Stiegl-Gut Wildshut
Microbrewery
in St. Pantaleon,
Upper Austria,
Austria 🇦🇹
Owned by
Stiegl - Stieglbrauerei zu Salzburg
Associated Venue: Kråmerladen - Stiegl-Gut Wildshut
Established in 2015
Contact
9.6/10
—
Appearance 9
Aroma 10
Flavor 9.5
Texture 10
Overall 9.5
Optisch sehr dunkel, ebenholzfarben bis beinahe schwarz. Die mittelbraune, relativ grobporige Schaumkrone fällt aufgrund des recht hohen Alkoholgehalts sehr gering und nicht gut haltbar aus, stellt aber selbstverständlich kein qualitätsminderndes Kriterium dar. Duftnoten von dunklem Karamell, dunkler Schokolade, Mokka, Likör, Kokos, Vanille, Dörrobst/Trockenfrüchten und leichtem Rumtopf drängen sich dicht in der Nase - und das bereits bei leichter Untertemperierung. Der Antrunk kommt unfassbar dicht und breit, röstig malzig, absolut feinrezent und leicht röstig herb mit tollen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und Eichenholz (Kokos, Vanille). Bereits ein kleiner Nipper zeigt im Mund einen unglaublich wuchtigen und dichten Körper mit sehr feiner Rezenz, samtig-cremiger Textur, angenehmer Alkoholwärme, leichter Malzsüße und zarter Trockenheit - wahnsinnig toller Vergärungsgrad mit passend hohem Restextrakt. Geschmacklich und aromatisch dominieren die breiten, röstig-malzigen Noten von dunklem Karamell, Schokolade, Kakao, leichtem Mokka und sogar zartem Rauch. Dazu die wunderbaren Holznoten von Kokos und Vanille, die dichten bis likörigen Noten von Dörrobst/Trockenfrucht, Rumpflaume, Rumrosine und MonCheri. Dicht und wuchtig... anders kann man es nicht beschreiben! Eine echte Rarität in dieser Stärke und Harmonie, bei der der Spaßfaktor enorm hoch ist und sogar eine schöne Drinkability gegeben ist. Der überaus langlebige Nachtrunk wirkt likörig, leicht alkoholisch wärmend und wunderbar aromatisch mit Noten von Schokolade, Vanille, zartem Rauch und zarter Herbe im Finish. Am Ende bleiben leicht klebrige Lippen über. Einfach fantastisch!
Mein Fazit: In der Kategorie eines fassgereiften Imperial Stout eine echte Bombe und Rarität, aber unglaublich gut zu trinken. Dieses Bier ist absolut lagerfähig und wird in den nächsten Jahren definitiv noch runder - auch wenn man es bereits jetzt als perfekt bezeichnen muss.
Mein Fazit: In der Kategorie eines fassgereiften Imperial Stout eine echte Bombe und Rarität, aber unglaublich gut zu trinken. Dieses Bier ist absolut lagerfähig und wird in den nächsten Jahren definitiv noch runder - auch wenn man es bereits jetzt als perfekt bezeichnen muss.
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on 10 Jan 2026
at 11:11
8.4/10
—
Appearance 8
Aroma 10
Flavor 7.5
Texture 8
Overall 8
Im Glas erscheint kräftig trübes Mahagonibraun. Die weiße, mittel- bis grobporige Schaumkrone hält aufgrund der zu erwartenden Säure nicht sonderlich gut. Die Duftaromatik wirkt sehr dicht, leicht essigartig balsamisch. Dazu Noten von Dörrobst wie Pflaume und Rosine. Ebenso Cassis und ein zarter Schokoton. Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, zart süß aber auch mit prägnanter Säure, balsamischem Charakter und Dörrobstnoten. Im Mund zeigt sich ein Körper mit mäßiger Fülle, feiner Rezenz, seidiger bis samtiger Textur, leichten Tanninen und saurer Trockenheit. Geschmack und Aroma wissen mit einer unglaublichen Vielfalt zu überzeugen. Zarte Süße, kräftige Säure, zarte Tannine, essigartige bzw. balsamische Noten. Dörrobst (Pflaume, Rosine), Johannisbeere/Brombeere, Kirsche/Weichsel, leichte Schokolade. Durch die Säure wirkt dieses Bier sehr elegant, bleibt aber gleichzeitig auch unfassbar dicht bis komplex und sehr gut trinkbar. Man würde nicht vermuten, dass in einem relativ leichten Bier so viele Aromen stecken können. Im Nachtrunk halten die Aromen inklusive der Säure sehr gut an und wandeln sich in ein leicht trockenes Finish.
