Brauhaus Riegele

Commercial Brewery in Augsburg, Bavaria, Germany 🇩🇪
Associated with 2 Venues

Established in 1386

Contact
Frölichstraße 26, Augsburg, 85150, Germany
Subsidiaries
Brauhaus Riegele owns 1 brewery/brand:

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6.4/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 6 Texture 5 Overall 6
Schwach eingetrübte goldene Farbe mit weißer Schaumkrone. Malziger, grasig hopfiger, fruchtiger Geruch. Geschmacklich malzig, getreidig, grasig hopfig, fruchtig mit Citrus. Mittlere Süße mit mittlerer Bitterkeit, leichter Körper mit spürbarer Kohlensäure.
Tried from Bottle on 16 Apr 2024 at 17:42

8.5/10 Appearance 9 Aroma 8 Flavor 9 Texture 8 Overall 8.5
Hellgoldgelb und opaltrüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone macht einen flaumigen und gut haltbaren Eindruck. Die Duftaromen wirken leicht zitrusartig und tragen eine gewisse zarte Würze in sich. Ich hätte zwar auch eine gewisse Malzaromatik erwartet, aber wer weiß, wo sich die versteckt hält. Der Antrunk kommt sehr frisch, spritzig, zart malzig und reif zitrusartig. Das Mundgefühl wird von einer typisch kräftigen Rezenz dominiert. Der Körper zeigt eine mäßige Fülle, wirkt weniger schlank als erwartet, zeigt sich von der Textur her recht geschmeidig und deutlich trocken. Geschmacklich und Aromatisch offenbart sich eine sehr bunte Welt mit einer leichten Malzbasis und sehr frischfruchtigen, saftigen, zitrusartigen bis leicht steinobstartigen Noten. Hinzu kommt eine leicht würzige und passend bittere Hopfenaromatik. Wenn man nicht wüsste, dass man hier 50 Bittereinheiten vorfindet, würde man es niemals glauben - so angenehm und harmonisch ist dieses Bier abgestimmt! Und genauso harmonisch, ausgefeilt, raffiniert und einzigartig zeigt sich auch das Gesamtbild. Der frische, saftige, fruchtige und passend bitter Charakter macht dieses Bier tatsächlich zu etwas Besonderem. Ich bin begeistert, was Riegele in sämtlichen Stilen in die Flasche zaubert. Thema Drinkability? Einfach ausgezeichnet - der Spaßfaktur ist hoch! Im Nachtrunk wirken die fruchtigen und aromatisch-herben Hopfennoten sehr schön nach. Etwas später bleibt eine sehr angeneheme, aromatische, grasige Bitterkeit über. Mein Fazit: Einfach wunderbar und einzigartig, wie aus vier Hopfensorten so ein raffiniertes Bier kreiert wurde.
Tried from Bottle on 07 Apr 2024 at 07:52

7.3/10 Appearance 8 Aroma 7 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7
Trübe dunkelbraune Farbe mit weißer Schaumkrone. Hefiger, malziger, getreidiger, fruchtiger, leicht hopfiger Geruch. Geschmacklich hefig, malzig, fruchtig mit reifer Banane und Aprikose, leicht hopfig. Hohe Süße mit leichter Bitterkeit, voller Körper mit spürbarer Kohlensäure.
Tried from Bottle on 04 Apr 2024 at 18:07

