Pannonia Brauerei (Golser)
Regional Brewery
in Gols,
Burgenland,
Austria 🇦🇹
Associated Venue: Golser Bier und Wein Bar
Established in 2007
Moretum (2327) reviewed Kästensud from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 6 | Aroma - 5 | Flavor - 2 | Texture - 2 | Overall - 4.5
Hellbraune Farbe mit völlig fehlender Schaumkrone. Süßlich malziger Geruch mit Karamell. Geschmacklich irritierend stumpf & abgehackt, malziges Grundgerüst mit Karamell, dagegen an arbeitende Bitterkeit. Hohe Süße mit leichter Bitterkeit, mittlerer Körper mit fast unsichtbarer Kohlensäure. MHD 2/22. Leider ist zumindest diese Flasche gar nicht gut.
Botrytis (1180) reviewed Radler from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 7 | Aroma - 7 | Flavor - 7 | Texture - 7 | Overall - 7
Optisch sehr hell und grünlich-gelb. Die weiße, feinporige Schaumkrone gibt sich flaumig-stabil und sehr gut haltbar. In der Nase vernimmt man, logischerweise einen fruchtigen Zitruscharakter, der am ehesten bei Limetten anzusiedeln ist. Aber es lassen sich auch leicht malzige und herbe Noten vernehmen. Das muss man positiv erwähnen! Der Antrunk wirkt sehr frisch, angenehm spritzig, in erster Linie eher süß, aber auch säuerliche und bierig-herbe Noten kommen durch. Für einen Radler schon ziemlich gut. Am Gaumen dominiert zwar das Limonadenaroma, aber es lässt noch genug Platz für einen deutlichen Biergeschmack. Zwar kann man die Aromen des Bieres nicht näher definieren, aber einen zarten Malzcharakter und eine hintergründige Herbe machen diesen Radler zu einem wirklich ganz guten Getränk, ohne das Gefühl zu haben, dass hier etwas fehlt oder man glauben muss, nur Limonade zu trinken. Der Charakter im Abgang ist ebenso ganz gut. Es schmeckt nichts künstlich oder gekünstelt. Ganz im Gegenteil. Hier hat man tatsächlich das Gefühl, Bier und gute Limo getrunken zu haben. Die fruchtige Zitrusaromatik mit einer leichten Herbe hält auf jeden Fall gut an und man muss festhalten, dass das wohl einer der ganz guten Radler ist, die man auf dem Markt findet.
Botrytis (1180) reviewed Bio Helles from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 8 | Aroma - 6.5 | Flavor - 6.5 | Texture - 7 | Overall - 6.5
Bereits aus der geöffneten Flasche vernimmt man leicht süßliches Malzaroma und wirkt wie ein bayerisches Helles. Schönes klares Goldgelb steht im Glas. Die Perlage hält sich sehr zurück und die weiße, feinporige Schaumkrone gibt sich flaumig und mäßig beständig. In der Nase kommen nun wieder süßliche und angenehm würzige, hopfige Noten an. Angenehm frisch und gut malzig im Antrunk. Am Gaumen finden sich eine wunderbare Würze, süßliche Mälze und zarte florale Hopfennoten wieder. Eine sehr ausgewogener und vollmundiger Körper machen dieses Bier zu einer überaus bekömmlichen und süffigen Angelegeheit. Im Abgang klingen die Aromen des Mittelteils langsam aus. Die übliche hopfige Herbe bleibt praktisch gänzlich aus bzw. kommt erst sehr sehr spät, aber das stört absolut nicht. Zwar liest man auf der Etikette vorne "Helles" und hinten "Märzen", aber der Stil entspricht eindeutig einem typisch bayerischen Hellen. Ein Bier, welches keine zu hohen Ansprüche stellt, aber dennoch absolut gut ist.
Goldbarren (6203) reviewed Bullig from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 6 | Aroma - 4 | Flavor - 6 | Texture - 4 | Overall - 6
Ein netter, wenn auch eher mittelmäßiger Bock. Man bekommt schöne Fruchtnoten, aber auch ein etwas brutales Ende. Wenn man zu Festzeiten gerne mal ein intensiveres Bierchen mag, sicher nicht schlecht, aber für Aromenforscher recht fade.
Botrytis (1180) reviewed Zwickl from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 8 | Aroma - 7.5 | Flavor - 7 | Texture - 6 | Overall - 6.5
Trüb und ockerfarben, mit einer feinporigen rasch flüchtigen weißen Schaumkrone. Die Aromatik zeigt sich intensiv getreidig, leicht fruchtig und hefig in der Nase. Der Antrunk gibt sich ganz angenehm und fruchtig mit einer leichten Säure. Im Mittelteil harmonieren getreidige und leicht brotige Malzaromen mit einer leichten Fruchtigkeit und passender Rezenz. Gemeinsam mit der vorhandenen Hefe hat dieses Bier einen vollmundigen, runden und ausgewogenen Charakter, welcher eine sehr gute Süffigkeit zur Folge hat. Vor anderen österreichischen Zwickelbieren braucht sich dieses sicherlich nicht verstecken und ich bin der Meinung, dass es gemeinsam mit dem Weizen das beste Bier der Pannonia Brauerei Gols ist.
