4.5/10
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Appearance 8
Aroma 4
Flavor 4
Texture 4
Overall 4
Vom Faß im Bräu-Stüble, Chemnitz-Reichenbrand. - Schönes dunkles Braunrot, klar; grobporiger, rasch zerfallender Schaum. - Nase leicht seifig, säuerlich, schwaches Karamel, Nuß. - Im Antrunk deutlich süßsäuerlich, nur schwaches Röstmalz. Mild rezent, schlank, fast dünn. Bis in den Abgang hinein matt säuerlich, mit Noten von Zitrone (Säure, nicht Hopfen). Schwach röstmalzbitterer Abgang ohne Hopfenaromen, mit metallischem Beigeschmack. - Einseitig säuerliches, ziemlich mißlungenes Dunkles. Fast möchte man eine Infektion vermuten.
Wiederholung, 2.8.2014: Das Reichenbrander Dunkel gibt es neuerdings auch in der Flasche. Mein Testexemplar war etwas weniger verhaltensauffällig als die Probe vom Faß: zwar immer noch ausgeprägt süßsäuerlich, aber nicht ganz so sauer. Schwache Röstmalznoten, brausig rezent, deutliches Hopfendefizit. - Nicht direkt mißlungen, aber auch nicht das, was man sich so unter einem Dunklen vorstellt, eher limonadenartig.
Tried
on 13 Jul 2014
at 11:45