Fazit: Outstanding! Einfach einzigartig! Harmoniert zu purem Pfeffer. Meine Speiseempfehlung dazu lautet grüner Salat - eventuell sogar als Beigabe zum Dressing mit reichlich Pfeffer.
Fazit: Outstanding! Einfach einzigartig! Harmoniert zu purem Pfeffer. Meine Speiseempfehlung dazu lautet grüner Salat - eventuell sogar als Beigabe zum Dressing mit reichlich Pfeffer.
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on 05 Jan 2026
at 12:38
9.3/10
—
Appearance 9
Aroma 9.5
Flavor 9.5
Texture 9
Overall 9
Im Glas findet sich helles Goldgelb mit zart oplatrübem Glanz. Die weiße, feinporige, champagnerartige Schaumkrone zeigt sich dabei überaus langlebig. Den Duftcharakter darf man als feinhefig, champagnerartig und leicht fruchtig-weinig mit Noten von Sauvignon Blanc, Mango und Maracuja beschreiben. Der Antrunk kommt frisch, fruchtig-weinig bis leicht fruchtig-herb, champagnerartig, leicht tropisch-exotisch mit moussierender Rezenz und zarter Säure. Im Mund zeigt sich ein Körper mit angenehmer Fülle, kräftig-feiner und leicht moussierender Rezenz, seidiger bis samtiger Textur und schöner Trockenheit. Zunge und Gaumen erfreuen sich an fruchtig-weinigen bis leicht exotischen Noten. Dazu der Charakter von Champagnerhefe mit zartem Säurespiel und passender Herbe. Sehr wein- bzw. champagnerähnlich, hoch vergoren, schön trocken und super harmonisch. So lässt sich dieses Bier auch sehr gut trinken und wirkt dabei sehr edel. Im Nachtrunk bauen Säure und Restrezenz rasch ab. Der fruchtig-hefige Charakter bleibt gut erhalten.
Mein Fazit: Ein toller Aperitif und der perfekte Ersatz für jeglichen weinartigen Sprudel! Okay... Champagner ist Champagner, aber dieses Bier sticht jeden Sekt/Schaumwein aus!
Mein Fazit: Ein toller Aperitif und der perfekte Ersatz für jeglichen weinartigen Sprudel! Okay... Champagner ist Champagner, aber dieses Bier sticht jeden Sekt/Schaumwein aus!
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on 03 Jan 2026
at 11:23
6.9/10
—
Appearance 6
Aroma 7.5
Flavor 6.5
Texture 7
Overall 7
Ein Urbier wie vor 5000 Jahren muss definitiv ohne Hopfen auskommen, wird aber mit Kräutern, Gewürzen, Honig, Früchten, etc. verfeinert. Man darf also gespannt sein...
Im Glas erscheint dieses Urbier orange-bernsteinfarben und trüb. Der weiße, feinporige Schaum fällt rasch zusammen und gibt erste Hinweise auf Alkohol- und Säuregehalt. Die Duftaromatik überrascht sehr positiv mit Zitrusnoten von Mandarine und Orange. Dazu Dörrobstnoten Rosine und Datten, aber auch Honig. Gewürzig-kräuterige Komponenten dürfte man in erster Linie der Schafgarbe und dem Koriander zuschreiben können. Der Antrunk kommt frisch, sauer, hochrezent und kräuterig-würzig mit leichter Honignote. Im Mund zeigt sich ein mäßig voller Körper mit hoher, feiner und leicht moussierender Rezenz, samtiger Textur und saurer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man neben der spritzigen, relativ hohen Säure leicht süßliche Komponenten von Honig und Datteln. Dazu zeigen sich durchaus präsent kräuterige und phenolisch-gewürzige Noten von Schafgarbe, zartem Koriander und Anis. Beim ersten Schluck ehrlich gesagt ziemlich gewöhnungsbedürftig, da es aufgrund der Kräuter und Gewürze ein wenig an Hustensaft erinnert. Aber spätestens nach dem dritten kleinen Schluck bekommt man das richtige Gefühl dafür. Es wird immer besser, vielfältiger und interessanter. Sehr fein komponiert, komplex und in seiner Art und Weise einzigartig. Und ja, es ist ein absolutes Genussbier! Im Nachtrunk bauen Säure und Rezenz langsam ab. Danach bleiben Noten von Honig und Datteln sehr lange stehen und gehen nur sehr langsam in die kräuterig-gewürzige Schiene von Schafgarbe, zartem Koriander und Anis über.
Fazit: Ein Bier welches sich sicher schwer vermitteln lässt, aber bei Tastings zum Thema "History" für das eine oder andere wohlwollende "Aha" sorgen kann.