Appearance - 6 | Aroma - 3 | Flavor - 4 | Texture - 4 | Overall - 5
Wieder einmal ein Alkoholfreies aus einer kleinen Brauerei. Auch dieses reißt mich nicht zu Begeisterungsstürmen hin. Positiv fällt auf, dass es keine komischen süßlichen Aromen gibt, wo sich der Magen zusammenzieht. Auf der unangehmen Seite is es aber sehr wässrig und flach. Dadurch ist es schön spritzig-erfrischend, aber aromentechnisch tut sich nicht viel und es kann geschmacklich mit dem klassischen Hellen nicht mitkommen.
Goldbarren (6203) reviewed Rotgold from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 6 | Aroma - 6 | Flavor - 5 | Texture - 4 | Overall - 5.5
Der Name passt vom optischen schon ganz gut. Das Bier hat eine intensiv rot-glänzende Farbe, die trotz fast fehlender Schaumkrone hübsch ist. Geschmacklich lässt es mich aber dann ein bisschen sitzen. Es ist mir zu süß und es könnte ein stärker sein. Vom Grundgerüst her ok, aber es schöpft sein Potential nicht so ganz aus.
Botrytis (1180) reviewed Rotgold from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 8 | Aroma - 7 | Flavor - 6 | Texture - 4 | Overall - 5.5
Optisch gibt sich dieses Bier rot mit leichten Einschlägen von Bronze. Kleine Kohlensäurebläschen steigen relativ langsam hoch. Obenauf eine mittel- bis feinporige, leicht gelb- bis braunstichige, sehr wässerig wirkende und mäßig haltbare Schaumkrone. Kräftige Malzaromen und eine überaus florale und sehr deutliche Honignote dominieren in der Nase. Frisch und typisch rotmalzig im Antrunk. Ein angenehmer Mix aus dunklen und herben Malzaromen. Der Körper hingegen präsentiert sich eher zurückhaltend. Zwar sind die zu erwartenden Aromen vorhanden, halten sich aber doch sehr im Hintergrund. Vor allem lassen sich, aufgrund des recht guten Starts und der angenehmen Aromatik am Beginn, im Mittelteil nur sehr schwer Aromen bestimmen. Erst im Abgang folgen einer akzeptablen Rezenz wieder dunkle, leicht röstige Malzaromen und eine leichte Herbe. Kurz gesagt, zwischen einem ganz angenehmen Start und einem ebenso guten Abgang liegt ein schwächelnder Mittelteil - jedoch ohne unrund zu wirken.
Botrytis (1180) reviewed Kästensud from Pannonia Brauerei (Golser) 4 years ago
Appearance - 9 | Aroma - 4.5 | Flavor - 5.5 | Texture - 6 | Overall - 5.5
Helles Rotbraun mit orangeroten Reflexen steht im Glas. Zahlreiche CO2-Bläschen speisen die leicht bräunliche, flaumig-stabile und überaus gut beständige Schaumkrone. Das macht schon was her. Süßlich, karamellig und leicht herb in der Nase - erinnert ein wenig an eine Mischung aus Wiener Lager und Stout. Süßlich malzig im Antrunk. Im Mittelteil kommt dazu etwas Rezenz auf. Die süßlich malzigen Noten bleiben erhalten, wirken dabei etwas kräftiger oder satter und ein leichte Note von Holz kommt durch. Der Abgang spiegelt den Mittelteil wider: kurze angenehme Rezenz, schöne dunkle Malznoten, welche zunehmend in eine zarte Herbe übergehen. Eine angenehme Süffigkeit, macht die ganze Angelegenheit zu einer recht kurzweiligen Sache. Kastanien würde ich bei diesem Bier zwar nicht unbedingt herausschmecken, aber okay.
Großes Bier? - Nein
Interessantes Bier? - Nein
Schlechtes Bier? - Nein
Appearance - 4 | Aroma - 6 | Flavor - 4 | Texture - 4 | Overall - 5.5
Golser Bio Export Spezial Hell -das ist ja mal ein Name... Ein Bier, das seine Trümpfe gut ausspielt, aber nicht vollends überzeugen kann. So hat es schöne brotige Noten und getreidige Aromen -allerdings verknüpft mit einer komischen Holzigkeit, die zwar urururururig wirkt, aber mir nich wirklich schmeckt. Schön, dass es bio ist, aber das kann z.B. Gusswerk besser.