Apostelbräu

Microbrewery in Hauzenberg, Bavaria, Germany 🇩🇪
Associated Venue: Brauliebe Hirz

Established in 1890

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Eben 11-13, Hauzenberg, 94051, Germany

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8.4/10 Appearance 6 Aroma 8 Flavor 9 Texture 8 Overall 9.5
Dunkles Bockbier mit 6,8 % Alkohol, Stammwürze unbekannt. Auch wenn es im Glas zunächst so aussieht, kein klassisches Weizen, da aus Dinkel- und Gerstenmalz (und reichlich Hefe). Nicht so viel, aber sehr cremiger und fester Schaum. Deutlich vollmundiger, als das normale Apostelbräu Dinkelbier (endlich ein Apostelbräu Bier mit richtig Substanz.). Der eigene, kräftige, sehr herbe Geschmack kommt hier viel besser raus. Auch Fruchtnoten (insbesondere Grapefruit und etwas Manderine) sind deutlicher erkennbar. Einer der herbsten Böcke die ich bisher probiert habe, aber nicht zu trocken. Bleibt dinkeltypisch etwas schmalzig. Leicht alkoholige Note. Sehr angenehm und recht süffig (man ist fast versucht erfrischend zu sagen - und das bei einem Bockbier). Schönes Bier, toller Bock, eine echte Bereicherung. Offenbar ganzjährig, aber nicht immer und überall erhältlich. Im Winter auch als Weihnachtsbock erhältlich. Nachtrag: Gibt es neuerdings als Hirz-Bräu Bavarian Forest Spelt Ale. Ist aber der bekannte Dinkel Bock vom gleichen Hersteller, nur mit neuem Namen (der mehr nach trendigem Craft Bier klingt), in der kleinen, unpraktischen 0,33 l Flasche und deutlich teurer.
Tried on 21 Aug 2019 at 23:46

5/10 Appearance 6 Aroma 8 Flavor 4 Texture 2 Overall 4
Kein echtes dunkles Weizen - da aus Roggen-, Gersten- und Weizenmalz. Und natürlich reichlich Hefe. Zuerst fast wie ein süffiges, dunkles Bier mit herber, sehr fruchtiger Note. Erinnert an das Haferbier aus gleich Haus, hat aber nicht dessen stark röstige Note. Im Antrunk noch karamalzig und sehr säuerlich, folgt sofort die herbe Note. Dann kommt plötzlich noch etwas ungewöhnliches, geradezu exotisches durch (schwer einzuordnen - am ehesten fällt mir Sternfrucht oder Veilchen ein). Schöne Bandbreite von Geschmäckern. Schmeckt fast etwas parfümiert - zeigt aber was nur mit Wasser, Malz, Hopfen und Hefe alles möglich ist. Interessant. Insgesamt dominierend aber die saure Note doch sehr. Viel zu sehr - zu sauer, zu viel Säure, zu scharf, geradezu ätzend - es würde mich nicht wundern, wenn auch Batteriesäure auf der Zutatenliste auftauchen würde. Auch der typische brotige Geschmack, den ich von anderen Roggenbieren kannte, ist hier kaum zu entdecken (also leider kein echter Ersatz für das legendäre Schierlinger Roggen). Schade, aus den vielen sehr guten einzelnen Akzenten wird leider in Summe kein gutes Bier. Da hat Apostelbräu doch wesentlich besseres zu bieten. Bildet zusammen mit dem 5-Korn-Bier das Schlusslicht unter den vielen (meist guten und immer interessanten) Apostelbräu Bierexoten.
Tried on 21 Aug 2019 at 23:39

7.6/10 Appearance 8 Aroma 9 Flavor 7 Texture 6 Overall 7.5
Ein weiterer Exot von Apostelbräu. Namensgebend ist das fast vergessene Urkorn Emmer (auch als Zweikorn bekannt). Außerdem ist Gersten-, Weizen- und Dinkelmalz enthalten (man könnte es also auch 4-Korn nennen). Ich empfehle ein Weißbierglas und auch das gleiche Einschenkritual wie beim Weizen. Bereits der Geruch ist ungewöhnlich und erinnert an einen fruchtigen Apfelmost/Cidre. Auch der Geschmack ist mit keinem mir bekannten Bier zu vergleichen. Auch hier kann ich nur den Vergleich zu einem Cidre bemühen. Trotz reichlich Kohlensäure sehr süffig und sehr erfrischend (trotzdem wäre etwas mehr Substanz gut). Nicht so herb wie mach anderes Apostelbräubier. Außergewöhnlich und gut. Nachtrag: Gibt es neuerdings als Hirz Bräu Lower Bavarian Farmhouse. Ist aber das bekannte Emmer-Bier vom gleichen Hersteller, nur mit neuem Namen (der mehr nach trendigem Craft Bier klingt. Wobei Niederbayerisches Bauernhaus jetzt nicht unbedingt der ganz große Marketingwurf ist), in der kleinen 0,33 l Flasche und deutlich teurer. Ich bleibe bei der originalen 0,5 Liter Variante.
Tried on 21 Aug 2019 at 22:56

