch insgesamt ganz frisch und süffig. Mit 5,5 % Alk. gar nicht mal schwach auf der Brust. Ein, maximal zwei Halbe (sehr gut gekühlt) am Stück sind tatsächlich ganz spaßig - danach steht es aber ganz plötzlich komplett an und mehr geht wirklich bei bestem Willen nicht. Für ein Weißbier in dieser Preisregion ist das aber durchaus ein annehmbares Resultat.
Die Rezession hab ich ca. 2019 geschrieben. Wurde aber irgendwie beim Umstieg von Ratebbeer auf Brewver nicht übertragen.
Tried
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on 09 Jul 2026
at 10:30
6.9/10
—
Appearance 7
Aroma 7.5
Flavor 7
Texture 5
Overall 7
Kräftige, dunkelorange Farbe. Feinpooriger, cremiger und stabiler Schaum (nicht übertrieben viel davon). Süß-säuerlicher Geruch nach Apfel, Honig und Pfirsich. Geschmacklich dann etwas anders. Apfel und Pfirsich sind noch klar vorhanden. Die Süße macht gar 1 - 2 Schritte nach hinten und der Honig verschwindet ganz. Der frei gewordene Platz wird von säuerlichen und floralen Noten eingenommen. Auch ein minimaler Anflug eines Hauchs von Sekt ist erkennbar. Kommt das Bier auf Temperatur kommen die Getreidenoten auch schön raus. Die Geschmacksdichte ist aber insgesamt nicht so hoch. Die reichlich vorhandene, extrem feinperlige Kohlensäure hat da sicher auch ihren Anteil. Allerdings auch recht süffig. Gutes Weizen - keine Frage - aber nicht der „Blast from the Past“ den ich mir erhofft hatte. Meine Erwartungen waren durch die interessante Backstory und die ausführende Brauerei aber auch extrem hoch.
Tried
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on 08 Jul 2026
at 23:29
8.3/10
—
Appearance 8
Aroma 8
Flavor 8
Texture 10
Overall 8
Die Farbe ist eine Mischung aus roten Traubensaft und Bernstein. Leichte Trübung beim ersten Glas, sehr starke beim zweiten. Schaumentwicklung eher gering. Süß aromatischer Geruch - Blumen, Trockenobst, Traubensaft, Likör, Holz. Das bekommt man leicht abgeschwächt auch beim Trinken. Zusätzlich kommt etwas Karamalz dazu - dunkelmalzig, aber ohne ausgeprägte Röstnoten. Ein kleiner Hauch Pitahaya (Drachenfrucht) huscht hin und wieder vorbei. Das Bier sollte man auf keinen Fall zu kalt trinken - sonst bekommt man diese ganzen Nuancen gar nicht mit und verpasst das Beste. Ich gehe sogar soweit hier „sehr warme“ 10 - 14 Grad Trinktemperatur zu empfehlen. Den hohen Alkoholgehalt merkt man, ist aber sehr gut eingebunden. Das Bier hat wenig Kohlensäure, ist ganz wunderbar weich und hat eine schöne Dichte - ohne dabei übertrieben schwer zu sein.
Fazit: Tolle Aromatik, herrliches Mundgefühl. Ein Bockbier dem man seine Exklusivität zu jedem Zeitpunkt anmerkt. Beim Kauf, beim Einschenken, beim Betrachten, beim Riechen, beim Trinken. Das will aber auch teuer bezahlt werden. Hab 15,- Euro für die 0,75-Liter-Flasche bezahlt. Das tut schon weh. Aber ich bereue den Kauf trotzdem nicht. Letztendlich ist das Bier diesen Preis tatsächlich absolut wert. Insbesondere, wenn ich es mit Wein und Sekt in dieser Preiskategorie vergleiche. Diese haben da weit weniger zu bieten.
Zusatzinformationen vom Etikett:
Starkbier.
Produziert von:
Apostelbräu
Eben 11 - 13
94051 Hauzenberg
Alk. 6,8 % Vol.
