Brauerei Lemke

Brewpub in Berlin, Berlin, Germany 🇩🇪
Associated with 3 Venues

Established in 1999

Contact
Dircksenstr. 143, S-Bahnbogen 143, Berlin, 10178, Germany
Description
Our founder Oli Lemke welded his first own brewing plant in a friend’s garage in 1998. Infected by Oli’s euphoria, his friends turned into builders and helped to transform a derelict S-Bahn unit at the Hakescher Markt into a brewery. On the 21st November 1999 his dream became reality: The Brauhaus Lemke opened for the very first time.

     Show


6.4
Appearance - 8 | Aroma - 6.5 | Flavor - 6 | Texture - 6 | Overall - 6

Optisch goldgelb und zart opaltrüb mit feiner Perlage. Der weiße, feinporige Schaum gestaltet sich flaumig-stabil und gut haltbar. Die Duftaromatik wird von einer maischigen Malzbasis dominiert, welchem ein blumiger bis honigartiger bis fruchtiger Hopfenduft beiwohnt. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, maischig-malzig, würzig bis leicht fruchtig hopfenherb. Im Mund präsentiert sich ein schlanker Körper mit feiner Rezenz, wenig Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch geben die getreidigen, maischigen Malznoten die Richtung vor. Daran lehnt sich eine würzige bis kräuterige Hopfenaromatik. Klar, man darf es nicht mit einem alkoholischen Bier vergleichen, aber das Gesamtbild dieses Bieres ist sehr stimmig, nicht zu süß und man darf sich auf ein gutes Trinkgefühl freuen. Der Nachtrunk gestaltet sich gut anhaltend maischig-malzig, leicht süßlich und leicht würzig bis aromatisch hopfig.

Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 23:02


9.1
Appearance - 8 | Aroma - 9 | Flavor - 10 | Texture - 9 | Overall - 9

Optisch goldgelb mit zartem Glanz und feiner, champagnerähnlicher Perlage. Die weiße, fein- bis mittelporige Schaumkrone hält aufgrund der Säure naturgemäß nicht sonderlich gut. Die Duftaromatik wirkt frisch, fruchtig, man nimmt Noten von gelbem, frühreifem Steinobst und frühreifen weißen Trauben oder auch Verjus wahr. Dazu gesellt sich eine zarte Brett-Note. Der Antrunk kommt frisch, gut rezent und fruchtig-säuerlich. Im Mundgefühl zeigt sich ein schlanker, eleganter Körper mit leicht moussierender Rezenz, seidiger Textur und saurer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch bleibt es weiterhin fruchtig sauer mit Noten von Zitrusfrüchten, frühreifem Steinobst und frühreifen weißen Trauben bzw. Verjus. Es ist eines der Berliner Weissen, die tatsächlich noch mit uriger Mikrobiologie, die zum Teil aus über 50 Jahre alten Flaschen extrahiert wurde, gebraut und vergoren wird. Daher auch der leichte Brett-Charakter. Der gutanhaltende Nachtrunk gestaltet sich selbstverständlich sauer und rezent. Sobald sich Säure und Rezenz etwas abgebaut haben, bleibt eine fruchtige Herbe mit zartem Brett-Charakter über.
Fazit: Eine Berliner Weisse, wie sie dem ursprünglichem Original wohl am nächsten kommt. Alles andere was man von diversen Craftbrauern als Berliner Weisse vorgesetzt bekommt, ist im Grunde nichts anderes als ein Kettle Sour. Obwohl dieses Bier lediglich 3,5% Alkohol hat, kann es aufgrund seiner Säure und der enthaltenen Brett-Hefe über Jahre reifen. Ein rundherum tolles Produkt!

Tried from Bottle on 10 Jun 2025 at 09:28


6.5

Tried on 04 Jun 2025 at 22:30


7

Tried on 04 Jun 2025 at 22:30


6.5

Tried on 04 Jun 2025 at 22:30


6

Tried on 04 Jun 2025 at 22:29


6.5

Tried on 04 Jun 2025 at 22:28


7.4
Appearance - 7 | Aroma - 7.5 | Flavor - 7.5 | Texture - 7 | Overall - 7.5

Bottle at a neighbours 50th. Pours hazy yellow gold with a thin white head. Aromas of lemon and oak funk. Light banana and apple taste, more lemon. Light tangy sour finish. Interesting.

Tried on 20 May 2025 at 16:18


6
Appearance - 8 | Aroma - 7 | Flavor - 5 | Texture - 6 | Overall - 5

Draft. Pours dark caramel brown w/medium head. Aroma is hoppy and malty as is taste. Surprisingly hoppy really for a german beer. I don’t know if the flavor combination works, I don’t think I’d want another.

Tried from Draft on 20 May 2025 at 00:43


7
Appearance - 8 | Aroma - 7 | Flavor - 7 | Texture - 6 | Overall - 7

Tap at Maximilans, Berlin, Germany. Pours slightly hazy reddy brown with a large head. Aroma is bready, spicy and woody. Taste is bready throughout with dark berries on the finish.

Tried from Draft on 05 May 2025 at 19:56