Weizen-Slayer
Passau, Germany 🇩🇪 MemberOptions
Activity
Appearance - 6 | Aroma - 7 | Flavor - 6 | Texture - 7 | Overall - 7
Schön orange Farbe. Recht fruchtig, u.a. frische, aromatische Apfelschale und ein Potpourri an gekochtem Obst. Auch Getreide kommt nicht zu kurz. Eine würzige, leicht herbe Note kommt im Mittelteil durch. Der Alkohol blitzt gelegentlich etwas zu deutlich auf. Minimal seifige Nuancen, aber nicht ausgeprägt genug, um wirklich zu stören. Recht weiche, leicht sämige Konsistenz. Für ein Weizen aus der Dose, zumal zu diesem Preis, wirklich recht anständig gemacht.
Getrunken als „Stephans Bräu Hefe-Weißbier“ mit 5,4 % Alkohol. Gekauft bei Kaufland in einer blauen 0,5-Liter-Dose für günstige 49 Cent (plus Pfand). Auf der Dose wird als Hersteller die Feldschlößchen AG in Dresden genannt (nicht die Brauerei Eichbaum wie auf Ratebeer (Gott hab Dich selig) genannt). Die meisten anderen Internetportale nennen auch Feldschlößchen als Hersteller.
Weizen-Slayer (1321) reviewed Festweiße from Erdinger Weissbräu 5 months ago
Appearance - 8 | Aroma - 6.5 | Flavor - 6 | Texture - 5 | Overall - 6
Strahlend gelbe Farbe. Recht trüb. Sehr gute Schaumentwicklung. Frisch fruchtig, etwas Malz und Sekt in der Nase. Ziemlich das bekommt man auch beim Trinken. Frisch fruchtiger Sekt, herb trockenes Getreide und ein Hauch sämiges Fruchtkompott. Den mit 5,7 % etwas höheren Alkoholgehalt schmeckt man, der Körper ist aber vergleichsweise leicht. Sehr spritzig, viel Kohlensäure. Ich glaube blindverkostet würde doch so mancher tatsächlich auf „Erdinger“ schließen. Eine geschmackliche Verwandtschaft bzw. das Grundprofil zu den anderen hellen Weizen aus diesem Hause ist klar zu erkennen.
Relativ kurz gehaltene Rezension und ein langes Fazit zu diesem Bier und den Erdinger Produkten ganz im Allgemeinen:
Erdinger wird von vielen geradezu leidenschaftlich gehasst. Warum das so ist kann ich nicht ganz nachvollziehen. Klar, der größte Teil der kleinen und mittelständigen Brauerei in Bayern machen wahrscheinlich ein besseres Weißbier. Das Erdinger ist aber trotzdem ein ordentliches Industrieweizen, nahezu deutschland- und sogar weltweit verfügbar. Für einen Weißbiertrinker, der außerhalb Bayers unterwegs ist, ist das oft der letzte Rettungsanker im Supermarkt oder Restaurant. Ich trinke es dann sogar deutlich lieber als Benediktiner, Kapuziner, Schöfferhoffer und das (ich weiß echt nicht warum) dermaßen über den grünen Klee gelobte Franziskaner. Erdinger ist für mich in etwa auf einer Stufe mit den anständigen Supermarktweizen von Löwenbräu, Paulaner und Schneider. Was man allen Erdinger Weißbieren allerdings ankreiden muss - man trinkt sich schnell ab. Zwei, maximal drei Gläser sind eine großer Spaß - mehr muss dann aber auch nicht sein. Man ist dann bereit dazu freiwillig zu Hellem und Pils umzuschwenken. Schlimm.
Die Festweiße spukt schon lange in meinem Kopf rum, wollte ich immer schon mal testen. Aber dafür extra bis auf das Erdinger Herbstfest zu fahren war mir da dann doch etwas zu aufwändig. Jetzt endlich konnte ich das Bier im Internet odern und hab mich darüber sehr gefreut. Bin aber, nachdem ich es ausgiebig probiert habe, etwas enttäuscht. Erwartet habe ich aufgrund der Besonderheit und Seltenheit, dass dieses Biers, dass mit Abstand Beste ist, was Erdinger je gemacht hat. Tatsächlich ist es nicht viel besser als das normale helle Weißbier und die Urweiße und ist in etwa auf dem Niveau der nur im Winter erhältlichen Schneeweißen. Mir ist es einen Hauch zu spritzig und es könnte deutlich mehr Geschmackstiefe haben. Aber: Ich konnte davon 2 Tage hintereinander je 4 Gläser von trinken und bin nicht zu Hellem oder Pils umgeschwenkt. Und das ist ja schon mal was.