An der Rezeptur beteiligt:
1. Dampbierbrauerei Zwiesel
Apostelbräu Hauzenberg
Bucher Bräu Grafenau
Lang Bräu Freyung
Sitterbräu Riedelsbach
www.bierkulturregion.de
Zutaten:
Wasser
Gerstenmalze (Caraamber, Melanoidin, Palisander)
Hopfensorten: Mandarina Bavaria, Opal, Comet, Sorachi Age
Fazit: Tolle Aromatik, herrliches Mundgefühl. Ein Bockbier dem man seine Exklusivität zu jedem Zeitpunkt anmerkt. Beim Kauf, beim Einschenken, beim Betrachten, beim Riechen, beim Trinken. Das will aber auch teuer bezahlt werden. Hab 15,- Euro für die 0,75-Liter-Flasche bezahlt. Das tut schon weh. Aber ich bereue den Kauf trotzdem nicht. Letztendlich ist das Bier diesen Preis tatsächlich absolut wert. Insbesondere, wenn ich es mit Wein und Sekt in dieser Preiskategorie vergleiche. Diese haben da weit weniger zu bieten.
Zusatzinformationen vom Etikett:
Starkbier.
Produziert von:
Apostelbräu
Eben 11 - 13
94051 Hauzenberg
Alk. 6,8 % Vol.
An der Rezeptur beteiligt:
1. Dampbierbrauerei Zwiesel
Apostelbräu Hauzenberg
Bucher Bräu Grafenau
Lang Bräu Freyung
Sitterbräu Riedelsbach
www.bierkulturregion.de
Zutaten:
Wasser
Gerstenmalze (Caraamber, Melanoidin, Palisander)
Hopfensorten: Mandarina Bavaria, Opal, Comet, Sorachi Age
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on 06 Jul 2026
at 20:52
Sehr trübe Farbe. Gute Schaumentwicklung (üppig und cremig). Geruch sehr fruchtig (insbesondere Apfel). Geschmack dann auch sehr fruchtig (Apfel, Quitte und etwas Aprikose). Das schmeckt richtig, richtig gut - viel zu gut. Zu gut zumindest für ein untergäriges Helles.
Ich glaube, dass ist das Einkornbier von Apostelbräu - allerdings falsch abgefüllt und etikettiert. Und das ist nicht das erste Mal, dass das passiert. Vor ein paar Jahren hatte ich das schon mal, damals beim Pale Ale. Da war auch nicht das in der Flasche, was auf dem Etikett stand. Weiß nicht was da verkehrt läuft. Die Biere an sich sind große Klasse.
Ich muss von dem Bier in ein paar Monaten eine andere Charge verkosten, damit ich hier absolute Klarheit habe. Deshalb vorerst ohne Bewertung.
Ich glaube, dass ist das Einkornbier von Apostelbräu - allerdings falsch abgefüllt und etikettiert. Und das ist nicht das erste Mal, dass das passiert. Vor ein paar Jahren hatte ich das schon mal, damals beim Pale Ale. Da war auch nicht das in der Flasche, was auf dem Etikett stand. Weiß nicht was da verkehrt läuft. Die Biere an sich sind große Klasse.
Ich muss von dem Bier in ein paar Monaten eine andere Charge verkosten, damit ich hier absolute Klarheit habe. Deshalb vorerst ohne Bewertung.
Tried
from Bottle
on 03 Jul 2026
at 19:47
7.8/10
—
Appearance 6
Aroma 8
Flavor 8
Texture 6
Overall 9
Auch beim normalen Weizen muss Apostelbräu seinen Exotenstatus waren und mischt etwas Dinkelmalz dazu. Das ist nicht einfach nur ein Gag fürs Etikett. Der Dinkel gibt dem Bier tatsächlich eine zusätzliche herbe Geschmacksnote. Deutliche Spuren von getrockneten Aprikosen sind erkennbar. Ebenso herb, getreidige Nuancen. Sehr erfrischend. Mit 4,8 % Alk eines der leichtesten Weißbiere, die ich bisher getestet habe - trotzdem nicht wässrig. Kein typisches, aber ein wirklich sehr gutes Weißbier.
Tried
from Bottle
on 27 Jun 2026
at 17:41
8.5/10
—
Appearance 8
Aroma 8
Flavor 9
Texture 8
Overall 9
Ist das normale Bucher Weizen - nur mit anderem Etikett. Ein Freund war in der Brauerei und hat mit dem Chef gesprochen.