Im Glas erscheint dieses Urbier orange-bernsteinfarben und trüb. Der weiße, feinporige Schaum fällt rasch zusammen und gibt erste Hinweise auf Alkohol- und Säuregehalt. Die Duftaromatik überrascht sehr positiv mit Zitrusnoten von Mandarine und Orange. Dazu Dörrobstnoten Rosine und Datten, aber auch Honig. Gewürzig-kräuterige Komponenten dürfte man in erster Linie der Schafgarbe und dem Koriander zuschreiben können. Der Antrunk kommt frisch, sauer, hochrezent und kräuterig-würzig mit leichter Honignote. Im Mund zeigt sich ein mäßig voller Körper mit hoher, feiner und leicht moussierender Rezenz, samtiger Textur und saurer Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch vernimmt man neben der spritzigen, relativ hohen Säure leicht süßliche Komponenten von Honig und Datteln. Dazu zeigen sich durchaus präsent kräuterige und phenolisch-gewürzige Noten von Schafgarbe, zartem Koriander und Anis. Beim ersten Schluck ehrlich gesagt ziemlich gewöhnungsbedürftig, da es aufgrund der Kräuter und Gewürze ein wenig an Hustensaft erinnert. Aber spätestens nach dem dritten kleinen Schluck bekommt man das richtige Gefühl dafür. Es wird immer besser, vielfältiger und interessanter. Sehr fein komponiert, komplex und in seiner Art und Weise einzigartig. Und ja, es ist ein absolutes Genussbier! Im Nachtrunk bauen Säure und Rezenz langsam ab. Danach bleiben Noten von Honig und Datteln sehr lange stehen und gehen nur sehr langsam in die kräuterig-gewürzige Schiene von Schafgarbe, zartem Koriander und Anis über.
Fazit: Ein Bier welches sich sicher schwer vermitteln lässt, aber bei Tastings zum Thema "History" für das eine oder andere wohlwollende "Aha" sorgen kann.
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on 02 Jan 2026
at 10:17
4.9/10
—
Appearance 6
Aroma 6
Flavor 4
Texture 4
Overall 4.5
Bottle 25 cl. Pours deep golden with a slight haze and a neat and creamy, off-wite head. Rather fizzy pour. Sweet malt aroma with a hint of spice. Medium body, very fizzy mouthfeel. A dry mouthfeel with a slightly yeasty note. No real bitterness. One of those beers that sound so special and interesting but come out totally plain. 211125
Tried
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on 21 Nov 2025
at 16:27
6.8/10
—
Appearance 7
Aroma 7
Flavor 6.5
Texture 6
Overall 7
Bottle 25 cl. Pours a cloudy, opaque orangey golden with a sediment of dirty yeast and a fluffy, rich and lacing white head, shaving foam style. Super fresh lightly citrusy hop aroma, with some underlying yeastiness. Medium body, dry, fruity and yeasty with a solid finishing bitterness. 021125
Tried
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on 02 Nov 2025
at 15:07
6.3/10
—
Appearance 6
Aroma 6
Flavor 6.5
Texture 6
Overall 6.5
Bottle 35 cl. Pours a cloudy, opaque, murky brown with a small, off-white head. Nutty, faintly roasty nose. Medium body, sweet roastiness and malt bonbons, very subdued bitterness. Pleasant and uncomplicated. 021125
Tried
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on 02 Nov 2025
at 14:37
8.3/10
—
Appearance 7
Aroma 9
Flavor 8.5
Texture 7
Overall 8.5
Bottle 37,5 cl. Pours a clear, orangey brown with a small, rough, beige head. Lovely oaky nose with tannins and sweet, noble rot. Rich, sweet body. Balsamico tart and again this noble rot and wood. Tart, yes - but not overly so. Very complex, very enjoyable. 301025
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on 30 Oct 2025
at 15:26
6/10
—
Appearance 6
Aroma 6
Flavor 6
Texture 6
Overall 6
Bottle 37,5 cl. Pours a clear, deep golden with a small, rough, white head. Very weird and complex spicy/herbal aroma atop quite some tartness. Medium body, some initial sweet noble rot and then you get this weird, herbal melange before the tartness kicks in. Fun as an experiment, but as an enjoyable, drinkable beer - not so much. 301025
Tried
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on 30 Oct 2025
at 15:19
6.4/10
—
Appearance 8
Aroma 7
Flavor 6
Texture 6
Overall 5.5
Sampled as Sortenspiel Bio Urgetreide Cuvee Small whitish head over clear old-golden beer. Sweet nose, caramel, something as fruitsyrup. Toffee, maybe a touch of diacetyl. There's indeed a bit diacetyl, the drinking proves. Caramel again, faintly metallic. Diacetyl beefs up the thin body. Soft carbonation. Disappointing.
Tried
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at
Stieglkeller
on 19 Jun 2025
at 19:36