8.4/10 Appearance 8 Aroma 8.5 Flavor 8 Texture 9 Overall 8.5
Tiefgoldgelb bis hellbernsteinfarben und klar erstrahlt dieser Doppelbock im Glas. Sehr feine Perlage bahnt sich stellenweise sehr langsam den Weg nach oben. Dort wartet eine weiße, feinporige Schaumkrone, die sich flaumig und sehr gut haltbar gibt. Der Duft... leicht getreidig bis brotig und leicht floral-honigartig, aber auch reiffruchtig mit Noten von Mirabelle, Maulbeere und weißer Weintraube. Ich bin mir nicht ganz sicher und ich kann mich an der Stelle auch irren, aber eventuell schwingt eine sehr sehr zarte Sulfatnote mit. Der Antrunk kommt weich- bzw. feinspritzig, süß und kräftig malzbetont. Die feine Rezenz setzt sich im Mundgefühl fort. Dort begegnet uns ein Körper mit schöner Fülle, hoher, fast öliger Viskosität. Trotz eines relativ hohen Vergärungsgrades wirkt dieses Bier beinahe dessertartig und angenehm süß. Geschmack und Aromatik sind von der relativ hohen Süße, sowie der angenehm brotigen bis honigartigen, aber auch der reiffruchtigen Noten von gelbem Steinobst geprägt. Eine leichte Hopfenherbe lehnt sich hintergründig an, unterstützt die Gesamtaromatik aber nur sehr sachte und sorgt für eine gewisse Ausgewogenheit. Da Gesamtbild zeigt sich auf jeden Fall sehr harmonisch und richtig reif. Überraschenderweise darf man diesem Doppelbock auch eine gewisse Süffigkeit zuschreiben. Die hat es nämlich dem Nachtrunk zu verdanken, welcher sehr lange süß-malzig, honigartig und reiffruchtig bis nektarartig ausklingt. Nach einiger Zeit stellt sich aber eine leicht trockene Hopfenherbe ein, die unbedingt nach dem nächsten Schluck verlangt. Mein Fazit: Das relativ niedrige Gesamtrating kann ich mir nur dadurch erklären, dass dieses Bier früher eine andere Rezeptur hatte. Mit den aktuellen 8,5 % Alkohol bei 19,3 °P MUSS das Rating deutlich höher liegen und für mein Empfinden muss dieser Helle Doppelbock auch zu den Spitzenprodukten dieses Stils gehören. Keine Ahnung wie die Leute hier bewerten, aber bei Ratings weit unter 4 Punkten stelle ich mir schon die Frage, wo und vor allem warum hier Abzüge gemacht werden, wenn dieses Bier den Stil wie die Faust aufs Auge trifft und nicht den kleinsten Fehler aufweist.
Tried from Bottle on 30 Mar 2024 at 07:18

7.5/10
Tried from Bottle on 21 Mar 2024 at 17:57

6.9/10 Appearance 6 Aroma 7 Flavor 7 Texture 6 Overall 7.5
33cl bottle from Beers of Europe. Drank at home on 12th March 2024 after Grimsby Town beat MK Dons 1-0 on my TV. Amber body, mini-haze, beige crust. Yeasty, wheaty, malty and bocky, liked it.
Tried from Bottle on 13 Mar 2024 at 19:10

6.6/10 Appearance 6 Aroma 7 Flavor 7 Texture 6 Overall 6.5
Optisch sehr trüb und orange-bernsteinfarben-ocker. Die weiße, feinporige Schaumkrone baut sich eher zögerlich auf und fällt auch bald auf wenige Millimeter zusammen. Die Duftaromatik wirkt in erster Linie malzig, leicht fruchtig und zart kräuterig mit Noten von Karamell, Honig, Marille, Pfirsich, Birne und Mango, wobei sich die Marille mit einem reiffruchtigen Charakter in den Vordergrund stellt. Der Antrunk kommt frisch, angenehm spritzig, süßlich-fruchtig und leicht herb. Auch die Noten von Marille kommen dabei wieder sehr gut durch. In weiterer Folge ergibt sich ein feinrezentes, wenig lebhaftes Mundgefühl mit mäßiger Fülle und guter Trockenheit. Auf Gaumen und Zunge zeigen sich weiterhin leicht karamellig malzige, leicht würzig-honigartige und reiffruchtige Noten von Zitrus, Marille bzw. gelbem Steinobst. Auch wenn auf der Flasche "vollmundig und komplex" aufgedruckt ist, muss man schon sagen, dass wirklich "voll" und wirklich "komplex" ein ganz anderes Paar Schuhe sind. Das Zusammenspiel der Aromen ist obgleich ihrer Überschaubarkeit absolut gut. Ich hätte mir bei der relativ hohen Trockenheit auch eine wesentlich höhere Bitterkeit erwartet. Diese fällt aber sehr moderat aus. Ob man das als gut oder schlecht bewerten will, ist reine Geschmackssache. Im Nachtrunk wirken die malzigen und fruchtigen Noten eine gute Weile nach und weichen zunehmends einer passend trockenen, grasig-kräuterig-würzigen Hopfenaromatik.
Tried from Bottle on 28 Feb 2024 at 08:23