7.9/10 Appearance 6 Aroma 9 Flavor 8 Texture 6 Overall 8.5
Das ist der Klassiker von Apostelbräu. Alle anderen Apostelbräu-Biere müssen sich daran messen lassen. Kein Weizen, da aus Gersten- und (das macht es außergewöhnlich) Dinkelmalz. Wird aber wie ein Hefeweißbier getrunken, da Schaumentwicklung und Hefeanteil identisch sind. Der letzte Schluck in der Flasche muss beim Einschenken sehr gut durchgeschüttelt werden, da sonst recht grobe Hefestückchen durchs Glas wabern. Recht herb, getreidig, minimal schmalzig, süffig. Aber auch fruchtige Noten kommen durch. Guter Durstlöscher an heißen Tagen. Muss man mal probiert haben. Eine sehr interessante Alternative zum klassischen Weißbier. Auch für Leute, die eigentlich ein Helles oder Export wollen, geeignet. Immer noch sehr gut, obwohl es inzwischen einige Neuentwicklungen von Apostelbräu gibt, die noch mehr zu bieten haben.
Tried on 21 Aug 2019 at 22:23

6/10 Appearance 8 Aroma 5 Flavor 5 Texture 8 Overall 6
33cl bottle shared with Kermis. Medium white head. Very hazy light amber pour. Herbal. ok.
Tried from Bottle on 05 Aug 2019 at 11:18

6.5/10 Appearance 8 Aroma 6 Flavor 6 Texture 8 Overall 6
33cl bottle shared. Thick white head. very hazy golden pour. Light bitterness
Tried from Bottle on 05 Aug 2019 at 10:52

6.3/10 Appearance 8 Aroma 5 Flavor 7 Texture 8 Overall 5
33cl bottle shared with Kermis. Thin white head. Very hazy amber pour. Herbal. Ok.
Tried from Bottle on 05 Aug 2019 at 07:59

5.3/10 Appearance 7 Aroma 5 Flavor 5 Texture 5 Overall 5
Bottle shared. Hazy golden orange with a cream coloured head. Aroma of herbs, spelt and lemon. Flavour is moderate sweet and bitter. Medium bodied with light carbonation.
Tried from Bottle on 04 Aug 2019 at 17:54

6.5/10 Appearance 6 Aroma 6 Flavor 7 Texture 6 Overall 7
Fles 33cl thuis. Fruitig, bessen, rood fruit, caramel, maltig, wat banaan, roggetonen, redelijk koolzuur. (25-5-2019).
Tried on 25 May 2019 at 20:19

8.8/10 Appearance 10 Aroma 9 Flavor 8 Texture 8 Overall 9
Sollte hinsichtlich Glas und Einschenkritual wie ein Weißbier behandelt werden. Da aus Hafer-, Gersten- und Dinkelmalz, eigentlich kein echtes Weizen (man könnte es also auch 3-Korn nennen). Die tiefschwarze Farbe fällt gleich auf. Geschmacklich verbindet es viele der Eigenschaften des Emmer-, Dinkel- und vor allem des Roggen-Biers aus gleichen Haus (allerdings weit weniger sauer als dieses - was dem Bier sehr gut tut). Sehr herbe Grundnote, aber auch fruchtig / florale (Orangen-Matetee fällt mir ein), recht röstig malzig (irgendwo muss die tiefschwarze Farbe ja herkommen), vollmundig und trotzdem recht süffig. Minimal brotige Note im Hintergrund. Als Feierabendbier geeignet (oft sind Apostelbräu-Biere etwas zu süffig, sprich haben zu wenig Substanz, um in dieser Disziplin zu bestehen). Ein exotisches, sehr gutes und hochinteressantes Bier - ich steh voll drauf. Das Bier hat eine Entwicklung durchgemacht. Die ersten Chargen waren extrem röstig (man hatte den Verdacht in der Brauerei hat es gebrannt). Bei späteren Suden rückte dies zurück und teeigen und fruchtigen Noten standen eher im Vordergrund. Inzwischen ist zusätzlich eine schön vanillige Note dazu gekommen. Das Bier hat sich nun gefunden. In den letzten 2 Jahren ist der Geschmack auf diesem Stand - mir hat es immer hervorragend geschmeckt.
Tried on 10 May 2019 at 13:12