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6.8/10 — Appearance 6 Aroma 9 Flavor 6 Texture 4 Overall 7
Ein Bockbier, das mit Zirbenzapfen gebraut wurde und das liefert das Bier in Reinkultur. So hat es harzige, aber auch holzige Noten zusammen mit fruchtigen Tönen. Dazu hat s eine Spritzigkeit, die es schon fast übertreibt. Ich habe es mir echt nicht so schön aromatisch vorgestellt und es gefällt mir besser als die Holzbiere von Kiesbiyes.
Tried from Bottle on 01 Mar 2023 at 20:48

5.9/10 — Appearance 6 Aroma 5 Flavor 5 Texture 8 Overall 6.5
Als ich das Bier das erste Mal ein bisschen genauer betrachtete und einschenkte, hatte ich Angst, dass es sich um einen picksüßen Radler handeln könnte, aber das ist es wahrlich nicht. Es geht Richtung Sauerbier, ohne aber die Milchsäure von diesen. Es ist ausgewogen und die Himbeeren sind fein in das Aromenspiel integriert. Dabei ist es fruchtig-spritzig und doch recht erfrischend.
Tried from Bottle on 28 Feb 2023 at 19:56

6/10 — Appearance 6 Aroma 7 Flavor 5 Texture 6 Overall 6
Als ich die Flasche öffnete, dachte ich dass es sich um einen weiteren süßen Radler handelt, aber ich wurde eines besseren belehrt. Es ist ein vollmundiges Bier, das zwar süß ist, aber einen hopfig-herben Kern behält, weshalb es sehr ausgewogen wirkt. Wirklich interessantes Fruchtbier, das nicht als Radler kommt, sondern seinen eigenen Charakter mit coolen Aromen hat.
Tried on 23 Feb 2023 at 19:49

5.4/10 — Appearance 6 Aroma 5 Flavor 5 Texture 6 Overall 5.5
Ein Bier, das nach dem Trinken ein wohlig-warmes Gefühl im Bauch hinterlässt wie ein Schnaps an einem klaten Tag -das war mein erster Eindruck von dem Bier. Es hat nicht so intensive Honigaromen, aber agiert sehr schön mit den schweren Bockbiernoten. Kein einfaches Bier, das aber gut im Glas und im Mund liegt. Weniger hopfig oder fruchtig, aber schön malzig-süß, ohne klebrig zu wirken.
Tried from Bottle on 23 Feb 2023 at 19:44

5.8/10 — Appearance 6 Aroma 5 Flavor 5 Texture 8 Overall 6
Ein Dunkles aus einer kleinen Brauere, das nicht filtriert u pasteurisiert ist. Es ist nicht so intensiv herb, aber dafür hat es eine vollmundigen, weichen Körper, der angenehm am Gaumen anliegt. Auch wenn es nicht so aromatisch verspielt ist, so weiß es doch zu überzeugen.
Tried on 22 Feb 2023 at 18:36

5.5/10 — Appearance 7 Aroma 5 Flavor 6 Texture 4 Overall 5.5
Optisch zeigt sich dieses Kreativbier rötlich-pink und trüb. Die hellpinke, feinporige Schaumkrone macht dabei einen flaumigen und gut stabilen Eindruck. Die Duftaromatik hält sich ziemlich zurück. Leicht zuckerig süß. Mit viel Fantasie vermag man leicht fruchtig-herbes Beerenaroma wahrzunehmen. Der Antrunk kommt frisch, angenehm rezent, säuerlich-fruchtig und erinnert an Himbeere, Brombeere, Preiselbeere - so genau lässt sich das gar nicht ausmachen. Am Gaumen dominieren fruchtige, leicht säuerliche und säuerlich-herbe Noten. Von Hopfen und Malz vernimmt man bei diesem Schauspiel praktisch gar nichts - der fruchtige Charakter dominiert das gesamte Geschehen. Für mein Empfinden schon etwas zu viel des Guten. Zwar ist die Aromatik nicht wirklich schlecht, aber einfach zu sehr in eine Richtung getrimmt. Ich will nicht sagen, dass mir dieses Bier nicht gefällt, aber meine Trinkfreude hält sich in Grenzen. Im Nachtrunk kommt dann der Himbeercharakter zur Gänze zum Vorschein. Das passt aber zum bisherigen Auftreten. Nachdem die Himbeernote langsam abflaut, bleibt eine leicht trockene Hopfenherbe über. Mein Fazit: Absolut kreativ, absolut interessant, absolut gut, aber für meinen Geschmack vielleicht zu viel Himbeere und zu wenig Hopfen und Malz.
Tried from Bottle on 01 Jan 2023 at 14:41

