7.4/10
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Appearance 9
Aroma 6.5
Flavor 7
Texture 8
Overall 7.5
Optisch sehr trüb und dunkel bernsteinfarben. Die weiße, feinporige Schaumkrone zeigt sich flaumig und sehr gut haltbar. In die Nase strömen brotige und karamellige bis zart nussige Malznoten, leichte Fruchtester, die an reifes Kernobst und reife, muskatige Trauben erinnern. Der Antrunk kommt frisch, breit malzig und reiffruchtig estrig mit einem angenehmen Spiel aus Süße, Säure und Herbe. Das Mundgefühl wird von einem mäßigem Körper mit weicher Rezenz, samtiger Textur und einem leicht süßlichen Überhang geprägt. Geschmack und Aroma sind sehr malzig - brotig und karamellig. Dazu gesellen sich sehr schöne und vor allem reiffruchtige Noten von Apfel, Birne, Mirabellen, Zwetschke und roter Traube. Eine zarte Nussigkeit kommt dabei ebenso durch. Das bereits erwähnte Spiel aus malziger Süße, zart und hervorragend eingebundener Säure und einem Hauch Herbe ist dabei unglaublich harmonisch und zaubert ein schönes Gesamtbild. Man kann den Herbst tatsächlich schmecken. Zudem schlägt dieses Bier auch noch eine hervorragende Drinkability an. Sozusagen ein Bayerisches Märzen oder Wiener Lager - aber alles in obergärig. Im Nachtrunk wirken die Malznoten gemeinsam mit den Fruchtestern sehr schön nach. Nach einiger Zeit kommt eine leicht trockene und zart belegende Hopfenaromatik auf. Diese verlangt aber sofort nach dem nächsten Schluck. Mein Fazit: Red Ale, Amber Ale, Brown Ale... alles unglaublich tolle Bierstile, die einerseits Spaß machen, Genuss bieten und sich auch noch unfassbar gut als vielseitige Speisenbeleiter machen. Zu jedem herbstlichen Kürbisgericht bis hin zu Blutwurstgerichten, aber auch Gulasch oder Wiener Schnitzel kann man dieses und ähnliche Biere ohne Probleme reichen. Genauso wie ein Bayerisches Märzen oder ein Wiener Lager, ein echter Allrounder!
Tried
from Bottle
on 25 Nov 2024
at 11:54