Herzogstätter Weizen
Innstadt Brauerei in Passau, Bavaria, Germany 🇩🇪
Weizen - Hefeweizen Regular|
Score
6.47
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5.8/10
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Appearance 4
Aroma 6
Flavor 6
Texture 6
Overall 6
2013: RIBA-Billigbier. Der Preis für einen Kasten beträgt lächerliche 8,49 €, plus Pfand. Geradezu abartig schlechtes Etikettendesign, nebulöse Herkunft (im Auftrag der österreichischen Ritterbräu-Neumarkt angeblich von Innstadt / Hacklberg hergestellt) und eine Farbe/Trübung die ich noch nie bei einem Bier gesehen habe (das Zeug besteht nur aus Hefe - sieht im Glas aus als würde man Orangensaft mit Milch 1:1 mischen). Kauf und Verkostung erfordern also einiges an Überwindung. Erstaunlich: Geschmacklich absolut einwandfrei. Gute Substanz, leicht herb, schön fruchtig. Kann man durchaus als cremig, recht wohlschmeckend, gehaltvoll und (trotz reichlich Kohlensäure) süffig bezeichnen. Toll. Ein absoluter Geheimtipp für preisbewusste Weißbiertrinker. Ein mehr als nur anständiges helles Weizen, zu einem extrem günstigen Kurs und zudem aus lokaler Produktion - wer da noch Oettinger säuft, dem ist nicht mehr zu helfen. Nachtrag: Inzwischen (2018) steht nichts mehr von Ritterbräu-Neumarkt auf dem Etikett, sondern die Severinquelle in Osterhofen wird genannt. Der Hefeanteil ist um satte zwei Drittel reduziert. Nicht nur die geradezu irre Optik hat dadurch gelitten. Ist auch weniger cremig und gehaltvoll. Geschmacklich recht ähnlich, die vergorene Fruchtigkeit hat aber zugenommen, die Kohensäure ist etwas reduzierter. Hat sehr an Charakter verloren. Hat nix mehr besonderes. Für ein No-Name-Billigbier immer noch gut, aber der Nimbus des Geheimtipps für den anspruchsvollen Weizenbierfreund muss ich leider streichen. Ich kauf zukünftig wieder Weißbier, bei dem der Produzent klar auf dem Label steht und der Preis für einen Kasten im 2-stelligen Bereich ist.
Tried
on 10 May 2019
at 09:08