Botrytis's avatar

Botrytis

Illmitz, Austria 🇦🇹 Member
Bierfachmann und Diplom Biersommelier

 Activity
7.3/10 Appearance 7 Aroma 7 Flavor 7.5 Texture 8 Overall 7
Im Glas erstrahlt sattes und weitestgehend klares Kupferrot. Die rötlich-braunstichige, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. In der Nase versammeln sich sehr präsente Malznoten von Getreide, Teig, Biscuit, Nuss und Karamell. Im Hintergrund schwingen leicht würzige und kräuterige Noten mit. Der Antrunk kommt sehr fein rezent, süßlich, karamellig, röstig, likörig und zart würzig bis leicht herb. Im Mund präsentiert sich ein sehr voller, kräftiger Körper mit sehr feiner Rezenz, öliger bis cremiger Textur, leichter Alkoholwärme und leichter Süße. Auf Zunge und Gaumen breitet sich eine vielfältige Malzigkeit mit Noten von dunklem Karamell, leichter Röstigkeit, Likör und Rumfrüchten aus. Dazu gesellt sich eine sehr angenehme Würze, eine leichte Kräuterigkeit, sowie eine zarte Herbe, die für die nötige Ausgewogenheit und Harmonie sorgen. Trotz der 9 % Alkohol wirkt dieses Bier in keiner Phase scharf oder gar spritig, sondern zeigt sich kräftig, likörig und bringt eine sehr angenehme Wärme mit. Ein perfektes Leckerli für die kühlere Jahreszeit! Im Nachtrunk klingen die kräftigen Malzaromen sehr sehr langsam aus und man kann die Augen schließen, um diesen langen Abgang zu genießen.
Tried from Bottle on 31 Oct 2025 at 23:43

Botrytis updated a beer: Horny Betty brewed by Brauhaus Gusswerk
8 months ago


Botrytis has a new beer style achievement

Level 3 for Bock - Dunkler Bock ticks with a total of 15 ticks of this sub style.
Avtorske Napіvtemne (Авторське Напівтемне) from Persha Pryvatna Brovarnya (Перша Приватна Броварня) was the one that did it!
8 months ago


5.6/10 Appearance 8 Aroma 5 Flavor 4.5 Texture 7 Overall 5.5
Die Optik erscheint kräftig und klar rotkupferfarben. Die cremefarbene bis hellbraune, feinporige Schaumkrone zeigt sich dabei flaumig und gut haltbar. In der Nase nimmt man getreidige und kräftige, röstig-karamellige Malznoten, eine zarte Würze, sowie reife bis dörrobstartige Fruchtnoten wahr. Der Antrunk kommt feinrezent, süßlich und breit malzig mit kräftigen Karamellnoten. Von Hopfen konnte man bislang nichts vernehmen. Im Mund zeigt sich ein Körper mit guter Fülle, feiner Rezenz, samtiger Textur und einem Hang zur Süße. Geschmacklich und aromatisch setzt sich die zu erwartende, süßliche, karamellige Malzigkeit fort. Reife bis dörrobstartige Fruchtnoten mischen sich gemeinsam mit einer hintergründigen Würze dazu. Im Nachtrunk flacht die Aromatik relativ schnell ab und es bleibt eine sehr sehr zarte, leicht trockene Note über. Grundsätzlich ganz angenehme Aromen, die sich auch konsequent durch das gesamte Trinkgeschehen ziehen. Eine etwas bessere Hopfung, die sich der relativ wuchtigen und breiten Malzdominanz entgegenstellt um sie ein wenig zu zähmen, wäre hier vielleicht wünschenswert. Auch wenn man hier von keinem schlechten Bier reden kann, muss man schon festhalten, dass es in dieser Stilistik doch viele Biere gibt, die deutlich besser sind.
Tried from Bottle on 31 Oct 2025 at 23:09