Weizen-Slayer (1321) reviewed Cola-Weizen from Nordbräu Ingolstadt 5 months ago
Appearance - 5 | Aroma - 5 | Flavor - 6.5 | Texture - 7 | Overall - 6.5
Bernsteinfarben. Recht klar für ein Getränk auf Hefeweizenbasis. Schaumentwicklung OK bis gut. Geruch - ja, äh… Colaweizen halt. Geschmacklich dominiert die Cola. Wobei man da nicht die Platzhirschen Coka-Cola und Pepsi im Hinterkopf hat. Geht eher Richtung Afri-Cola mit nem Hauch Haribo Colafläschen. Das Bier liefert aber eine schöne Malznote. Obwohl es farblich dafür eigentlich fast zu hell ist, könnte ich mir vorstellen, dass das dunkle Weizen von Nordbräu hier als Basis genommen wurde. Feine Kohlensäure - nicht zu viel. Recht süffig.
Appearance - 6 | Aroma - 5 | Flavor - 4.5 | Texture - 5 | Overall - 4.5
Heller Bock mit 7,5 % Alk und 16,8 % Stammwürze. Goldene, glasklare Farbe. Schaumentwicklung so lala bis gerade noch OK. Geruch süß malzig und kernig getreidig - etwas „staubig“. Jever ist ja eigentlich nur als reiner Pilsproduzent bekannt - und Anklänge davon finden sich auch hier geschmacklich. Dieses Starkbier kommt wie ein Pils (bzw. eher wie ein Export) mit richtig Druck daher. Wobei es dabei aber eher wie allerhöchstens 6,5 % Alk. und nicht wie die tatsächlich vorhanden 7,5 % Alk. wirkt. Geschmacklich haben wir hauptsächlich Frucht (insbesondere Birne) und Malz. Den hohen Alkoholgehalt schmeckt man nach ein paar Schlucken. Hopfung (für ein norddeutsches Bier) über Medium - bleibt aber sehr lange im Hals schmeckbar. Allerdings recht farblos. Da fehlt Frische, da fehlt Pep und außer Bitternoten scheint der verwendete Hopfen da nicht viel liefern zu können - friesisch derb (um den Werbespruch der Brauerei in abgewandelter Form zu zitieren). Das Bier ist eher auf der spritzigen Seite, bleibt aber trotzdem relativ weich - ein guter Kompromiss also. Fazit: Sicher nicht direkt schlecht, aber trotzdem eher enttäuschend für das Premiumprodukt einer so bekannte Fernsehbiermarke. Die Bockbiere der Eigenmarken von Aldi, Lidl, Kaufland etc. können da meistens mehr - und kosten nur die Hälfte.
Appearance - 6 | Aroma - 6 | Flavor - 6.5 | Texture - 6 | Overall - 6
Ein Helles in der 0,33-Dose von der renommieren Brauerei Rittmayer gekauft bei Penny. Mit englischem Produktnamen und 4 eher ungewöhnlichen Hopfensorten. Hmm. Das Bier hat eine ganz minimale Trübung, Schaumentwicklung noch OK. Frucht, Getreide, Blumen und Honig in der Nase. Weich, Kohlensäure im Mediumbereich. Geschmacklich dann - bleibt der Craftbeer-Hopfen-Overkill aus. Die Gene eines bayerischen Hellen blitzen mehr als deutlich durch. Viel Getreide, etwas Frucht (insbesondere etwas Birne und ein Hauch Grapefruit), leichte florale Noten und eine Ahnung von Honig. Und doch - der Hopfen liefert hier mehr als nur die für ein Helles typischen (also eher milden) Bitternoten. Alles kommt etwas frischer und mit mehr Finesse rüber. Das Bier kann man problemlos dem IPAs hassenden Normalbiertrinker vorsetzen, hat aber doch einen ganz kleinen, ungewöhnlichen Twist.
Appearance - 7 | Aroma - 6.5 | Flavor - 5 | Texture - 6 | Overall - 5
Ergießt sich golden und fast glasklar. Schaumentwicklung so lala bis OK. In der Nase haben wir Früchte und einen Hauch Kuchen. Beim Trinken ist der Malzcharakter die dominierende Macht. Der kommt schön voll durch. Die Frucht tritt einen Schritt zurück. Hopfung eher mild. Kohlensäure im Mediumbereich. Wirkt etwas schwerer als 5,0 % Alk. erwarten lassen würden. Mit steigender Trinktemperatur kommen ein paar zusätzliche Geschmacksnuancen in Malzkörper dazu. Allerdings wird das ganze dann auch minimal metallisch.