6.5/10 — Appearance 6 Aroma 6.5 Flavor 6.5 Texture 7 Overall 6.5
Optisch leicht trüb und kupfer- bis bronzefarben mit mittelgrober bis grober Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und fällt rasch auf unter einen Zentimeter zusammen. Die Duftaromatik zeigt sich von einer sehr schönen süßlich-floralen Seite. Hollunderblüte und Blütenhonig pur! Dazu ein leicht röstiger Hauch Malz. Der Antrunk wirkt schön frisch, angenehm in der Rezenz und bringt schöne, leicht röstig-karamellige und selbstverständlich florale Hollunderblütennoten mit. Natürlich wirkt das ziemlich süß - aber wie bereits auf dem Label zu lesen, absolut natürlich. Am Gaumen setzt sich ein leicht röstiger, karamelliger Malzkörper in Szene. Auch die fruchtig-floralen bis honigartigen Noten der Hollunderblüte sind dabei sehr präsent. Würze und eine leicht heuige Hopfennote halten sich eher im Hintergrund. Aber das passt soweit. Rein aromatisch zeigt sich dieses Bier zwar nicht fordernd, schmeckt aber richtig gut und wirkt dabei absolut gut abgestimmt, rund und harmonisch. Das tut auch dem gesamten Trinkverhalten sehr gut. Mundgefühl und Süffigkeit sind schön. Im Nachtrunk bauen die Malznoten rasch ab und es wird sehr zart trocken-herb. Die tolle Hollunderblüte schwingt dabei aber immer mit und wird dabei zunehmends stärker und übertüncht irgendwann sogar die Herbe. Mein Fazit: So ein Bier bekommt man definitiv nicht an jeder Ecke. Kreativ, interessant und richtig gut!
Tried from Bottle on 01 Jan 2023 at 14:36

7.3/10 — Appearance 7 Aroma 7.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7
Ein Zirbenbock, eine Colaboration mit Hopfenium Bräu - solche Kreativbiere bekommt man garantiert sehr selten ins Glas. Wir dürfen also überrascht sein. Optisch kräftig goldgelb und glänzend trüb mit sehr feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei sehr flaumig und überaus langlebig. Die Duftaromatik präsentiert sich sehr zart malzig, süßlich und leicht fruchtig bis kräuterartig, bringt aber auch leicht harzige Noten mit, die an Fichtennadel, Pinie oder eben Zirbe erinnert. Der Antrunk kommt frisch, sehr breit süßlich-herb und bringt sehr fruchtige Steinobstnoten und absolut passende harzige Zirbennoten mit sich. Am Gaumen vereinen sich diese Aromen zu einem wunderbaren Gesamtbild. Eine leichte Malzbasis mischt sich mit bocktypischen reifen Steinobstnoten und den ätherischen, harzigen und herben Noten der Zirbe, sowie der hintergründigen Hopfenherbe. Das ist fantastisch! Vielleicht ist diese Aromatik nicht jedermanns Sache, aber wer Zirbe mag, wird auch dieses Bier lieben. Ich bin von der Harmonie der Aromen sehr positiv überrascht. Etwas vergleichbares wird man nur sehr selten finden. Das gesamte Trinkgefühl ist tatsächlich sehr gut und trotz der 7,1 % Alkohol bleibt dieser Zirbenbock ziemlich leichtgängig. Das macht wirklich Spaß! Im Nachtrunk hält diese fruchtig-harzige und sehr angenehme Aromatik lange an. Nach längerer Zeit stellt sich eine deutliche Hopfenherbe ein, in der sich der eher holzige Zirbencharakter einbindet. Mein Fazit: Eine Rarität und ein unglaublich tolles Bier!
Tried from Bottle on 31 Dec 2022 at 15:21