8.9/10 Appearance 8 Aroma 8.5 Flavor 9 Texture 10 Overall 9
Optisch lichtundurchdringlich und rötlich-dunkelbraun bis nahezu schwarz. Die rötlich-braune, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und hält mäßig gut. Der Duft betört mit kräftigen Röstmalznoten von dunkler Schokolade, einem leicht likörigem Charakter und überreifen, marmeladeartigen Noten von Cassis. Der Antrunk kommt schwer und wuchtig, sehr fein rezent, röstig, schokoladig, leicht rauchig malzig und süß-säuerlich marmeladig mit deutlichem Aroma von Cassis und Pflaume bzw. Powidl. Der Körper zeigt sich mit einer unglaublichen Fülle, sehr feiner Rezenz, sehr cremiger bis beinahe pastöser Textur und einem regelrechten Fight aus malzig-fruchtiger Süße und fruchtiger Säure. Keine Spur von alkoholischer Wärme, etc. Auf Gaumen und Zunge zeigt sich die wahre Explosion. Ein unglaubliches Zusammenspiel aus Malz (röstig, schokoladig, leicht herb, zart rauchig) und Frucht (Süße, Säure, Johannisbeermarmelade, Powidl, Fruchtlikör). Einerseits schwere Noten von Röstigkeit, Schokolade, Süße und Marmelade, andererseits aber auch diese Frische von Säure, Fruchtigkeit und zarter Herbe. Das macht dieses Bier zu einer unglaublich komplexen und wuchtigen Sache, ohne dass man dabei die 8 % Alkohol merkt. Keine Schärfe, keine alkoholische Note oder gar Spritigkeit. Trotz seiner unglaublichen Fülle überaus harmonisch und angenehm. Man neigt zwar zu kleinen Schlucken, möchte aber permanent nachlegen und so ergibt sich auch ein unwahrscheinlich gutes Trinkgefühl. Im Nachtrunk lassen die fruchtigen und süßen Noten langsam nach und es bleiben röstmalzbetonte Noten von dunkler Schokolade, mit einer zarten Rauchigkeit und sanfter Säure sehr gut und lange stehen.
Fazit: Ultrageil! Im Bereich von Imperial Pastry Stout geht da nicht viel mehr. Aromatechnisch vielleicht ja, aber was die Harmonie und die Highlights betrifft, wird es schwierig. Passt hervorragend zu Schokodesserts, ist aber ehrlich gesagt auch so schon ein Dessert für sich.
Tried from Can on 30 Oct 2025 at 22:48

7.4/10 Appearance 7 Aroma 7.5 Flavor 7.5 Texture 7 Overall 7.5
Optisch schön goldgelb und leicht opaltrüb mit sehr feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone fällt leider rasch in sich zusammen. Der Duft brilliert mit schönen Hopfentönen, die von angenehm floralen, über leicht schwarzteeartigen, bis hin zu reiffruchtigen und leicht würzigen bis zart harzigen Noten reichen. Der Antrunk kommt frisch, deutlich feinrezent, breit und leicht karamellig malzig, sowie reiffruchtig und harzig, aber auch merkbar herb. Im Mund zeigt sich ein Körper mit ansprechender Fülle, kräftig-feiner Rezenz, seidiger Textur und einem ausgewogenem Spiel aus leichter, malziger und fruchtiger Süße und ansprechder Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch gibt dieses IPA doch so einiges her... über der breiten, karamelligen Malzbasis tummeln sich florale und reiffruchtige, steinobstartige Noten. Hinzu gesellen sich leicht grasig-heuige und kräuterige bis würzige, aber auch angenehm harzige, pinienartige und schwarzteeartige Noten, welche einen sehr guten Gegenpart zur Malzigkeit darstellen. So wirkt dieses IPA sehr voll, vielfältig, aromatisch aber auch sehr rund, harmonisch und letztendlich auch leichtgängig. Der Spaßfaktor ist entsprechend hoch! Im Nachtrunk baut der Malzkörper gemeinsam mit der Restrezenz langsam ab und lässt viel Raum für ein leicht grasiges, schwarzteeartiges, sehr aromatisches Hopfenfinish über.
Tried from Bottle on 30 Oct 2025 at 21:41

