Urban Chestnut Hallertauer Brauerei
Microbrewery
in
Wolnzach,
Bavaria,
Germany 🇩🇪
Associated Venue: Zum Bürgerbräuwirt
- Out of business
Established in 2015
Contact
8/10
—
Appearance 8
Aroma 8
Flavor 8
Texture 8
Overall 8
Optisch praktisch klar und gut abgestanden bernsteinfarben mit überschaubarer feiner Perlage. Die cremefarbene, feinporige Schaumkrone wirkt wässerig-flaumig und mäßig gut haltbar. In die Nase strömen getreidige und brotige, honigartige bis leicht karamellige Malzoten, die aber nahtlos in eine reiffruchtige Aromatik übergehen und Noten von überreifen Zitrusfrüchten (Mandarine, Orange), reifer Banane und überreifer Honigmelone zeigen. Das zeugt von einer gewissen Komplexität und ist eine echte Ansage. Der Antrunk kommt frisch, sanftspritzig, süßlich karamellig malzig, aber auch leicht hopfenbetont bitter. Am Gaumen legt sich ein sehr schöne, brotiger bis leicht karamelliger Malzkörper aus. Zarte, sehr reife Fruchtnoten von Mandarine, Orange, Pomelo und Honigmelone mengen sich dazu und überaus interessantes Gesamtbild. Hätte man hier kein obergäriges Bier vor sich, könnte man meinen, dass man ein kräftig und interessant modern gehopftes Märzen im Glas hat. Gut, retronasal vernimmt man dann schon auch die obergärigen Hefenoten - und auch die Komplexität in der Nase ist ein eindeutiges Zeichen dafür. Zum Mundgefühl... feinrezent, cremig-samtig-weich, schmeichelnd, gut vollmundig und leicht trocken. Im Nachtrunk wirken die malzigen Noten unwahrscheinlich gut und lange nach und es dauert sehr lange, bis sich eine leicht trockene und sanft bittere Hopfennote stark macht. Mein Fazit: Ich glaube das ist das einzige Pale Ale in einer Euro-Flasche. Und sicherlich eines der ganz wenigen, die in einer Füllmenge von 0,5 l an den Kunden gebracht werden. Aber ganz ehrlich gesagt, muss ich schon festhalten, dass das genau bei diesem hier super funktioniert. Denn mit so einer schönen, leicht süßlichen bis karamelligen Malzsüße, der reiffruchtigen Hefe- und Hopfenaromatik und der passend eingebauten Bittere zeigt dieses Pale Ale eine unglaubliche Drinkability. Wer es nicht glauben mag, soll sich ruhig eine Flasche zu zweit teilen. Aber ehrlich gesagt kann man davon gut und gerne mehr als nur eine Flasche trinken. Allein...
Tried
from Bottle
on 17 Feb 2024
at 11:42
7.4/10
—
Appearance 6
Aroma 6
Flavor 8.5
Texture 8
Overall 8
Optisch präsentiert sich dieses Bier hellgoldgelb und opaltrüb. Die weiße, feinporige Schaumkrone ist dabei flaumig-stabil und überaus langlebig. Die Duftaromatik wirkt sehr frisch hopfig und in erster Linie zitronig und grasig. Erwartete Malznoten? Zart getreidig im Hintergrund. Der Antrunk kommt sehr angenehm rezent, wirkt schlank und leicht saftig/limonadig, aber nicht süß. Am Gaumen machen sich zum ersten Mal sehr zarte, getreidige bis weißbrotartige Malznoten bemerkbar. Angenehme, grasige bis kräuterartige und fruchtig-zitrusartige Hopfennoten spielen dabei sehr gut mit. Mit seinen 4,7 % Alkohol ist dieses Helle selbstverständlich einer der leichteren und schlankeren Vertreter dieses Stils und auch das Mundgefühl ist von der fein prickelnden Rezenz, dem schlanken aber relativ weichen Körper und der deutlichen Trockenheit geprägt. Im Nachtrunk bauen die zarten Malznoten rasch ab und eine trockene, bittere Hopfennote macht sich breit. Wüsste man es nicht besser, würde man dieses Bier vielleicht sogar als bayerisches Pils wahrnehmen. Aufgrund des schlanken Körpers und des relativ geringen Alkoholgehalts machen sich die 18 Bittereinheiten sehr gut bemerkbar. Möglicherweise hätte dieses Bier vor einer Jury Probleme. Auch wenn die Stammdaten zum Stil passen, wird es mit der Aromatik schon etwas schwieriger. Fakt ist, dass dieses Bier ausgesprochen gut abgestimmt und super harmonisch ist und außerdem eine unglaubliche Drinkability an den Tag legt. Stilistik hin oder her, wir reden hier von einem richtig guten Bier!
