Privatbrauerei Michael Zeisel (Zeiserl)

Microbrewery in Wartmannstetten, Lower Austria, Austria 🇦🇹

Established in 2017

Contact
Steinfeldgasse 12, Wartmannstetten, 2620, Austria

     Show


7.5
Appearance - 10 | Aroma - 6 | Flavor - 8 | Texture - 8 | Overall - 7

Trüb bernsteinfarben mit im Gegensatz zu meinem Vorredner üppiger, fester, großer und langlebiger Schaumkrone. Malziger, hefiger, leicht fruchtiger Geruch. Geschmacklich hefig, malzig, brotig mit Karamell. Tatsächlich habe auch ich noch nie ein Wiener Lager getrunken, dass so komponiert war. Mittlere Süße mit leichter Bitterkeit, mittlerer Körper mit aktiver Kohlensäure.

Tried on 02 May 2023 at 07:40


8.1
Appearance - 8 | Aroma - 7 | Flavor - 8.5 | Texture - 9 | Overall - 8.5

Das Erscheinungsbild des Labels im Jugendstil finde ich persönlich als überaus gelungen und lässt uns gedanklich über hundert Jahre in die Vergangenheit reisen. Mal sehen, was der Inhalt der Flasche zu erzählen weiß... Im Glas präsentiert sich ein sehr sehr trübes bernsteinfarbenes Bier. Die leicht gelbliche, feinporige Schaumkrone fällt rasch in sich zusammen. Die Duftaromatik zeigt sich von einer süßlich-herben und leicht urigen, muffigen Seite mit zarten Malznoten, gut eingebundener Frucht und leicht säuerlichem Hefecharakter. Der Antrunk kommt sehr malzig, brotig, karamellig, leicht röstig, kaum süß und etwas herb. Am Gaumen vernimmt man ebenso leicht brotige, karamellige und röstige Noten, in denen eine absolut passende, heuige, nicht zu trockene Hopfenaromatik eingebunden ist. Der leicht muffige Hefeton schafft dabei ein sehr uriges Gefühl. Das macht die ganze Sache natürlich nicht uninteressanter. Durch die kräftige Trübung entsteht ein ganz gutes und weiches Mundgefühl und der Charakter eines Wiener Lagers kommt vollends zur Geltung. Deutlich herber als süß, karamellig, röstig, vollmundig - richtig gut! Auch die Süffigkeit ist als absolut gut zu bezeichnen. Selbstverständlich merkt man diesem Bier auch an, dass es auch keiner großen Industriebrauerei stammt - aber gerade dieser urige, aber absolut interessante und tolle Charakter macht dieses Bier zu einem richtig guten Bier. Und ich kann mir vorstellen, dass genau dieses Bier dem echten Wiener Lager näher kommt, als die meisten Biere, die als Wiener Lager bezeichnet werden. Im Nachtrunk wirken Malz und Hefe schön nach. Sehr langsam macht sich eine sehr angenehme Hopfenherbe breit. Mein Fazit: Auch wenn ich das ursprüngliche Wiener Lager nicht kenne, würde ich behaupten, dass es am ehesten so wie dieses hier geschmeckt haben muss. Rein aromatisch trifft es auf jeden Fall den Nagel auf den Kopf!

Tried from Bottle on 30 Oct 2022 at 14:04


6.9
Appearance - 7 | Aroma - 7.5 | Flavor - 6.5 | Texture - 6 | Overall - 7

Optisch zeigt sich dieses Bier bernsteinfarben und sehr trüb. Die weiße, mittelporige Schaumkrone fällt sehr rasch in sich zusammen. Die Duftaromatik zeigt sich süßlich-schwer und reiffruchtig - die malzigen, leicht röstigen Aromen verschwimmen schön mit Fruchtnoten von Zitrus und grasigem bis kräuterartigem Hopfen. Der Antrunk wirkt sehr frisch, angenehm spritzig, leicht malzig und überraschend kräftig fruchtig-herb. Am Gaumen erwartet einem ein kräftig herbes, leicht adstringierendes aber auch fruchtiges Hopfenschauspiel. Am ehesten vernimmt man Noten von Zitrone und Grapefruit. Neben diesem deutlich herben Charakter schwingen hintergründig zarte Malznoten sowie eine leichte Säure mit. Auch wenn das Mundgefühl aufgrund der Adstringenz als etwas gehemmt zu bezeichnen ist, zeigt sich dieses Bier sehr süffig. Im unendlich langem Nachtrunk klingen anfangs malzige Noten aus. Danach wird es immer herber... erst trocken herb und danach zunehmends fruchtiger und grapefruitartiger. Mein Fazit: Überaus interessant, überaus überraschend, absolut fehlerfrei und richtig gut!

Tried from Bottle on 19 Oct 2022 at 13:11


5.8
Appearance - 6 | Aroma - 6 | Flavor - 5 | Texture - 6 | Overall - 6

Trübe goldene Farbe mit weißer Schaumkrone. Malziger, getreidiger Geruch. Geschmacklich malzig, getreidig, leicht brotig. Mittlere Süße mit leichter Bitterkeit, mittlerer Körper mit spürbarer Kohlensäure.

Tried on 09 Jan 2022 at 15:17


5.9
Appearance - 6 | Aroma - 7 | Flavor - 5 | Texture - 6 | Overall - 5.5

Das 2. Bier von der kleinen Zeiserl-Brauerei. Es soll eigentlich ein Bockbier sein, doch erinnert es ein bisschen an ein Malzbier, da es verdammt süß ist. Das finde ich aber nicht einmal schlecht, da es fein komponiert ist. Kein Bier für einfaches Trinken, aber aufgrund der komplexen Aromen nicht uninteressant.

Tried on 29 Nov 2020 at 19:56


5.2
Appearance - 2 | Aroma - 6 | Flavor - 6 | Texture - 4 | Overall - 6

Ein Bier, dass ein Kumpel irgendwo in der österreichen Provinz fand und mir am letzten Tag vor dem lockdown vorbeibrachte. Benannt nach dem Braumeister Michael Zeisel, der die Ähnlichkeit seines Namens mit dem österreichischen Namen des Vogels Stieglitz nutzt. Es ist ein klassisches Ur-Bier mit eindeutigen Aroma nach Schwarzbrot mit Kümmel und Fenchel. Es erinnert an Mehl und Hefe. Der Hopfen bleibt in der trüben Suppe eher unter. Ein Bier für den Wirthaustrinker, der urige Kellerstuben und schwere Humpen mag.

Tried on 22 Nov 2020 at 21:28


4.8
Appearance - 8 | Aroma - 5 | Flavor - 4 | Texture - 4 | Overall - 4

Tap at Craft Bier Fest Wien. Burnt as fuck. Caramelly. Moderate body, moderate carbonation. I do not get much else. Simple, flawed. Average at best.

Tried from Draft on 22 Nov 2019 at 18:07


6.8
Appearance - 6 | Aroma - 7 | Flavor - 7 | Texture - 6 | Overall - 7

Tap at Craftbeer fest Vienna. Golden color with small white head. Aroma of malt, yeast, diacetyl. Taste, yeast, malt, light hops.

Tried from Draft on 22 Nov 2019 at 18:04