Riedenburger Brauhaus
Commercial Brewery
in Riedenburg,
Bavaria,
Germany 🇩🇪
Associated Venue: Riedenburger Brauhaus
Established in 1756
From 1989, after a period of preparation, the conversion to today's organic farm began. The conversion of the entire company was successfully completed in 1994. The Bavarian brewer family Krieger is an example of ecological pioneering work in Germany. Since 1994, the brewery has been the first Bavarian brewery with a holistic ecological concept on the market.
Botrytis (1180) reviewed Ur-Weizen from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Appearance - 6 | Aroma - 6.5 | Flavor - 6.5 | Texture - 6 | Overall - 6.5
Das angepriesene Bernstein würde ich eher als Haselnussbraun mit orange-bernsteinfarbenen Reflexen beschreiben. Dazu ganz typisch hefetrüb. Die feinporige Schaumkrone erscheint in einem gebrochenem Weiß und wirkt dabei flaumig und mäßig stabil. In der Nase lassen sich leicht karamellige bis nussige Malznoten, sowie ein reiffruchtiger Bananenton vernehmen. Der Antrunk kommt frisch, kräftig, aber weichspritzig, leicht karamellig malzig und reiffruchtig bananig. Im Mundgefühl präsentiert sich ein angenehmer Körper mit mäßiger Fülle, hoher, feinprickelnder Rezenz, einer samtigen bis belegenden Textur und einem schönen Spiel aus Süße und Trockenheit. Auf Gaumen und Zunge vernimmt man weiterhin angenehme Karamellmalznoten, die sich hervorragend mit den reiffruchtigen Bananenaromen der Hefe verbinden und für eine angenehme Süße sorgen. Am ehesten würde man das Gesamtbild vielleicht mit Bananenbrot vergleichen. Gleichzeitig mischen sich aber leicht herbe Noten dazu, die auch den Übergang in den Nachtrunk gestalten. Die Drinkability darf man als durchaus gut und angenehm bezeichnen. Im bereits erwähnten Nachtrunk bauen die malzigen Noten relativ rasch ab und lassen eine leichte Bananennote stehen, die aber zunehmend in eine leicht trockene, belegende Herbe übergeht.
Basementonline (12540) ticked Dolden Sud from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Basementonline (12540) ticked Festbier (2024) from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Er bestaan kennelijk alleen vintages. Ok dan. #festbier
aswespeak (5845) ticked Hefe-Weizen Hell from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Botrytis (1180) reviewed Natur-Radler from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Appearance - 6 | Aroma - 7.5 | Flavor - 7.5 | Texture - 7 | Overall - 7.5
Optisch zeigt sich dieser Radler hellgelb, leicht opaltrüb mit sichtbaren Trubstoffen und sehr grober Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone wirkt dabei cremig-flaumig und hält sehr gut. Im Duft vernimmt man getreidige Noten, die an Vorderwürze erinnern. Dazu leicht trocken-heuige/stohige Noten. Der Antrunk kommt frisch, angenehm spritzig, getreidig malzig und trocken hopfenherb. Die saftigen Limonoten halten sich sehr nobel zurück. Der Körper präsentiert sich so wie jeder Radler, erinnert ein wenig an Limo, aber auch an relativ schlankes Bier. Dazu eine weiche Rezenz und eine sehr samtige Textur. Geschmacklich und aromatisch kommt nun selbstverständlich der Part der Limonade ganz gut zur Geltung, überdeckt dabei aber den bierigen Charakter des Getränks. So vernimmt man schöne getreidige Malznoten und eine leicht trocken anmutende Hopfenaromatik. Grundsätzlich recht einfach und nicht zu süß - aber genau so soll ein guter Radler sein! So ergibt sich auch eine sehr gute Drinkability. Im Nachtrunk wirken die Aromen der Limo, des Malzes und des Hopfens gut nach. Und oh... siehe da... nach einiger Zeit stellt sich eine ganz angenehme Hopfenbittere ein. Echt super! Mein Fazit: Ein Radler, der sogar noch nach Bier schmeck, nicht zu süß ist und richtig Freude macht! Genau so muss es sein!
Botrytis (1180) reviewed Hefe-Weizen Hell from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Appearance - 8 | Aroma - 6.5 | Flavor - 6 | Texture - 8 | Overall - 7
Die Optik präsentiert sich wunderschön bernsteinfarben und schön opaltrüb. Feine Perlage steigt dabei auf. Die weiße, feinporige und ausgeprägte Schaumkrone hält, ganz stiltypisch, wahnsinnig gut. In der Nase vernimmt man, ebenso sehr stilecht, angenehme Weizenmalznoten, die in eine kräftige, sehr feine Hefenote, die an frühreife Banane erinnert, übergeht. Der Antrunk kommt frisch, kräftig, aber weichspritzig, zart weißbrotartig malzig, weniger fruchtig-hefig als erwartet und leicht nelkenwürzig. Im Mundgefühl präsentiert sich ein schlanker bis mäßig voller Körper mit kräftiger, gut moussierender Rezenz, samtiger, leicht belegender Textur und leichter Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man in erster Linie die esterigen Hefenoten, die an frühreife Banane und ein wenig an roten Apfel erinnern. Diese vermengen sich mit der leichten, weißbrotartigen Malzigkeit von Gerste und Weizen. Selbstverständlich dürften die phenolischen Noten von Gewürznelke nicht fehlen. Gesamt betrachtet, hat dieses Bier alles was ein vernünftiges Weizen ausmacht und das Gesamtbild erscheint mir als durchaus gut und stiltypisch. Ich persönlich mag diese Art von Weizenbieren eigentlich gar nicht. Entweder leicht und eher zitronig-fruchtig, oder kräftig malzig, wenn nicht sogar dunkel - oder als Weizenbock. Auch wenn es meinen persönlichen Geschmack nicht trifft, muss ich diesem Weizen doch eine hohe Qualität zugestehen und ich will und werde es entsprechend eines Sommeliers beurteilen - das ist letztendlich auch mein Anspruch! Im Nachtrunk wirken vor allem die feinen Hefenoten sehr gut und lange nach. Die würzige Nelkennote mischt sich dabei zunehmend mehr und mehr mit einer leicht trockenen Herbe und verlangt somit auch gleich wieder nach dem nächsten Schluck. Mein Fazit: Auch wenn es meinen persönlichen Geschmack nicht trifft, muss man schon sagen, dass dieses Weizen seinem Stil absolut gerecht wird.
Fmungenast (3177) ticked Keller-Pils from Riedenburger Brauhaus 1 year ago
Fmungenast (3177) ticked Ur-Helles from Riedenburger Brauhaus 1 year ago