Tried
from Bottle
on 17 Feb 2024
at 11:39
7.1/10
—
Appearance 6
Aroma 7
Flavor 7
Texture 8
Overall 7.5
Im Glas findet sich ein hellgolgelbes, glänzend opaltrübes Bier mit sehr feiner Perlage. Die weiße, feinporige Schaumkrone hält dabei etwas weniger gut als erwartet. In der Nase nimmt man spelzig-getreidige Malznoten mit einem Hauch Hefe wahr. Leicht grasige bis kräuterartige und zartwürzige Hopfennoten spielen dabei gut mit. Der Antrunk kommt sehr frisch, angenehm spritzig, überraschend schlank und sehr deutlich, kräuterartig hopfig herb. Am Gaumen vernimmt man wieder mehr getreidige Malzigkeit und einen zarten Hauch von Zitrus - wobei die grasige, heuige und kräuterartige Hopfendominanz doch überwiegt. Das schlanke, trockene und adstringierende Mundgefühl wirkt dabei sehr elegant und erzeugt eine hohe Drinkability. Die Gesamtaromatik kann ebenfalls mit einer klaren und sehr sauberen Linie überzeugen. Auch wenn sich dieses Bier ganz eindeutig von der hopfigen Seite zeugt, fällt es nie in eine zu kantige Schiene ab. Im Nachtrunk wirken die malzigen und hopfigen Aromen sehr schön nach und ergänzen sich dabei, wie bereits im gesamten Trinkverlauf auch, sehr schön. Etwas später stellt sich eine leicht trockene und absolut passende Hopfencharakteristik ein. Mein Fazit: Ein sehr toll und aromatisch gehopftes helles Lager, welches ein wenig in die Kerbe eines Pils schlägt. Sehr positiv zu erwähnen ist dabei, dass mit traditionellen Hallertauer Hopfensorten gearbeitet wurde.
Tried
from Bottle
on 14 Feb 2024
at 14:05
7/10
—
Appearance 8
Aroma 6
Flavor 7
Texture 8
Overall 7
Aug 6, 2022. Had another one today. Bottle from Haussmann Getränke. Golden yellow amber, light haze and good head. Nose is full, wet fresh-cut hay, a touch vegetal. Fresh, moderate body, a hint of sweetness like chewing on a ripe stem of seeding grass. Earthy, powerful bitterness. Tasty one from Wolnzach!
Tried
from Bottle
on 14 Sep 2023
at 18:57
6.6/10
—
Appearance 8
Aroma 6
Flavor 7
Texture 6
Overall 6.5
(Bottle) Hazy golden colour with frothy, white head. Malty nose with white bread, grain, hay, lemon and clover flowers. Malty taste with sourdough bread, lemon, honey, a lite spiciness, grain and a gentle herbal bitterness in the finish. Medium body, with a touch of sweetness. Harmonious and well balanced. Quite nice.
Tried
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on 16 Aug 2023
at 20:35
8/10
—
Appearance 8
Aroma 8
Flavor 7
Texture 10
Overall 8
500 ml bottle. Unclear golden with a big fluffy head. Floral grassy hops, lemon zest, sourdough, grapefruit zest, freshly mowed grass. Dry hoppy bitterness, light grainy sweetness. Medium bodied, oily texture, lively to soft carbonated, dry hoppy grassy grainy finish. Wow, excellent Helles!
Tried
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on 08 Aug 2023
at 14:07
8/10
Tried
on 12 Jun 2023
at 17:18
7.2/10
—
Appearance 8
Aroma 7
Flavor 7
Texture 8
Overall 7
Bottle from Haussmann Getränke. Mostly clear gold, nice head. Big slightly spicy nose with a rich malty aroma. The flavor proves it an excellent medium-bodied but not too sweet example of classic Helles. Nice bitterness balancing the big (for a lager) flavor. Great one!
Tried
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on 02 May 2023
at 18:14
7.9/10
—
Appearance 9
Aroma 7
Flavor 8
Texture 8
Overall 8
Bottle, thanks Fin&Loz! Deep lightly hazy amber, plentiful carbonation, rocky golden head. Light dusty caramel nose. Juicy chewy malt on the palate, fruity base both from the grains and the hops, Citrus, honeymelon, light tropical. Lovely stuff.
Tried
from Bottle
on 28 Apr 2023
at 20:45
7.4/10
—
Appearance 8
Aroma 7
Flavor 7
Texture 8
Overall 7.5
Bottle picked up at Haussmann Getränke, drunk after picking up construction trash and cutting an old metal door in two. Creamy cloud of foam on yellow amber Helles. Very nice mild citrus aroma with a hint of sweetness. Flavor is wonderfully hopped lager: a wee bit dank and piney on a bed of smooth citrus. Medium dry body, mild grain flavor, with full but not overwhelming bitterness. This is really an excellent hopped lager!
Tried
from Bottle
on 21 Apr 2023
at 16:48