7.9/10 Appearance 9 Aroma 6 Flavor 8.5 Texture 9 Overall 8
Optisch sehr dunkelbraun mit leicht rotbraunen Reflexen. Die hellbraune, feinporige Schaumkrone wirkt dabei sehr flaumig und gut haltbar. In die Nase strömen sehr dunkelmalzige Noten, die an dunkle Schokolade, Kakao aber auch bereits ein wenig an Kaffee erinnern. Der Antrunk kommt sehr frisch, schön spritzig und kräftig schokoladig röstmalzig mit einer zart hefig-fruchtigen Note. Am Gaumen legt sich die Röstmalzaromatik von dunkler Schokolade sehr gut aus. Sehr vorsichtige Nuancen von roten Früchten sowie eine leichte Likörnote, die an diese Schokolikörfläschchen, die man früher an Weihnachtsbäume gehängt hat, erinnert. Kaffeenoten, so wie auf der Flasche beschrieben, kann ich dabei eher nicht wahnehmen - aber viel mehr als Kakao und Schokolade soll ein Porter ja auch nicht sein. Kaffee gehört dem Stout. ;) Von dem her eigentlich besser und stiltypischer als die Beschreibung. Das Mundgefühl gestaltet sich fein und weichrezent mit einem weichen, mäßigem Körper und einer angenehmen Trockenheit. Im Nachtrunk wirken die kräftigen Schokonoten inklusive Frucht- und Likörkompenenten gut nach. Eine leicht herbe und deutlich trockene Kakaonote folgt und bleibt sehr lange erhalten. Für mein Empfinden ein sehr aromatisches, relativ leichtgängiges, süßlich-herbes Porter, bei dem die Trinkfreude durchaus hoch ist. Davon trinkt man gerne mal das eine oder andere mehr.
Tried from Bottle on 20 Feb 2024 at 11:34

6.9/10 Appearance 9 Aroma 8 Flavor 6 Texture 6 Overall 6
Im Glas findet sich trübes goldgelb-ocker wieder. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei flaumig und langlebig. Die Duftaromatik überzeugt mit einer kräftig fruchtig-saftigen Hopfenaromatik und Noten von Mandarine, Pomelo, Mango und Maracuja. Der Antrunk kommt frisch, angenehm spritzig, schlank und fruchtig-herb. Am Gaumen zeigt sich eine zarte, leicht honigartige Malzkomponente. Bestimmend sind jedoch die fruchtig-hopfig-herben Noten von Bitterorange, Grapefruit, Pomelo und einem Hauch Maracuja. Wie beschrieben, mischt sich bereits eine bittere Note hinzu, die sich bis zum Nachtrunk hin deutlich verstärkt und in eine fruchtige Bitterkeit übergeht. Wir haben hier ein Pale Ale amerkanischen Stils vor uns - somit passt diese Symptomatik sehr gut ins Bild. Vom Mundgefühl her zeigt sich dieses Bier kräftig, aber fein rezent, saftig, mit einer leichten Cremigkeit und sehr trocken und kräftig adstringierend. Auch wenn die kräftige Bitterkeit viele "normale" Biertrinker abschrecken mag und in der Nase vielleicht etwas mehr verspricht als es letztendlich hält, bleibt dieses APA gut trinkbar und erfrischend.
Tried from Bottle on 17 Feb 2024 at 11:40

8.9/10 Appearance 10 Aroma 7 Flavor 9 Texture 10 Overall 9.5
Die Optik gibt sich lichtundurchdringlich tiefschwarz und gewährt nichtmal einen Hauch von farblichen Reflexen. Die kakaobraune, cremige Schaumkrone wirkt dabei sehr flaumig und unglaublich langlebig. In der Duftaromatik macht sich eine kräftige, dunkle Malzaromatik mit Noten von sehr dunkler Schokolade, Espresso, aber auch leicht fruchtig-likörige Noten und ein Hauch reiffruchtig bananiger Hefe breit. Ein zarter Hauch Rauchigkeit ließe die Annahme vermuten, dass dieses Bier auch ein Holzfass gesehen hat - aber dem ist nicht so. Der Antrunk kommt sehr weich, kaum merkbar rezent, süß-likörig und dunkelmalzig schokoladig bis kaffeeartig. Am Gaumen breiten sich die kräftigen, relativ schweren dunklen Malzaromen aus und schaffen ein sehr weiches, sehr cremiges, fast kakaoartiges, wuchtiges und leicht wärmendes Mundgefühl. Ein Hauch Rauchigkeit erinnert auch hier wieder an barriquegelagerte Rotweine. Das trägt selbstverständlich zur Schwere und Komplexität dieses Bieres bei - was die ganze Sache aber nicht weniger interessant macht. Im Nachtrunk wirken die Malznoten gemeinsam mit der fruchtigen Likörnote sehr lange nach. Sobald die fruchtigen Komponenten wegfallen, wird es kakaoartig und schokoladig - ein Prozess, der unglaublich lange andauert. Man kann einen Schluck minutenlang genießen, bevor die ganze Geschichte in ausgeprägte Kaffeenoten und letztendlich in eine leicht trockene Herbe übergeht. Aber wie schon erwähnt... das dauert sehr sehr lange. Mit diesem Bier hat man tatsächlich sehr lange seine Freude und es ergibt sich ein beinahe abendfüllendes Erlebnis - oder man kredenzt davon zwei drei kleine Schluck zu einem Schokodessert wie einem Brownie.
Tried from Bottle on 14 Feb 2024 at 14:48