Appearance - 8 | Aroma - 5 | Flavor - 5 | Texture - 4 | Overall - 5
Ein alkoholfreies dunkles Weizen - das ist schon etwas exotisch. Findet man nicht allzu oft. Das Bier hat ein schöne, trübe, dunkelbraune Farbe mit reichlich cremigen, bräunlichen Schaum. Das sieht schon mal wirklich gut aus. Geruch etwas spelzig-malzig, hefig und säuerlich. Geschmack dann auch etwas leer malzig - das dunkle Malz kommt aber dann mit steigender Temperatur stärker raus. Ohne große Röstigkeit, aber mit Anklängen von Roggenbier. Säuerliche Noten schmeckt man gar nicht so stark raus, das Bier hat aber trotzdem viel Säure - man merkt, dass da etwas beißt und kratzt. Anfangs ist das ganze sehr wässrig, entwickelt sich aber. Das reine Mundgefühl ist für ein alkoholfreies Bier durchaus voll. Viel, extrem feinperlige Kohlensäure trägt zu diesem vollen Mundgefühl sicherlich bei (allerdings auch zur „Schärfe“). Trotz aller Kritik: Insgesamt ist das eines der besten alkoholfreien Weißbiere, dass ich bisher hatte. Für mich sind alkoholfreie Biere keine Alternative zu Apfelschorle oder Cola Light. Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass man davon 1 - 2 Gläser trinken kann, wenn man mit dem Auto oder dem Motorrad unterwegs ist.
Appearance - 6 | Aroma - 5 | Flavor - 5 | Texture - 4 | Overall - 5
Aus der Dose eingeschenkt. Hat laut Etikett 4,5 % Alk. Klare, helle Farbe. Schaumentwicklung OK. Ein Hauch Most in der Nase. Geschmacklich haben wir Getreide, leicht säuerliche Noten, etwas Frucht (ein Hauch Zitronenschale fällt auf) und eine milde, aber auch recht dumpfe Hopfung (vermutlich mit billigem Bitterhopfenextrakt). Trotzdem, schlecht schmecken tut das nicht. Wirkt, trotz Pasteurisierung, nicht zu totgekocht. Den eher geringen Alkoholgehalt merkt man fast nicht. Ganz leicht kratzig am Gaumen - scheint viel Säure zu enthalten. Insgesamt ein solides Industriebier, das durchaus einen eigenen Charakter hat.
Habe ich in einem kleinen Mix Markt gekauft. Die Supermarktkette hat sich auf Produkte aus Osteuropa spezialisiert. Obwohl der Laden nicht groß war, wurde hier eine erstaunliche Auswahl an „exotischen“ Bieren geboten. Und preislich (für Importware) auch OK.
Appearance - 4 | Aroma - 5.5 | Flavor - 5.5 | Texture - 3 | Overall - 4.5
Klare, sehr helle Farbe. Schaumentwicklung gerade noch OK. Ein leichter Anflug von Most in der Nase. Geschmack auch säuerlich fruchtig - fast schon wie ein Cidre. Getreidenoten kommen erst im Schlusssteil so richtig durch. Hopfung sehr mild. Mit 4,2 % Alk schon recht dünn, aber auch extrem süffig. Das Bier schein recht viel Säure zu enthalten. Das macht das Mundgefühl kratzig. Ein, zwei Dosen bei heißen, sommerlichen Temperaturen kann man aber auf alle Fälle machen - gegen den Durst.
Habe ich in einem kleinen Mix Markt gekauft. Die Supermarktkette hat sich auf Produkte aus Osteuropa spezialisiert. Obwohl der Laden nicht groß war, wurde hier eine erstaunliche Auswahl an „exotischen“ Bieren geboten. Und preislich (für Importware) auch OK.
Appearance - 6 | Aroma - 5 | Flavor - 5 | Texture - 5 | Overall - 5
Helle, klare Farbe. Cremiger, feinporiger Schaum. Ein Hauch Cidre in der Nase. Geschmacklich auch Frucht, aber nicht so dominant. Getreide ist fast gleichberechtigt. Die Hauptrolle fällt aber wohl der deutlich hopfenbitteren Note zu. Ein Hauch von Eisen fliegt vorbei. Für nur 4,4 % Alk, nicht zu wässrig, aber durchaus süffig. Kann man trinken.
Habe ich in einem kleinen Mix Markt gekauft. Die Supermarktkette hat sich auf Produkte aus Osteuropa spezialisiert. Obwohl der Laden nicht groß war, wurde hier eine erstaunliche Auswahl an „exotischen“ Bieren geboten. Und preislich (für Importware) auch OK.