Leopoldauer Brauhandwerk

Microbrewery in Vienna, Vienna, Austria 🇦🇹

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Großfeldstraße 9, Vienna, 1210, Austria

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7/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 7 Texture 6 Overall 7
Farblich sehr sattes Goldgelb bis helles Bernstein mit leichter Trübung, die diesem Bier einen gewissen Glanz verleiht. Die weiße, feinporige Schaumkrone gibt sich stabil und gut haltbar. In der Nase zugleich süßlich fruchtig, grün krautig und lieblich floral - erinnert am ehesten an Almdudler. Frischer, leicht fruchtig-saftig-süßlicher Antrunk. Im Mittelteil erwarten einem sehr fruchtige Noten von Maracuja und einem leichten Unterton von Zirbenaroma. Diese Aromen werden von etwas lebhafter Rezenz und gut spürbarer Hopfenherbe, die sich jedoch nicht zu sehr in den Vordergrund drängt, begleitet. Auch im Abgang bleibt diese Aromatik lange vorhanden. Erst im längeren Abgang verschwinden die fruchtigen exotischen Aromen langsam und machen einer blumig-grasigen Hopfenherbe platz. Sobald dann auch die Herbe weg ist, tritt wieder die fruchtige Maracuja in den Vordergrund. Vom Anfang bis zum Schluss eine sehr runde und schmackhafte Sache. Hier gibt es von nichts zu viel oder zu wenig, die Aromen wirken sehr angenehm und spielen gut zusammen. Für mein Empfinden ein ganz gutes Pale Ale, bei dem die Vorzüge der Rohstoffe sehr gut herausgearbeitet wurden.
Tried from Bottle on 20 Apr 2021 at 07:05

5.4/10 Appearance 8 Aroma 4 Flavor 5 Texture 6 Overall 5.5
Ein Bier, das ich bereits vor einem Jahr getrunken und dann aber falsch bewertet habe. Durch einen KOllegen bin ich wieder zu einer Flasche gekommen. Vom Aussehen und dem Hefebodensatz schon mal sehr vielversprechend, aber geschmacklich kann es micht nicht wirklich überzeugen. Es ist mit seinen hefig-getreidigen Noten durchaus erfrischend, aber es fehlt mir an Tiefe und besonders an Fruchtigkeit. Als leichtes Sommerbier kann ich es mir vorstellen, aber ein gutes Weizenbier kann mehr.
Tried on 27 Mar 2021 at 13:53

4.9/10 Appearance 6 Aroma 3 Flavor 4 Texture 8 Overall 5.5
Das Hausbier der Leopoldauer Alm, einer Großraumdisco im Alpenhüttenstil im Wiener Stadtteil Leopoldau. Diese ist coronabedingt bereits über ein Jahr zu, das Bier erhält man in der Flasche aber bei einigen Wiener Getränkehändlern. Es ist -eher untypisch für ein Discobier- ein Dunkles, das auch dementsprechend süß ist. Im Vordergrund steht natürlich die Trinkbarkeit, weshalb es wirklich gut süffig ist -der Hopfen kommt erst hinten ein bisschen raus. Kein großes Meisterwerk, aber als einfaches Feier(abend)bier durchaus passend.
Tried on 23 Mar 2021 at 19:20

5.4/10 Appearance 7 Aroma 5 Flavor 5 Texture 6 Overall 5
Farblich sattes trübes Orangegold bis Bernstein. Obenauf eine weiße, feinporige, wässerig wirkende und wenig stabile Schaumkrone. In der Nase zeigt sich die typische Hefe mit einem Hauch grüner Banane. Weicher frischer und leicht spritziger Antrunk. Ein für ein Weizen relativ schlanker Körper, jedoch mit angenehmen Aromen von Malz, Hefe, Säure und einer leicht andrückenden Würze. Vor allem das Spiel zwischen Süße und Säure wirkt dabei sehr erfrischend, leicht und gut süffig. Der anfänglichen Säure und Rezenz im Abgang folgt ein guter Deut Hefe und angenehm fruchtige Zitrusfruchtnoten. Es gibt natürlich wesentlich bessere Weißbiere - vor allem in Bayern. Aber auf dem österreischischen Markt braucht sich dieses Weizen nicht verstehen. Zwar kein Heuler, aber auch nicht wirklich schlecht.
Tried from Bottle on 20 Mar 2021 at 08:03

5.9/10 Appearance 7 Aroma 6.5 Flavor 5 Texture 6 Overall 5.5
Hellgelb bis zart orangegelb und trüb im Glas. Dazu eine weiße, feinporige, stabile und mäßig haltbare Schaumkrone. Im Geruch fruchtig hopfig, leicht grasig, getreidig. Leicht cremiger Antrunk mit angenehmer Rezenz. Der Mittelteil kommt ebenso etwas cremig, vielleicht leicht seifig, undefinierbar fruchtig und dezent säuerlich hopfig herb. Im Abgang setzen sich kurz die Aromen und Nuancen fort. Rasch übernimmt aber eine leicht aromatische herbe Hopfennote, die fast schon ins pilsige gehen mag. Für mein Empfinden wirkt es zwar ein wenig unrund - jedoch ohne dabei wirklich übel zu sein. Auch muss man diesem Bier eine angenehme Süffigkeit attestieren. Keine Höhen, keine Tiefen - absolut okay, absolut trinkbar.
Tried from Bottle on 14 Mar 2021 at 10:04