8.8/10 Appearance 9 Aroma 9 Flavor 9 Texture 7 Overall 9
Die Optik dieses Bieres erscheint in schönem Rubinrot mit leichter Opaltrübung. Die pinkfarbene, feinporige Schaumkrone wirkt dabei wässerig-flaumig und fällt relativ rasch auf einen dünnen Teppich zusammen. Die Duftaromatik überzeugt mit frischen, fruchtigen Noten und einer deutlich präsenten, fruchtig-herben, leicht mandel- oder marzipanähnlichen Note der Sauerkirsche. Das macht absolut Lust auf dieses Bier! Der Antrunk kommt frisch, feinrezent, angenehm säuerlich und doch etwas fruchtiger als erwartet. Der Körper zeigt sich leicht fruchtig-säuerlich schlank mit feiner Rezenz, leicht seidiger Textur und sehr angenehmer, relativ leichter Trockenheit. Was sagen Zunge und Gaumen? Sehr angenehm säuerlich mit schönen, frischen, fruchtig-saftigen aber auch mandelartigen Noten der Sauerkirsche. Eine sehr zarte, fruchtige Süße schwingt dabei zwischen den säuerlichen und leicht säuerlich-herben Noten mit. So entsteht einerseits eine schöne Tiefe und Vielschichtigkeit in diesem Bier, andererseits aber auch eine unglaubliche Harmonie und Ausgewogenheit, welche eine sehr hohe Drinkability und eine absolute Massentauglichkeit zur Folge hat. So ist es wenig verwunderlich, dass dieses Bier den Staatsmeistertitel in der Kategorie der Fruchtbiere im Jahr 2024 geholt hat. Absolut verdient! Im Nachtrunk bauen die säuerlichen Noten langsam ab und lassen nun viel Platz für die fruchtige und mandelartige Sauerkirsche.
Fazit: Passt hervorragend als Aperitif, aber auch zu einem deftigen Dessert mit dunkler Schokolade. Einfach grandios! Riesen Respekt an Kurt!
Tried from Bottle on 30 Oct 2025 at 21:10

Botrytis added a new beer Cherry Sour by Brewery52
8 months ago


Botrytis has a new beer style achievement

Level 2 for Berliner Weisse - Flavoured ticks with a total of 10 ticks of this sub style.
Raspberry Sour from Brewery52 was the one that did it!
8 months ago


6.9/10 Appearance 10 Aroma 6 Flavor 6.5 Texture 7 Overall 6.5
Optisch erscheint dieses Bier roséfarben und leicht opaleszierend mit sehr feiner Perlage. Die leicht pinkstichige, feinporige Schaumkrone hält für ein Sauerbier überraschend lange. Im Duft frisch, leicht fruchtig beerig und zart laktisch. Der Antrunk kommt sehr frisch, kräftig rezent, kräftig säurebetont und leicht beerig fruchtig. Im Mund zeigt sich ein schlanker Körper mit kräftiger, feiner bis leicht moussierender Rezenz, seidiger Textur und säurebetonter, sehr zart herber Trockenheit. Geschmacklich und aromatisch bleibt dieses Bier säurebetont und leicht fruchtig bis fruchtig-herb mit zarten Noten der Himbeere. Auch wenn die doch recht hohe Säure für manch ungeübte Biertrinker oder Einsteiger in die Welt der Sauerbiere abschreckend sein könnte, trifft dieses hier durchaus meinen Geschmack, da der erfrischende Charakter, die prägnante Säure und die leichte Fruchtnote ohne Süße eine doch recht ansprechende und homogene Einheit erzeugen, die in sich sehr stimmig wirkt. Im Nachtrunk bauen Säure und Rezenz langsam ab und am Gaumen bleibt eine sehr leichte, zart säuerliche Herbe stehen.
Fazit: Sicher nicht jedermanns Sache und definitiv kein Bier von dem man schnell mal drei oder vier wegkippt - aber so soll ein gutes Genussbier auch nicht sein. Leicht, erfrischend und absolut sommertauglich. Wer eine Himbeer-Aromabombe erwartet, wird aber möglicherweise doch enttäuscht sein.
Tried from Bottle on 30 Oct 2025 at 20:34