5.9/10
—
Appearance 8
Aroma 6
Flavor 5
Texture 6
Overall 5.5
Optisch klar und kräftig goldgelb mit überschaubarer feiner bis mittelgrober Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone gibt sich flaumig und akkurat haltbar. Die Duftaromatik wirkt leicht staubig-spelzig-getreidig mit einem Hauch Muffigkeit. Der Antrunk kommt frisch, angenehm spritzig, zart getreidig, wirkt aber etwas dünn. Im Mittelteil präsentiert sich ein kräftig getreidiger Körper, in dem sich eine deutliche trockene Hopfenherbe einbindet. Für meinen Geschmack etwas kantig und vielleicht etwas zu wenig mild für ein bayerisches Helles. So wirkt dieses Helle, wenn auch nicht unbedingt schlecht, doch recht einfach. Das Mundgefühl muss man als mäßig bezeichnen, die Süffigkeit hingegen als passabel. Im Nachtrunk bauen die getreidigen Malznoten langsam ab und machen zunehmends Platz für diese trockene, fast aschige Hopfenherbe. Mein Fazit: Auch wenn dieses "Vogelbier" nicht wirklich schlecht ist, bleibt doch noch einiges an Luft nach oben, wenn man über gute bayerische Helle spricht.
Tried
from Bottle
on 30 Oct 2022
at 14:02