5.2/10 Appearance 6 Aroma 5 Flavor 5 Texture 4 Overall 6
Der starke Belgier aus der Leopoldau kommt im Vergleich mit den belgischen Originalen etwas schwachbrüstig daher. Es ist nicht unbedingt schlecht, aber es fehlt mir an Aromentiefe und Ausgewogenheit. Ich würde es als Einsteiger-Belgian Strong Ale bezeichen, da die klassischen Aromen nach Weihnachtsgewürzen und Trockenfrüchten hat, aber nicht in einer Intensität, wie es andere echte Belgier haben. Auch wenn mir die Brauerei persönlich sympathisch ist, so hat mich dieses Bier nicht so begeistert.
Tried on 06 Mar 2021 at 19:50

6.1/10 Appearance 6 Aroma 5 Flavor 6 Texture 8 Overall 6.5
Für mich das beste der Leopoldauer BIere, die mich nich so vollends überzeugen mögen. Dieses Helle ist den tschechischen Světlý Ležák nachempfunden und hat einen deutlichen Butterton. Dadurch wirkt es sehr süffig und es war wirklich wunderbar zu trinken. Aromentechnisch gibt es nicht so viel her, aber da es so süffig ist, kann man es gut nach einem haten Tag empfehlen.
Tried on 06 Mar 2021 at 19:11

6.8/10 Appearance 8 Aroma 6.5 Flavor 6.5 Texture 7 Overall 6.5
Farblich orange bis hellbraun mit leichter Trübung. Die Schaumkrone gestaltet sich weiß bis leicht cremefarben, mittel- bis feinporig, ist stabil und hält sich gut. In der Nase süßlich, leicht fruchtig mit Dörrobstaromen, einen Hauch von Waldhonig und etwas Kastanie. Sehr frischer und rezenter Antrunk mit leicht fruchtiger Note. Am Gaumen zeigen sich süßliche, röstige Malzaromen, die an Getreide, Rösterei und Brotrinde erinnern. Trotz dieser Aromen fühlt sich dieses Bier angenehm schlank an, ohne dabei dünn oder gar wässerig zu wirken. Daher ist auch eine sehr gute Süffigkeit gegeben. Im Abgang kommt kurz eine Herbe auf, die aber rasch von einer Süße, sowie feine Röstaromen, welche von dunkler Brotrinde bis hin zu leichtem Kaffee reichen, eingeholt. Dieses Bier hält absolut was es verspricht. Es ist leicht, wirkt schlank und ausgewogen, bringt praktisch alle Aromen mit, die so ein Bier braucht und lässt sich sehr gut trinken.
Tried from Bottle on 04 Mar 2021 at 10:56

7.6/10 Appearance 8 Aroma 8.5 Flavor 7.5 Texture 6 Overall 7.5
Optisch gibt es sich rotbraun und trüb. Dazu eine mittel- bis feinporige, nicht sonderlich stabile cremefarbene Schaumkrone. Sehr dichte, leicht süßlich muffige Aromen in der Nase. Dörrobst, Powidl, ein Hauch von Zimt oder Piment - dazu ein leichter Ansatz von Hefe im Hintergrund. Ein fruchtig frischer gut rezenter Antrunk bietet den ersten Eindrücken gleich ordentlich Paroli. Der Mittelteil gestaltet sich ganz angenehm vollmundig. Leicht süßlich, aber auch herb-malzig und dazu etwas alkoholisch, ohne dabei spritig zu werden. Der Abgang kommt etwas alkoholisch. Dem folgen aber angenehme malzige röstige Aromen. Der Gedanke an dunkle Brotrinde bleibt sehr sehr lange und macht Lust auf einen nächsten Schluck. Ein sehr vielschichtiges und überraschend süffiges Bier wie ich meine. Die Wuchtigkeit der Aromen ist bis auf den Mittelteil, der meines Erachtens etwas schwächelt, absolut gut. Empfehlenswert? Absolut!
Tried from Bottle on 02 Mar 2021 at 15:33

4/10 Appearance 8 Aroma 8 Flavor 1.5 Texture 2 Overall 1.5
Im Glas findet sich trübes rotbraun mit orangeroten Reflexen. Dazu eine mäßig stabile, feinporige und cremefarbene Schaumkrone. In der Nase süß und malzig. Leicht alkoholische Aromen von überreifen Früchten kommen auf. Der Antrunk kommt leicht, frisch und malzig. Der Mittelteil gestaltet sich überraschend sauer, was ich als doch eher negativ empfinden würde. Die dunklen Röstmalzaromen und die leicht holzig-kastanig anmutende Note halten sich da zu sehr im Hintergrund und die Sache wirkt leider ziemlich dünn und lieblos. Im Abgang schwindet die Säure langsam und macht Platz für ganz leichten Malzanklang und gerade noch wahrnehmbarer Hopfenherbe. Als schnellen Durstlöscher würde ich mir dieses "Oimcraft" vielleicht noch einreden lassen, aber positiv in Erinnerung bleiben wird es mir sicher nicht. Schade, dass sich die Anfänglichen Erwartungen betreffend optischer und olfaktorischer Wahrnehmung im weiteren Verlauf des Tests nicht bestätigen konnten.
Tried from Bottle on 02 Mar 2021 at 15:32