5.3/10 — Appearance 7 Aroma 5 Flavor 5 Texture 5 Overall 5
Optisch zeigt sich dunkles Kupfer mit orangeroten Reflexen. Die cremefarbene, feinporige Schaumkrone macht einen flaumig-stabilen Eindruck und hält hervorragend. In der Nase vernimmt man deutliche Röstnoten, die an dunkles Karamell, Röstmalz, Mokka und dunkle Schokolade erinnern. Hintergründig vernimmt man eine leicht holzige Würze. Der Antrunk kommt frisch, angenehm spritzig und sanft süßlich-herb röstig. Am Gaumen breiten sich die deutlichen Röstnoten schön aus. Noten von sehr dunklem Karamell, Kaffee und dunkler Schokolade sind dabei das Rezept. Zwar vernimmt man keinen Wow-Effekt und die Aromatik gestaltet sich eher einfach, aber das was man schmeckt, passt. Die heuige, trockene Hopfenherbe passt da grundsätzlich gut ins Bild - auch wenn diese ebenfalls keine sonderlich aufregenden Gefühle hervorruft. Mundgefühl und Süffigkeit sind bei diesem Bier durchaus okay, wenn auch nicht überwältigend. Im Nachtrunk schwinden die röstigen Malznoten relativ rasch und machen für eine heuig bis aschig wirkende trockene Hopfennote Platz. Mein Fazit: Relativ einfach, aber absolut sauber und okay.
Tried from Bottle on 29 Dec 2022 at 18:57

7.5/10 — Appearance 9 Aroma 6 Flavor 7 Texture 9 Overall 8
Im Glas tiefschwarz mit orangeroten Reflexen. Die bräunliche, feinporige Schaumkrone macht dabei einen beinahe cremigen und überaus langlebigen Eindruck. Besser geht es gar nicht! Die Duftaromatik hält sich für ein Bier dieser Art ziemlich zurück, zeigt aber schöne, kräftig röstige Aromen von dunklem Malz. Ganz zart nimmt man Noten von Mokka, dunkler Schokolade, aber auch Honig wahr. Begleitet wird das alles von einer leicht holzigen Würze und einer ganz zarten Säure. Erwartete Dörrobstnoten bleiben aus. Der Antrunk kommt mit einer fast öligen Haptik und süßlich-herben Röstmalznoten. Das wirkt sehr breit, aber nicht schwer. Am Gaumen setzt sich dieser ölige Charakter fort. Wunderbare dunkle Röstmalznoten füllen den voluminösen Körper aus. Nun kommen aber auch Fruchtnoten von Powidl und Dörrobst ins Spiel. Hintergründig lässt sich tatsächlich eine zarte Honignote vernehmen. Das schafft ein sehr dichtes und wirklich harmonisches Gesamtbild. Haptik und Süffigkeit sind trotz 7,2 % Alkohol unglaublich! Im Nachtrunk halten die Aromen unglaublich gut an und nach einigen Sekunden kommt die Honignote am besten, wenn auch nicht allzu deutlich, hervor. Nach längerer Zeit bleibt der süßliche Charakter gemeinsam mit einer trockenen Hopfennote über. Mein Fazit: Zwar kein absolutes Top-Bier, aber auf einem echt guten Niveau. Sowas muss ein kleiner Craftbierbrauer mal nachmachen.
Tried from Bottle on 28 Dec 2022 at 19:20