Außerhalb des Landkreis Freyung-Grafenau kaum zu bekommen, da von einer kleinen Brauerei mit recht lokalem Verbreitungsgebiet. Ausgewogen, spritzig, trotzdem süffig und sehr erfrischend. Spezielle, säuerliche, leicht herb getreidige, leicht malzig süße und minimal schmalzige Note. Außerdem fallen deutliche Spuren von dunklen Beeren und Kräutern auf. Macht das Bier zu einem ganz besonderen Genuss, das aber vielleicht nicht jedem sofort schmeckt und etwas Gewöhnung braucht. Dann aber zündet es voll. Bei sommerlichen Temperaturen eine ausgezeichnete Wahl. Und auch sonst einfach ein rundum sympathisches und sehr charakterstarkes Weißbier - ein echtes Kleinod, ein Geheimtipp und einer meiner persönlichen Favoriten.
Außerhalb des Landkreis Freyung-Grafenau kaum zu bekommen, da von einer kleinen Brauerei mit recht lokalem Verbreitungsgebiet. Ausgewogen, spritzig, trotzdem süffig und sehr erfrischend. Spezielle, säuerliche, leicht herb getreidige, leicht malzig süße und minimal schmalzige Note. Außerdem fallen deutliche Spuren von dunklen Beeren und Kräutern auf. Macht das Bier zu einem ganz besonderen Genuss, das aber vielleicht nicht jedem sofort schmeckt und etwas Gewöhnung braucht. Dann aber zündet es voll. Bei sommerlichen Temperaturen eine ausgezeichnete Wahl. Und auch sonst einfach ein rundum sympathisches und sehr charakterstarkes Weißbier - ein echtes Kleinod, ein Geheimtipp und einer meiner persönlichen Favoriten.
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from Bottle
on 27 Jun 2026
at 17:19
2.6/10
—
Appearance 2
Aroma 3
Flavor 2
Texture 4
Overall 2.5
Getrunken als "Desperados Tropical Daiquiri". Also mit Bier hat das nix zu tun - so absolut überhaupt nix. Exotische Fruchtlimonade mit einem Hauch von Geschmack und Mundgefühl wie ich es von belgischen Bieren mit viel Koriander kenne. Sehr süß. Bitterer Nachgeschmack. Obwohl ich das Zeug nahe der Gefriergrenze runtergekühlt habe, sind die ersten Schlucke ziemlich widerlich. Man gewohnt sich langsam und es wird mit jedem Schluck etwas trinkbarer. Trotzdem - das ist bis jetzt das Schrecklichste was ich unter dem Desperados-Label trinken musste.
Tried
from Can
on 06 May 2026
at 18:57
4.8/10
—
Appearance 4
Aroma 5
Flavor 4.5
Texture 5
Overall 5
Sieht im Glas wie Traubensaftschore aus. Für einen Maibock also eine relativ dunkle und rötliche Färbung. Schaumentwicklung nahe Null. In der Nase hat man dann tatsächlich auch noch mal Traubensaft (und etwas Malz). Beim Trinken hat man dann Malz, Traubensaft, vergorene Früchte und im Schlussteil seltsam krude Bitternoten, die nur von billigstem Hopfenextrakt (oder Rasen- bzw. Heckenschnitt) stammen können. Insgesamt aber recht flach für einen Bock. Den hohen Alkoholgehalt merkt man irgendwie, stört aber auch nicht. Hatte einige Biere aus großen Industriebrauereien aus dem ehemaligen Ostblock, die ein ähnliches Geschmacksprofil aufwiesen. Kann man auf alle Fälle trinken, aber der ganz große Genuss bleibt hier aus. Hab in den letzten zwei Wochen 4 verschiedene Maiböcke verkostet - und Oettinger hat sich in diesem kleinen Shootout ganz klar den letzten Platz verdient. Platz 1 geht an Hutthurmer, 2 an Feldschlößchen, 3 an Hofbräuhaus München und 4 an Oettinger. Zu ganzen Wahrheit gehört aber auch - das Oettinger war mit großem Abstand der preisgünstigste dieser 4 Maiböcke.
Tried
from Can
on 21 Apr 2026
at 20:07